Nochmals schönes Wetter, wenn auch etwas bewölkt. Schon vor dem Frühstück wird Fallobst augelesen, Salat gegossen und vier fette Nacktschnecken werden ins Jenseits befördert.
Bald geht es auf romantischen Umwegen ins Büro, zwischen Reben und Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert, mit jungen Kätzchen vor dem Scheunentor und Aussicht auf die Berge.
Der Patron hat heute viele Termine und muss noch an einem internen Seminar einen Vortrag halten, wofür er noch ein Dutzend Publikationen benötigt, welche in letzter Minute photokopiert und gebunden werden müssen. Dann bockt auch noch der Photokopierer ? zum Glück gelingt es meiner Kollegin, ihn wieder zum Laufen zu bringen.
Ueber Mittag mache ich verschiedene Besorgungen und geniesse mein Picknick im kleinen Park. Ich beobachte Tauben und Spatzen, die ein grosses Stück Eiscornet vorwärtsbewegen und daran knabbern.
Eigentlich ist heute eine Stunde früher Feierabend, da morgen ein offizieller Feiertag ist, der « Jeûne Genevois ». Aber da mein Patron mit Verspätung zum letzten Treffen mit einem Kunden erscheint, wird es 18 Uhr bis er noch rasch ein paar Dokumente unterzeichnen und mir das grüne Licht für meine Antwort-Vorschläge geben kann. Wenigstens komme ich noch bei Tageslicht nach Hause. Youpi, fast eine Woche Ferien...

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