alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Freitag, Februar 16, 2007



Ein denkwürdiger Tag! Sonne und tolle Fernsicht verschönten diesen Freitag, an dem ich frei genommen hatte, um an der Diplomfeier unseres Jüngsten dabei sein zu können!

Am Morgen fuhr ich nach einer kurzen Mahlzeit zur Coiffeuse. Als ich zurück kehrte stürzten wir uns Beide in die Sonntagskleider und fuhren zunächst nach Lausanne, wo wir unseren zukünftigen dipl. Ing. abholten. Er übernahm das Steuer und wir fuhren nach Yverdon-les-Bains, wo er uns seine Diplomarbeit vorführte, ein mit Mikrokontrolleuren funktionierender Kompass für ein für Landschaftsfotographien bestimmtes Kleinflugzeug. Wir waren glücklich, nun doch noch sein Projekt sehen zu können. Dann musste C. noch beim Sekretariat eines anderen Schulgebäudes seine Schlüssel zurückgeben und so konnte auch sein Papa den Ort entdecken, wo unser Junge die Schulbank gedrückt hatte.

Langsam wurde es Zeit, zur Festhalle zu fahren, wo sich schon viele Leute eingefunden hatten. Die Feier dauerte knapp 2 Stunden mit 3 Reden, der Diplomübergabe an ca. 160 Ingenieure in allen möglichen Sparten und Tanzvorführungen einer jungen Gruppe, die den Festakt umrahmten.

Ich war sehr gerührt, als unser Sprössling aufgerufen wurde und sein Diplom mit einem Händedruck in Empfang nahm. Später beim Apéro gestand mir die Mutter seines besten Freundes (die wir erst bei dieser Gelegenheit kennen lernten) dass es ihr ebenso ergangen sei. Wir plauderten auch mit dem Vater des Freundes und stiessen mit C. auf seine berufliche Zukunft an. Die Halle war dicht bevölkert mit frisch Diplomierten, Eltern und Gästen.


Anschliessend gab es ein Galadiner in der hübsch dekorierten Cafeteria der Schule. Wir hatten sehr angenehme Tischnachbarn. Es war eine Freude, sich mit diesen glücklichen und motiviertenn jungen Leuten auszutauschen. Das Essen bestand aus 6 Gängen und war ausgezeichnet, bloss dauerte es etwas lange, sodass wir um Mitternacht noch vor dem Kaffee die Gesellschaft verliessen und via Lausanne (wo uns C. verliess, um mit seinen Studienkameraden weiter zu feiern) nach Hause fuhren. Um 2 Uhr in der Früh kamen wir zu Hause an - so spät war es schon lange nicht mehr geworden!

Glücklich über den schönen Tag schliefen wir rasch ein .