alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Donnerstag, März 08, 2007


Tag der Frauen! Heute, gleich am Eröffnungstag für das Publikum haben wir einen Besuch am Genfer Autosalon geplant. Mit dem Auto ist es zwar etwas aufwändig und zeitraubend, aber dafür kann ich dann gleich zum Büro fahren und JP Besorgungen machen.

Heerscharen von Besuchern strömen in die Ausstellungshallen. Wir besuchen zuerst die Marken, die uns besonders interessieren und versuchen uns eine Meinung über unsere zukünftigen Bedürfnisse an Auto(s) zu bilden. Es ist sehr interessant, mit den Verkäufern zu diskutieren. Zum Spass setze ich mich auch in eine Hummer, die, je nach Modell, zwischen über 10, bzw. 20 Liter Benzin pro 100 km verbraucht! Eine Etikette auf jedem ausgestellten Modell zeigt an, in welchem Bereich (grün oder rot) sich dieser Wagen punkto Oekobilanz befindet. Dies ist sehr aufschlussreich und überhaupt ist der heurige Salon stark auf umweltschonende Autos ausgerichtet. Man spürt, dass ein Wandel im Gange ist. Leider sind gegenwärtig noch zu wenige Tankstellen für Biotreibstoff vorhanden (2 in Genf). Hoffentlich halten unsere alten Göppel noch eine Weile, sodass wir ein (oder zwei?) möglichst "saubere" Autos kaufen können. Wie Frau Bundesrätin Calmy-Rey in ihrer Eröffnungsrede sagte: das Auto der Zukunft soll "grün und sexy" sein!

Nachdem wir unzählige Schritte gemacht hatten, setzten wir uns zu einem kurzen Snack, bevor wir unseren Besuch fortsetzten, Bekannte trafen und einen russischen Luxuswagen und die chinesische Marke Brilliance/Zhonghua (joint venture mit BMW) bewunderten. Dann hiess es wieder mühsam durch das Stadtzentrum zu fahren und gerade noch rechtzeitig auf einen Sprung im Büro vorbeizugehen.

Die Kollegin nebenan ist immer noch krank und wir übernahmen weiterhin Arbeit von der Gruppe "Arbeitsrecht". Dann sah ich, dass mehrere unserer Kunden ihre Rechnung bezahlt hatten und änderte meine entsprechenden Listen. Diese Arbeit freut mich besonders: weniger Aufwand mit Mahnungen usw. und die Gewissheit, dass genügend Mittel vorhanden sind für die gute Weiterentwicklung der Firma.

Mit Bus und zu Fuss kam ich nach Hause zurück und genoss ein perfektes Fischmahl. Dann noch etwas bügeln und müde in die Klappe!