alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Dienstag, November 29, 2005

Heute Morgen war der Schnee nach dem nächtlichen Regen geschmolzen. Wir beschlossen, nach Bonne im nahen Hochsavoyen zu fahren, um uns die von unserem Gärtner vorgeschlagenen Steinplatten für den geplanten Weg zum Gartenhäuschen anzusehen. Ich spielte den Navigator und wir fanden das Unternehmen auf Anhieb. Die Platten gefielen uns und wir fuhren zurück und holten auf dem Weg nach Hause noch Medikamente für JP in der Apotheke.

Nach einem raschen Lunch ging ich an den wöchentlichen Treffpunkt mit meinen Freundinnen der « Roue libre ». Trotz dem grauen und feuchten Tag fanden wir uns zu fünft und marschierten gleich los, denn es war zu kalt zum Hermumstehen. Wir waren für alle Fälle mit einem Regenschirm bewaffnet, aber vorläufig konnten wir unbeschwert plaudern. Wir spazierten zwischen Gemüsefeldern (Salat, Lauch, usw.) und Treibhäusern und fanden in einer Mulde, in der oft Blumenabfälle liegen, noch ganz schöne Cyclamenpflanzen. Wir suchten uns alle einen oder zwei Blumenstöcke aus und da niemand einen Plastiksack mitgebracht hatte, deponierten wir sie vorerst unter einer Tanne. Dann marschierten wir weiter, guckten uns hübsche Schafe mit schwarzen Ohren in einer Wiese an um nach einer Stunde im Bistro anzukommen, wo wir alle einen Tee genossen.

Auf dem Rückweg fanden wir auch noch genügend weggeworfene Plastiksäcke, so dass wir unsere Blumen gut verpackt wie Trophäen nach Hause tragen konnten. Wir hatten Glück: als wir erneut an der Mulde vorbeikamen war diese leer! Inzwischen fielen grosse Schneeflocken auf die Erde - wir hatten unsere Schirme nicht umsonst mitgebracht! Trotz dem misslichen Wetter waren wir zufrieden und freuten uns, die hübschen Blumen zu Hause in Töpfe zu verpflanzen.

Zurück im trauten Heim war ich angenehm überrascht zu sehen, dass mein Gatte unterdessen den Geschirrwasch erledigt hatte!

Der Abend war mit Abendessen, Telefonat an die Eltern (es geht ihnen ordentlich) und etwas Bügeln ausgefüllt.