alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Dienstag, Dezember 19, 2006


Für heute war wegen der Bise Polarkälte angesagt und der Hochnebel liess der Sonne keine Chance. Wie immer wirkte die kalte Dusche nach der warmen erfrischend und weckte mich aus meiner Lethargie. Ein paar Wäschetrommeln füllen, das Geschenk für die (unbekannte) Kollegin einpacken (gemäss Anweisung im Werte von Fr. 10.-), warm und sportlich anziehen, und los radle ich mit hochgestelltem Kragen, warmem Schal und Handschuhen zum Restaurant in Stadtnähe, wo wir uns zu einem Weihnachtsmahl treffen.

Die Temperatur ist ganz erträglich, beinahe komme ich ins Schwitzen. Ich komme gerade rechtzeitig zur Geschenkeverteilung: meine Amaryllis gegen ein hübsches Badeset. Das Essen ist prima, die Stimmung gut, leider hängt der wohl unvermeidliche Frittierölgeruch in der Luft. Als meine Kolleginnen aufbrechen und zurück ins Büro eilen fahre ich wieder Richtung Salève. Etwas später rufe ich wie abgemacht meine Bekannten an und sie holen mich mit dem Auto ab. Ich schliesse das Rad ab und nach einer kurzen Autofahrt bummeln wir zu 7 in einer Gegend herum, wo wir sonst mit dem Velo durchfahren. Der Wind bläst uns um die Ohren, trotzdem lassen wir uns die gute Laune nicht verderben und nach 3/4 Stunden kommen wir im Einkaufszentrum an, auf dessen Dach eine kleine Eisfläche auf die Schlittschuhfahrer wartet. Wir trinken zuerst einen heissen Tee, dann wage ich es mit einer sportlichen Bekannten, eine Runde zu drehen. Ich werde noch etwas üben müssen, bis ich auf dem Eis ohne Gleichgewichtsprobleme wie zu meiner Teenagerzeit meine Kreise zeichnen kann! Meine Bekannte hat sehr schlanke Fesseln und die Schlittschuhstiefel schmerzten sie sehr. So verliessen wir die Eisbahn nach einer Runde und zogen wieder unsere Stadtstiefel an.

Einige Mitglieder wollten noch in Ruhe shoppen, andere waren schon mit dem Bus zurückgefahren, ich wanderte mit den beiden Chauffeuren auf kleinen, ruhigen Wegen zu den Autos zurück. Wir trennten uns mit allen guten Wünschen und ich war froh, mein Rad wiederzufinden und den letzten Kilometer nach Hause zu fahren, wo mein GG mich mit kurz geschnittenen Haaren erwartete.

Wir freuen uns über den abendlichen Anruf von JPh, der uns seine neue Telefonnummer angibt und über seinen Arbeitsalltag berichtet.

1 Comments:

Blogger Trudy said...

Salü zu brav
gemütliche Feiertage und viel Glück fürs neue Jahr 2007!
wünscht dir herzlichst, Trudy

6:17 PM  

Kommentar veröffentlichen

<< Home