alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Donnerstag, Dezember 22, 2005

Supermüde nach fast pausenlosem Arbeiten im Büro. Aber glücklich über die Ankunft von JPh, der mir mit seinem Papa sogar einen Ueberraschungsbesuch im Büro machte, und den ich so meinem Chef vorstellen konnte. Mein Büro und das moderne, mit zeitgenössischer Kunst gefüllte Bürogebäude gefielen ihm besser, als er sich das vorgestellt hatte.

Abends gingen JP und JPh an ein Konzert der "Fanfare de Veyrier" und dem Chor einer Nachbargemeinde in der Kirche im Dorfzentrum, wo JPh einen Jugendfreund wiedersah.

Dienstag, Dezember 20, 2005


Grau und kalt!

http://www.computreff.org/20_dez.html


Trotzdem war der Spaziergang zu sechst, in etwa wie letzten Dienstag, ein sehr angenehmer Teil des Tages. Anne Marie ist zum 6. Mal (innert 5 Jahren) Grossmutter geworden: die kleine Thaïs und ihre Mutter sind wohlauf!

JP fuhr mit dem Rad in die nächste Migros um Orangen einzukaufen. Morgen erwarten wir die Ankunft unseres Aeltesten aus Texas, der gerne frischen Orangensaft trinkt! Dann buk er noch eine Menge Mailänderlis, eine Kunst, die er mit jedem gefüllten Blech besser beherrscht!

Abends bügelte ich noch vor einer lustigen Komödie am Fernsehen, dann heisst es, rasch unter die Decke, um morgen fit zu sein für neue Abenteuer!

Am Morgen machte ich Weihnachtspäckli für den Versand bereit, die dann JP nachmittags auf die Post bringen musste! Wie bei mir (leider) üblich, nahm das Schreiben von Weihnachtskarten und liebevolle Einpacken, passenden Karton suchen, etc. viel mehr Zeit in Anspruch, als vorgesehen.

Nachmittags war im Büro wieder viel zu tun, leider schaffte ich es trotz Ueberstunden nicht, alle vorgesehenen Arbeiten zu erledigen. Mein Chef erfuhr heute, dass er in Zukunft auch noch vermehrt im Bereich "Intellectual Property" (IP) tätig sein wird... seiner Meinung nach wird sich seine Abteilung in den kommenden Jahren zu einer der grössten der Firma entwickeln. Wait and see!

Trotz der späten Heimfahrt (ruhig, nicht zu kalt und mit einigen Schneeflöckchen verzaubert) mit dem Lesen der Zeitungen der letzten Woche beschäftigt, legte ich mich erst nach Mitternacht Schlafen - ups!

Montag, Dezember 19, 2005

Ein kalter, aber wechselnd sonniger Sonntag war uns beschieden. JP ging in die Messe, während ich wieder einmal Sauerkraut zubereitete.

Mit Lesen, Briefe schreiben, telephonieren, Mailänderliteig vorbereiten und einem 3/4 stündigen Spaziergang ging der Sonntag allzu rasch zu Ende.

Sonntag, Dezember 18, 2005

Tolles Wetter heute: Sonnenschein und hübsche Schneeflöckchen! Am Morgen fuhr ich mit dem Rad nach Carouge hinunter, um die letzten Geschenke einzukaufen. Gerade noch rechtzeitig traf ich meine Freundinnen am Stammtisch und bestellte anschliessend am Markt die "Cardons" (Distelgemüse) für das Weihnachtsmenü.

Nachmittags wischte ich nochmals 1 Stunde die gefallenen Blätter zusammen und stellte fest, dass der Quittenbaum noch längst nicht alle abgeworfen hatte.

Zum Abendessen genossen wir wieder einmal Münsterkäse mit geschwellten Kartoffeln und dann gab es mit SuperSenior und "Coups de coeurs d'Alain Morisod" (eine Musiksendung mit Publikum, in der wir auch heute Abend unsere Bekannten Claude und Liliane mehrmals auf dem Bildschirm erblicken konnten!) einen fröhlichen TV-Abend zu zweit. Die SuperSenioren haben schlussendlich nach ihrem 2 monatigen Exil in den Bergen eine recht unterhaltsame Revue auf die Beine gestellt, die zwischen 23 und 24 Uhr gesendet wurde. Müde aber zufrieden liessen wir uns ins Bett fallen...

Samstag, Dezember 17, 2005



Um 9h15 wurde ich an meiner ersten "Frühstückskonferenz der Sekretärinnen des 5. Stockes" erwartet. Dominique hatte leckere kleine Gipfeli und Schokibrötchen mitgebracht, und alle kamen wie geplant mit einem Geschenklein im Werte von 10.-. Die neuen Kolleginnen wurden vorgestellt und wir diskutierten allfällige Probleme. Dann wurden die Päckchen nach einem alten Brauch von der jüngsten Teilnehmerin mit geschlossenen Augen verteilt. Unsere Konferenz dauerte ca. 45 Minuten, dann wünschten wir uns "schöne Festtage"und stürzten uns wieder in die Arbeit, an der es offenbar nirgends mangelt...

Da es bald zu regnen begann, machte ich meine Mittagspause in der Caféteria und versuchte, Anne beim Lösen ihres Kreuzworträtsels zu helfen. Dann liess ich mir noch vom internen "Mann für alles" meine defekten Bürogeräte wieder instand stellen, kümmerte mich um eine Vollmacht, den Badge meines Chefs, der seiner Meinung nach de-magnetisiert war, brachte Rechnungen zum Versand in die Buchhaltung, und schrieb die Emails und Texte meiner neu in den Stenoblock gekritzelten Diktate ins Reine. Die Zeit verging im Nu - schon wurde es Nacht und als der Regen endlich nachliess, fuhr ich frohgemut nach Hause ins Wochenende!

JP leidet zum Glück nicht allzu stark unter seinem wahrscheinlich von mir geholten Schnupfen. Meiner hört sich noch etwas, ich brauche jedoch nur noch wenige Taschentücher.

Freitag, Dezember 16, 2005

Nach einer Reihe von grauen Tagen erschien heute wieder einmal die Sonne!

Wir probierten heute morgen unsere Ausgehkleider, denn heute Abend fand an meinem Arbeitsort ein Cocktail statt, an den auch die Angehörigen eingeladen waren, und vor allem die Kinder, die vom Weihnachtsmann beschenkt wurden. Dies war die Gelegenheit für JP, mein neues Büro im 5. Stock zu entdecken und mit meinem Chef und mehrerer meiner Kolleginnen ein paar Worte zu wechseln.

Bevor die Sonne unterging, knipste ich rasch ein Bild des Mt. Blanc, den ich zum ersten Mal von meiner Fensterfront aus im Abendrot entdeckte:


Nach der Rede des "Managing Partners" gingen wir zurück ins Büro, ich räumte noch etwas auf und danach kehrten JP und ich getrennt nach Hause zurück. JP fuhr direkt nach Hause, um das Abendessen vorzubereiten und ich pedalte in die City, um während des Abendverkaufs noch einige Weihnachtseinkäufe zu tätigen.

Mittwoch, Dezember 14, 2005

Heute Mittwoch gabs wie üblich kein Ausschlafen: Frühstücken und ins Büro radeln hiess das Programm! Das Wetter war grau und kalt (Bise), da fühlt man sich am Arbeitsplatz gerade richtig! Indem ich mich konzentriert in die Arbeit stürzte, konnte ich einigermassen mein Plansoll erfüllen.
Mittags besorgte ich die dringendsten Einkäufe, um beim Heimkommen feststellen zu müssen, dass mein Gatte ungefähr die selben Nahrungsmittel auch erstanden hatte! Er war noch beim Frisör und präsentierte sich sehr gepflegt heute Abend. Ich rief abends meine Eltern an, die sich so durch den Winter jammern. Jedenfalls haben jetzt auch sie Winterpneus an den Felgen.



Dienstag, Dezember 13, 2005



Nach ausgiebigem Schlaf, während dem ich geträumt hatte, einen Wasserhahn so stark zugedreht zu haben, dass der Drehknopf zerbarst (JP hatte mich am Vorabend darauf aufmerksam gemacht, dass mehrmals am Morgen mein Wasserhahn tropfte) rief mich JP an den Frühstückstisch, für den er frisches Brot besorgt hatte. JP scheint sich leider meinen Schnupfen geholt zu haben :-( Es ist Zeit, Taschentücher auf die Einkaufsliste zu setzen!

Nach etwas Bildbearbeitung am Computer galt es, rasch ein Mittagessen auf den Tisch zu stellen und für den Treffpunkt mit der « Roue libre » loszudüsen. Zum Glück war ich nicht die Letzte, denn die Freundinnen bei + 2, 2° im Freien warten zu lassen bringt kaum Sympathien!

Wir machten zu 8 einen schönen Spaziergang der Arve entlang mit Halt im Restaurant des Tennisclubs, wo leider das Kaminfeuer erst Abends entfacht wurde...

Unser JPh macht Interviews für einen Job nach seinem PhD: wir drücken dir die Daumen, JPh!



Montag, Dezember 12, 2005

Grau am Morgen, sonnig am Nachmittag. Am Morgen füllte ich noch einen Grüncontainer, vor allem mit Schnitt von Stauden, die über den Randstein wuchsen.

Nichts besonderes los im Büro, der Chef musste abends schon wieder an eine Partnersitzung und verpasste deshalb ein Konferenzgespräch. Ich versuchte, wenigstens die am Montag erhaltene Arbeit zu erledigen - was mir auch beinahe gelang.

Mein Schnupfen ist immer noch hörbar, aber ganz erträglich geworden.

JP putzte meine Stiefelchen auf Hochglanz - welch ein Glück!



Juhui! Heute nachmittag war die Sonne stärker als der Hochnebel und wir spazierten trotz der Bise ein wenig in der Umgebung herum. Zweimal überquerten wir eine Brücke über die Arve, unsere Verbindung mit dem Meer, denn sie fliesst in die Rhone und mit dieser bei Marseille in das Mittelmeer.

Wir zündeten 3 Kerzen am Adventskranz an und feierten die Escalade mit einer kräftigen Gemüsesuppe! Gast des Stadtpräsidenten an der diesjährigen Feier war der Bundespräsident der Eidgenossenschaft, Samuel Schmid.

Heute Abend ist mein Schnupfen schon stark abgeflaut, ich glaube, der Spaziergang an der frischen Luft hat mir gut getan!

Sonntag, Dezember 11, 2005

Nach ausgiebigem Schlaf erwartete mich nochmals ein Grittibänz zum Frühstück. Dann widmete ich mich der Zeitungslektüre und füllte den neuen Mietvertrag von C. aus, den JP unterschreiben und ich noch vor 11 Uhr auf die Post bringen musste. Unser Sohn hat in Lausanne eine grössere Wohnung gefunden, die alle seine Wünsche zu erfüllen scheint...

Trotz meinem Schnupfen ging ich mit dem Velo an den samstäglichen Stamm und auf den Markt. Wir waren heute den ganzen Tag unter dem Hochnebel, aber wenigstens war es nicht sehr kalt. Wie ich herausfand war es Mitte dieser Woche kälter in Austin/Texas als hier!

Wir verbrachten einen vergnüglichen Abend vor dem Fernseher und ich freute mich ganz besonders eine Darbietung vom Wortkünstler Raymond Devos zu sehen, die ich einmal für einen Kurs auswendig gelernt hatte (zum Thema "courir").

Freitag, Dezember 09, 2005


Grau war heute die vorherrschende Farbe - die Wolken blieben am Salève hängen, doch nachmittags schien 5 Kilometer weiter ein wenig die Sonne. Ich war allein im Büro - mein Chef hatte es offenbar doch noch nach Brüssel geschafft - und arbeitete recht und schlecht zwischen häufigem Nasenputzen. BM verfolgte auf seinem Blackberry alle eingehenden Emails und schrieb oder diktierte mir telephonisch eine Antwort.

Abends bügelte ich Wäsche, trank den von JP zubereiteten Brusttee mit Zitrone und Honig, massierte Vickssalbe auf die Brust und legte mich schlafen.

Hatschum - heute morgen erwachte ich mit einem tüchtigen Schnupfen :-(
Da es auch noch leicht regnete, fuhr ich ausnahmsweise mit dem Auto zur Coiffeuse, um anschliessend auch noch den Kofferraum mit Nahrungsmitteln zu füllen.

Ein rasches Mittagessen und schon konnte ich wieder, mit Sonnenbrille bewaffnet, bei schönem Wetter zur Arbeit radeln. Mein Chef musste heute früher weg, da er um 18h20 ein Flugzeug nach Brüssel besteigen musste. Ich musste ihm einen BlackBerry organisieren und liess mir gleich noch erklären, wie man die Beilagen zu Emails öffnet. Mein Chef hatte nämlich behauptet, er könne sie nicht ansehen, was ich (berechtigterweise) nicht glauben wollte...

Ich brachte zur Unterschrift eine Unterschriftenmappe in mein früheres Büro und hatte das Vergnügen, vom Chef eine Flasche Wein zu erhalten, zum Dank für all die Trauben, die ich diesen Herbst jeweils für alle zum Naschen ins Büro gebracht hatte. Diese Trauben hatte ich in den nahen Weinbergen nach der Haupternte während meinen Radausflügen noch gefunden, da viele Trauben aus Qualitätsgründen am Rebstock bleiben mussten.

Zu müde, mich heute noch in den Abendverkauf zu stürzen, fuhr ich behutsam mit der gut verpackten Flasche nach Hause und wurde von Weihnachtslichtern begrüsst, die JP heute Nachmittag um einen Zwetschgenbaum installiert hatte! Danke JP!

Donnerstag, Dezember 08, 2005

Wiederum mild und trocken und etwas Sonnenschein, schönes Wetter für Gartenarbeit oder Wandern...jedoch heute ist Mittwoch und es heisst gut zupacken, es schneit nur so Arbeit aufs Pult!

In der Mittagspause reichte es für zwei Weihnachtseinkäufe. Dank meinem Neffen entdeckte ich die welsche Hip-Hop Band "Stress", die gemäss dem Verkäufer in der Deutschschweiz ziemlich bekannt (und offenbar beliebt) ist http://www.stressmusic.com/

Heute hat JPhil an der Uni in Austinerfolgreich seine mündliche Prüfung zur Zulassung als "doctoral candidate" bestanden. Wir sind mächtig stolz auf ihn!

Mittwoch, Dezember 07, 2005

45 Minuten im morgendlichen Stossverkehr unterwegs zur Garage - heute musste auch die BMW Winterfinken angepasst erhalten! Und abends fuhr ich mit JP wieder hin, damit er den für den Winter gerüsteten Wagen heimfahren konnte.

Dazwischen spazierte ich nachmittags bei mildem und zeitweise sonnigem Wetter mit einem halben Dutzend Freundinnen ueber Bossey dem Salève entlang, mit Halt in einem Bistrot für unseren obligaten Tee. Wir waren alle gut gelaunt.

Abends feierten wir St. Nikolaus mit Grittibänz und Kakao.

Dienstag, Dezember 06, 2005

Feucht und mild war es heute, ideal, auch den zweiten Grüncontainer mit Laub zu füllen. Unter dem Quittenbaum entdeckte ich auch noch die letzte Quitte, die ich morgen zum Apfelkompott mischen werde. Damit ist wohl die Ernte für dieses Jahr beendet und auch die meisten Blätter sind gefallen.

JP wusch seine BMW heute nachmittag und ich fand auf meinem Büro eine lange Reihe Dokumente und Anweisungen zum Ablegen, Abändern, Weiterleiten oder Brief entwerfen. Stolz zeigte mir BM seine Resultate an der "Course de l'Escalade": er hatte sich verbessert gegenüber dem Vorjahr und war ganz knapp unter der Kategorie "Elite" gelaufen. Sein Sohn war der Beste in seiner Kategorie in Genthod und auch die Tochter und Ehefrau lieferten eine gute Leistung.

Heute Abend nahm er zum ersten Mal an einer Partnersitzung teil, Thema war das Budget. Nach zwei Stunden war er immer noch nicht zurück und ich machte mich auf den Heimweg. Pech - ich hatte am Freitagabend vergessen, zu Hause die batteriebetriebene Lampe abzustellen, so hatte sie natürlich nicht mehr genügend Kraft, meinen Weg zu beleuchten. Doch den kenne ich inzwischen im Schlaf und ich kam auch so gut zu Hause an. Ran an die Kürbissuppe!

Montag, Dezember 05, 2005

Heute genossen wir den 2. Adventssonntag im warmen Stübchen. Draussen wehten stürmische Westwinde und es gab gelegentliche Regengüsse. Trotzdem fuhr JP mit dem Rad zur Kirche, während ich das Mittagessen vorbereitete. Der Junior hatte sich zum Essen angemeldet, ich deckte deshalb den Tisch für drei. Ich kochte die letzte Portion Quittenkompott, das Quittenbäumchen hat aber noch nicht alle Blätter fallen gelassen.

C. kam gut gelaunt auf seinem Motorrad an und erzählte begeistert von seinen kürzlichen Erlebnissen auf dem Lausanner Skatepark, der im Trockenen liegt und wo er seine Angst bezwang und sich zum ersten Mal von einer 3 Meter hohen vertikalen Rampe hinuntersausen liess - eine halbe Sekunde ein Gefühl wie im freien Fall! Es beruhigte mich zu sehen, dass er seinen Skaterhelm mitnahm, als er sich von uns verabschiedete!

JP bestellte per Internet Photos von der letzten Modellbauexpo und ich besorgte die Wäsche.

Telephonate, nette Mails und Fernsehen verschönten den Abend.

Sonntag, Dezember 04, 2005

Diesen Samstag ging ich wieder einmal an den Stammtisch: ich traf 3 Freundinnen zum Kaffee, eine war sonnengebräunt gerade zurück von Tenerifa, die zweite wird übermorgen für eine Woche nach Marseille reisen und die dritte muss wie ich bis zur nächsten Eskapade auf die Ferien oder Feiertage warten. Wir diskutierten über alles mögliche, unter anderem auch Hunde. Nachdem 3 Pitbulls am Donnerstag im Kanton Zürich einen 6jährigen Kindergartenschüler 250 Meter vor dem Kindergarten zerfleischt und getötet hatten, sind sich alle einig, dass gesetzlicher Handlungsbedarf besteht.


Nachmittags brachte es das Thermometer auf stolze 9°, ideal, bei Sonnenschein die gefallenen Blätter zusammenzurechen, während in der Genfer Altstadt die Teilnehmer an der "Course de l'Escalade" bestimmt auch über das unverhofft schöne Wetter glücklich waren. JP bastelte auf einem Tisch im Freien einen Adventskranz aus Thuyaresten, die der Gärtner kürzlich nach dem Schneiden der Hecke im Garten liegen gelassen hatte.

Nach dem Abendessen sass ich mit Misty auf dem Sofa vor der Glotze und versuchte, gleichzeitig den Gutenachttee zu schlürfen, beim Fernsehquiz mitzuraten und die Beige der zu flickenden Kleider zu verringern, während draussen ein starker Wind blies.



Samstag, Dezember 03, 2005

Grau und regnerisch, so präsentierte sich der Tag heute. Freude bereitete mir die rosa Cyclamenpflanze, die ich am Dienstag vor dem Kompost gerettet hatte, und die hübsche Blüten trägt und ganz perfekt aussieht.

Ich liess die Storen unten und versuchte, so viel Arbeit wie möglich zu erledigen, ohne allerdings völlig à jour zu sein: zu viele Emails!

Mein Chef holte heute Abend seine Rückennummer für die morgige "Course de l'Escalade" http://www.escalade.ch/spip/index.php3?lang=fr

Ich drücke ihm die Daumen, dass er ein ihn befriedigendes Resultat erziehlt.

Für die Heimfahrt mit dem Rad stülpte ich mir die orange Regenpelerine über, trotzdem musste ich wieder einmal alle meine Kleider zum Trocknen aufhängen!

JP fuhr ebenfalls mit dem Velo in die Stadt zum Einkaufen, sowie auf die Post. Auch seine Kleider hängen zum Trocknen im Badezimmer!

Donnerstag, Dezember 01, 2005

Zum Mittagessen gab es heute etwas Neues: ich hatte geglaubt, Krautstiele eingekauft zu haben; diese entpuppten sich beim Auspacken jedoch als chinesischen Kohl «Pak-Choi » Das Gericht schmeckte uns vorzüglich, die Verwechslung wurde zu einem Knüller!


Die Sonne schien heute nachmittag und der Himmel strahlte in schönstem Blau. Die Häuser auf der anderen Seite der Rte de Chene reflektierten sich auf der dunklen Glasfassade des Bürohauses nebenan. Vom Chefbüro aus weidete sich mein Blick am verzuckerten Salève, doch nicht lange, denn wie üblich stürzte ich mich in die Arbeit, die ich bloss kurz unterbrach, um meinen gelegentlichen Besuchern zu bestätigen, wie gut es mir an meinem neuen Arbeitsplatz gefalle.


Nach der Arbeit fuhr ich noch in die Stadt, um ein paar Einkäufe zu tätigen und das Lichterspiel der Ile Rousseau zu bewundern. Einige Eisläufer drehten ihre Runden auf der Weihnachtseisbahn der Place du Rhone http://snipurl.com/keqz


Es war spät, als ich endlich zu Hause ankam. JP hatte den Tisch vorbereitet und wir assen noch ein kleines Mahl.