alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Sonntag, April 30, 2006

Heute war ein sonniger, wenn auch etwas windiger und an windexponierten Stellen kühler Sonntag. Wir machten nachmittags einen Spaziergang im nahen Wäldchen auf der Suche nach Maiglöckchen, welche in Frankreich und der Westschweiz am 1. Mai als Glücksbringer geschenkt werden. In einem Tümpel entzückten wir uns über eine Unmenge von Kaulquappen: da müssen wir später nochmals hin, wenn die Frösche quaken - ich finde Froschkonzerte toll!

Wir pflückten ein Bouquet "Maieriesli" - die Blüten sind noch kaum geöffnet, die Natur hat wegen dem kalten Winter etwas Verspätung... Wir sahen einige Gleitschirmflieger landen und freuten uns über das kräftige Gelb des ersten Rapsfeldes, das wir auf dem Heimweg erblickten.

Bei einer Tasse Tee sonnten wir uns noch etwas auf der Terrasse, bevor wir wieder, genau wie Misty, ins warme Hausinnern zurück kehrten.

Samstag, April 29, 2006


Heute war das Wetter trocken aber etwas grau aber nachmittags kam dann die Sonne doch noch hervor. Ich genoss einen Tee auf der Terrasse am Stammtisch mit I. und erfuhr das neueste über die Leute im Dorf, machte Einkäufe auf dem Markt und bereitete den Salat zu, den ich mit den von C. gewünschten Lasagne servierte. Unterdessen brachte JP seine heute Morgen von mir getippte Korrespondenz auf die Post. Wir freuten uns, dass unser jüngster Sohn ein paar Stunden bei uns weilte und es ihm gut geht.

Die Aepfelbäume stehen zur Zeit in voller Blüte und der Flieder wird auch schon bald blühen.

Nachmittags schleppte ich den Häcksler in den Garten und begann, mit Hilfe von JP, einen Haufen Aeste abzutragen. Gegen Abend hatten wir 7 Bananenschachteln mit Holzspänen gefüllt. Müde assen wir unser Suppe und Radieschen und die letzten 2 Stücke von C.'s Geburtstagskuchen.

Freitag, April 28, 2006

Recht freundliches Wetter war uns heute beschieden und ich arbeitete eine gute Stunde im Garten, um das hohe Gras der Bordüren abzuschneiden. Ausser dem Gesang der Vögel konnte man auch die Maschinen am nahen Steinbruch arbeiten hören. JP hatte gestern eine Hälfte unserer Wiese gemäht und die zweite Hälfte wurde heute von ihm verkürzt, während ich ins Büro radelte. Die Blütenblätter der Kirschen sind schon alle abgefallen und die grünen Fruchtknötchen lassen auf eine reiche Ernte hoffen, obwohl die Blätter wie schon oft, von einem Insekt, dass aus dem Boden kommt, stark durchlöchert sind.

Ich entdeckte heute eine Webseite mit Live-Video von einem Storchennest mit brütenden Störchen: http://www.storchennest.de/

wo ich verfolgen konnte, wie die Störchin ihre bisher zwei Eier drehte und der Storch mit ein paar kleinen Aestchen das Nest ausbesserte.

Im Büro schrieb ich Rechnungsaufstellungen und verbesserte einen deutschen Text. Ich konnte noch bei Tageslicht nach Hause fahren und erlaubte mir meine erste Geschwindigkeitsüberschreitung (mit dem Velo): 33 km/h statt der erlaubten 30!!

Der Flieder beginnt zu blühen und verströmt abends seinen betörenden Duft!

Donnerstag, April 27, 2006

Schönes Wetter heute Morgen liess uns das gemeinsame Frühstück gut gelaunt geniessen. Dabei beobachtete ich eine Kohlmeise, wie sie von Ast zu Ast turnte, und dabei manchmal einen Looping machte.

Bevor ich zum Haarschneider fuhr, wischte ich noch eine Stunde lang Blütenblättchen und "Birkenbüseli" vor dem Haus zusammen.

Auf der Fahrt ins Büro überfuhr ich beinahe einen Partner, der in einer Gruppe von Kollegen auf dem schmalen Strässchen in Richtung Bürogebäude spazierte! Die Hauptaufgabe heute war das Erstellen von Rechnungen, nebst einigen anderen Kleinigkeiten. Ich blieb bis zum Eindunkeln im Büro, um möglichst voran zu kommen.

Auf der Heimfahrt fuhr ich sogar in einer leichten Steigung mit 20 km/h - mein neues Velo macht mir viel Spass!

Mittwoch, April 26, 2006

Ein grauer und regnerischer Tag, mit Aufhellungen um die Mittagszeit und als ich ins Büro radelte. Während JP heute Morgen einen Rückspiegel an meinem Velo montierte, kreierte ich ein Formular für ihn.

Im Büro arbeiteten wir emsig, ich war immer noch hauptsächlich mit der Fakturation beschäftigt. Morgen in der Mittagspause muss unser Patron ein internes Seminar über Stiftungen bestreiten. 30 Teilnehmer haben sich angemeldet und heute Abend begann er, seine Dokumentation bereit zu stellen.... immer alles im Zeitstress!

JP genoss heute Abend den Ausgang mit seinen Plastikmodellkollegen und kam gut gelaunt nach Hause.

Dienstag, April 25, 2006


Eigentlich sollten die Rechnungsentwürfe für das 1. Quartal unseres Patrons heute an die Buchhaltung geschickt werden, aber er hatte noch keine Zeit, sich diese anzuschauen. So bin ich an diesem Dienstagmorgen im Büro und versuche, so viele wie möglich zu erstellen, ohne jedoch ganz fertig zu werden, als ich gegen 13 Uhr nach Hause radle.

Ein kurzes Mittagessen, von JP liebevoll vorbereitet, und ich schwinge mich auf mein neues Velo zum Dienstagsvelotour meiner Gruppe. Ein Donnergrollen und eine schwarze Wolkenwand lassen nichts Gutes ahnen, trotzdem machen wir uns auf den Weg zum nächsten Bistro. Nach einem Kilometer müssen wir uns unter einem Hangar vor dem Regen schützen und nach einigem Warten ist der Regen weniger stark und wir wagen uns auf dem schnellsten Weg zum Café. Dort geniessen wir beim Meinungs- und Erlebnisaustausch unseren Tee und bewundern den jungen Berner Sennenhund, den uns ein mit dem Auto angereistes Mitglied vorstellt.

Wir kehren auf unsere Stahlrosse zurück und können bei zunehmend hellem Wetter einen kleinen Umweg vor dem Heimweg einschieben. Wir hatten trotzdem den Plausch, uns wieder zu finden.

Montag, April 24, 2006


Schöner Tag, gegen Abend allerdings regnete es in Strömen. Ich kam - gut ausgerüstet - zwischen zwei Regengüssen noch einigermassen trocken nach Hause.

Morgens beendete ich JP's Abrechnungen auf dem Computer, besorgte den Haushalt und wärmte das Mittagessen.

Nachmittags half ich beim Photokopieren und Zusammenstellen von Sitzungsunterlagen, verschickte Briefe, Rechnungen und Pläne. Als ich nach Hause kam, erwartete mich eine feine Raclette! Der Wein war gut, machte mich aber völlig groggy!

Sonntag, April 23, 2006

Ein sonniger Frühlingssonntag der gute Laune bringt! Nach dem gemütlichen Frühstück mit Pannettone fuhr JP zur Kirche, während ich das Mittagessen vorbereitete und einige Hemden bügelte. Wir konnten heute alle Mahlzeiten auf der Terrasse geniessen, dem Vögelkonzert lauschen und Misty auf dem Laubhaufen unter einem Baum schlafen sehen. Hie und da zog eine Hummel oder ein Schmetterling vorbei. Es war herrlich, sich in den Gartenstuhl zu lehnen, die Augen zu schliessen und die Wärme zu geniessen.

Am späteren Nachmittag entschlossen wir uns noch, per Velo an den Fuss unseres Hausbergs zu fahren, um dort schöne Steine für unseren Steingarten, bzw. die Abgrenzung zur Wiese eines Gartenbeetes zu sammeln. Schwer beladen kehrten wir über die Grenze wieder nach Hause zurück und arrangierten gleich die Steine am vorgesehenen Ort.

Bei einem Dokumentarfilm an der TV « 20 Jahre nach Tschernobyl », der mir Gänsehaut brachte, bügelte und nähte ich zum Tagesausklang.

Samstag, April 22, 2006

Schönes Wetter und ein freier Tag ? wer wäre da nicht zufrieden? Da sich heute C. zum Mittagessen angekündet hat, backe ich den traditionellen Geburtstagsschokoladekuchen. Unser Nachbar ruft mich und teilt mir mit, dass in unserem Nistkästchen ganz oben im Pinus eine Kohlmeise Wohnsitz genommen hat! Sie konnten beobachten, wie das Männchen, das für das Einflugloch zu gross war, am Loch hämmerte, um es zu vergrössern. Ob es ihm gelungen ist, ist nicht klar.


Am Markt und auf der Bistro-Terrasse ein Glas Tee mit meiner Bekannten trinken, dann den Sohn am Bahnhof abholen und das Mittagessen geniessen. Nachmittags arbeitete ich im Haushalt und Garten, wischte die Einfahrt, die ständig von Kirschblütenblättchen berieselt wurde und reinigte drei Velos. Auch öffnete ich zum ersten Mal nach der Winterpause wieder den Wasserhahn für den Garten. Nach all dem war ich Abends doch ein wenig müde!


Freitag, April 21, 2006

Heute war ein herrlicher fast-schon Sommertag!
Am Morgen härkelte ich die Erde in den Beeten, jätete, goss die Stiefmütterchen und schnitt etwas Salat, den wir Mittags mit dicken Eiern genossen. Ein Specht klopft unermüdlich in Nachbars Garten und unsere Tannenzapfen öffnen sich mit einem lustigen Knistern.

Gerne schwang ich mich nach dem Mittagessen auf mein Rad und fuhr die 5 km ins Büro, wo ich mit einem Kundendokument kämpfte, dessen Schema ich zwar verändern konnte, das sich dann aber nicht mehr richtig zwischen die Texte einpassen liess - ziemlich frustrierend!

Dafür hörte ich beim nächtlichen Nachhausefahren einen Vogel (Nachtigall?) singen.

JP hatte die Löwenzahnblüten aus der Wiese entfernt, Esswaren eingekauft, Administratives erledigt und Briefe auf die Post gebracht.

Donnerstag, April 20, 2006


Heute war nicht nur C.'s Geburtstag sondern gleich auch der Tag an dem ich von meinem neuen Velo Besitz ergreifen und die ersten 20 km fahren konnte. Woawh! Es fehlt nur noch eine Klingel, dann ist der Stahlesel fertig ausgerüstet. Ich schaffte die 8.5 km vom Velogeschäft nach Hause leicht. Plötzlich sah ich bei einer Baustelle eine Querrinne vor mir in der Strasse! Ich konnte zum Glück gerade noch anhalten bevor ich, wie vor einigen Jahren einmal, meine runden Räder in viereckige verwandelte!

Am neuen Rad schätze ich vor allem das geringe Gewicht und die Leichtigkeit, mit der die Gänge gewechselt werden können. Auch das Beleuchtungssystem ist gut, wie ich mich heute Abend bei der nächtlichen Nachhausefahrt vergewissern konnte. Nach einem reich gefüllten Nachmittag verliess ich das Büro, als das Gebäude in Blau und Grau getaucht war. Ich war nicht die Letzte, im 1. Stock waren noch etliche Büros erleuchtet. Meine Kollegin erzählte, dass unser Patron heute bereits um 3h00 früh die Arbeit begann. Sie hat ausser einer kurzen Mittagspause um halb drei Uhr Non-Stop gearbeitet und verliess das Büro müde um ca. 17h30.

Nun, wir haben wenigstens ein paar deadlines geschafft!

Mittwoch, April 19, 2006


Da ich gestern morgen gearbeitet hatte, konnte ich heute "ausschlafen" und erst nachmittags ins Büro radeln. Dort musste ich inmitten mehrer als "dringend" oder "prioritär" etikettierten Arbeiten jonglieren. Ich konnte jedoch bei Tageslicht heimfahren, wie schööön! Und morgen kann ich mein neues Velo abholen gehen - ich freue mich!

JP fuhr nachmittags in die Stadt und suchte für sich eine neue Jacke - leider ohne Erfolg. Dagegen kaufte er noch einige Lebensmittel, die bei uns zu fehlen beginnen.

Dienstag, April 18, 2006


Dienstag, Velotag! Ausnahmsweise fuhr ich heute Morgen ins Büro, um am Sekretärinnenfrühstück teilzunehmen, wo wir von Aurore Abschied feierten und ihr ein Geschenk überreichten. Sie erhielt eine grosse hellblaue (faltbare) Tasche, ideal für die Reisen, die sie für die nächsten Monate geplant hat.

Am Nachmittag dann waren wir 7 Radfahrerinnen, die sich an der frühlingshaften Landschaft freuten. Wir sahen die ersten Eidechsen und freuten uns über die blühenden Kirschbäume. Wir sonnten uns auf der Terrasse eines Cafés und tranken Tee.

Unterdessen radelte JP in die Stadt zum Einkaufen von Esswaren für uns und die Katze!

Abends kochte ich Gemüse und versorgte gut gelaunt die Kopien unserer heute ans Steueramt gesandten Formulare!

Montag, April 17, 2006

Ostermontag: grosse Ruhe! Ein schöner Sonnenaufgang lässt mich aus dem Bett hüpfen und der Gedanke an die Steuererklärung, die ich heute unbedingt fertigstellen will, erleichtert mir das Aufwachen.

Trotz dem meist sonnigen Wetter und den wunderschönen Blüten im Garten heisst es jetzt, auf die Zähne beissen und noch die Zahlen der Immobilien im Ausland, die Abzüge für ärztliche Kosten und Vergabungen herauszudividieren und in den Computer zu speichern. Zuletzt kann die Erklärung ausgedruckt und an 3 Orten unterschrieben werden. JP vertraut mir quasi blind!

Neben den Mahlzeiten und Zvieri und dem auf die Homepage Laden von Photos ist dies heute meine Hauptaufgabe. Hurra, jetzt ist es geschafft! JP hat währenddessen seine Wasser- und sonstigen Abrechnungen für seine Mieter erstellt. Auch er ist froh, sich dieser Aufgabe entledigt zu haben.

Sonntag, April 16, 2006

Nach einer guten Nacht im Hotel Sternen http://snipurl.com/pb1j
wurden wir vom Hahn geweckt. Wir genossen das Frühstücksbuffet im Saal im romanischem Stil. Beim Auschecken goss es in Strömen und wir machten einen kurzen Spaziergang zur katholischen St. Josephskirche, die wir seit der 1. Kommunion unseres Neffen nicht mehr besucht hatten. Da wir fast 3/4 Stunden zu früh dort waren, konnten wir gleich noch der Probe der Schubert Messe lauschen. Die Feier und der Rahmen waren festlich und wir konnten diesmal die neuere Kirche etwas näher besichtigen und deren Architektur bewundern.

Es war beinahe 12 Uhr, als wir bei unseren Gastgebern eintrafen. Da der Sohn die frischen Fische gestern in das Tiefkühlfach gelegt hatte, musste das Fischmahl auf den Abend verschoben werden und wir beschlossen, in der Hauptstadt unser Glück in einem chinesischen Lokal zu versuchen.

Dies gelang uns auch und wir hatten ein Mahl, das uns allen schmeckte. Anschliessend machten wir noch einen kleinen Spaziergang auf die Bundeshausterrasse (oh Wunder, die Sonne schien! ) und die kleine Schanze und wohnten in der Dreifaltigkeitskirche(noch) einer Ostermesse bei, diesmal auf spanisch.

Zurück in K. suchten die Kinder die noch versteckten Eier und Osterhasen, wir spielten und sahen uns Photos an. Es gab auch noch ein Osterzvieri mit Cake und Tee (Ingwer /Jasmin) und später half ich beim Zubereiten von Salat und den feinen Fischfilets. Es wurde höchste Zeit, nach Hause zurück zu fahren. Teilweise hatten wir Regenschauer, aber die Fahrt verlief gut. Vor der Terrassentüre wartete Misty auf uns und nach reichlichen Streicheleinheiten war sie wieder zufrieden.

Wir waren müde, aber zufrieden über unsere Osterreise. Das Wiedersehen mit Familienangehörigen ist immer etwas Besonderes.

Samstag, April 15, 2006

Ostersamstag: der Himmel ist grau und verhangen, ein grosser Kontrast mit dem gestrigen sonnigen Tag. JP holt einen gebackenen, bunten Osterhasen beim Bäcker, den wir zum Frühstück geniessen und dabei unsere Ostergeschenke austauschen. Ich werde einmal mehr reich beschenkt mit einem von JP ausgewählten Blüschen mit feiner Jacke und Gurt. Ich fahre mit dem Rad in die Stadt für die letzten Ostergeschenke für die Gastgeberfamilie, während JP das Mittagsmahl vorbereitet, zu dem wir C. erwarten! Bei der Heimfahrt überrascht mich der Regen, sodass ich pudelnass nach Hause kommen und mich sogleich an den Tisch setzen kann.

Nach dem Aufräumen und Koffer packen fahren wir kurz vor 16 Uhr weg und kommen problemlos nach zwei Stunden Fahrt in der Nähe der Bundesstadt an, wo wir gleich die Fortschritte unserer Neffen (14 und 7jährig) bewundern können. Sie haben uns viel zu erzählen und zu zeigen, z.B. ihre Judokünste, die sie auf Matratzen im Wintergarten demonstrieren. Der jüngere Bruder legt den älteren mit seinem Know-how auf den Boden und schlägt unglaubliche Purzelbäume. Er scheint Knochen aus Gummi zu besitzen!

Nach einem gemütlichen Racletteessen werden wir von meinem Bruder und dem älteren Neffen ins Hotel zurück begleitet, wo wir noch einen genehmigen und dann bei Polizeistunde gleich müde ins Bett fallen.


Freitag, April 14, 2006

Karfreitag! Der ganze Tag war herrlich sonnig und warm. Ich bin allein mit Misty und geniesse den Lunch auf unserer Terrasse. Etwas Haushalt, Korrespondenz, Lektüre, Gartenspaziergang: die Bäume spriessen und die Stiefmütterchen nicken mir in allen Farbtönen zu!

JP traf sich mit seinem Patenkind F., das er seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hat. Nach einer ereignislosen Fahrt kommt JP zum Abendessen heim und wir verbringen den Abend mit dem updaten unserer letzten Tage.

Donnerstag, April 13, 2006

Heute fuhr ich ausnahmsweise schon am Morgen ins Büro, da der Patron nachmittags verreisen musste und noch viel zu erledigen war. Mit Hilfe meiner Kollegin kamen wir flott voran. Da ich unbedingt noch einen Teil eines Mailings versenden wollte, blieb ich noch einen Teil des Nachmittags, aber um 16 Uhr verliessen wir den Arbeitsort für das lange Osterweekend. Das Büro ist hübsch dekoriert mit österlichen Motiven der Kinder des Patrons, am besten gefällt mir ein radelnder Osterhase !

Ich machte noch einen Abstecher in die Stadt, fand aber nicht viel Passendes für unsere Ostergeschenke. Misty, unsere Katze erwartete mich mit vorwurfsvollem Miauen!

Mittwoch, April 12, 2006

Morgen früh aus den Federn, für meinen "vonMorgenbisAbendspät"Tag im Büro!

Ich erhielt mehrere Anrufe von JP, der heute aus Verwaltungsgründen für 2, 3 Tage ins Elsass verreiste. Die Reise verlief problemlos und er konnte seine Treffen organisieren.

Ich fiel müde in die Laken!

Dienstag, April 11, 2006


Nach einem wolkigen Debüt erschien schliesslich doch noch die Sonne für meinen Nachmittag mit den Freundinnen. Es war zu kühl und windig fürs Velofahren, deshalb machten wir einen Bummel nach dem Nachbarort. Wir trafen da und dort Bekannte und schwatzten ausgiebig unterwegs und im Bistro. Inzwischen fuhr JP mit dem Velo in die Stadt zum "Lädelen".


Montag, April 10, 2006

Strömender Regen den ganzen Tag! Und trotzdem radelte ich heute 20 km: je 5 zur Zahnhygienikerin und wieder nach Hause und je 5 km ins Büro, jedesmal mit meiner orangen Regenpelerine und Gummistiefeln bewaffnet.

Ich grüsse alle mit einem beinahe-Star-Lächeln!

Sonntag, April 09, 2006

Palmsonntag und es regnete, und regnete, und regnete....

Zum Glück sind wir gestern ein wenig spaziert und vor allem, hatten wir einen herrlichen Dienstag. Ich kochte frischen Spinat, Kartoffeln und dazu gab es Pouletresten.

Dann postete ich alte und neue Photos auf unserer familiären Phototeilwebseite, versah sie mit Legenden und chattete gleichzeitig mit netten Senioren, bei denen auch Regenwetter herrschte.

JP las und verfasste Emails und Briefe und half mir wie immer beim Geschirrabtrocknen. Wie schnell doch auch ein Regensonntag vorüber geht!

Samstag, April 08, 2006

Herrlicher Sonnenschein weckte uns heute Morgen und verlieh uns Flügel! Cédric hatte sich zum Mittagessen angemeldet und nachdem eine Ladung Wäsche in die Maschine verfrachtet wurde, belud ich mein Velo mit Altpapier und radelte zu meinem allsamstäglichen Treff. Diesmal waren die meisten Leute auf der Terrasse installiert und meine Bekannte war auch schon an einem schönen Plätzchen draussen. Die Sonne schien so stark, dass ich den Mantel ausziehen konnte und auch so fast ins Schwitzen kam! Ich war natürlich neugierig zu erfahren, wie viele Teilnehmerinnen am Dienstag unterwegs waren: es waren sage und schreibe 11! 4 per Rad und die anderen zu Fuss trafen sich im Nachbardorf auf einer Terrasse zum Teetrinken. Die Photos und der Bericht dazu warteten zu Hause in einer Email.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen machte ich diverse Hausarbeiten, die ich um 15 Uhr unterbrach, um mit JP eine Stunde in der Umgebung zu spazieren, denn für morgen ist Regen angesagt. Während wir einem Feld entlang promenierten sahen wir einen Bauern auf seinem Traktor, der die Erde umpflügte, umschwirrt von Krähen und anderen grossen Vögeln: der Frühling kommt doch noch!



Nach dem Zvieri auf unserer Terrasse wischte ich draussen den Eingang und verstaute den für das Winterquartier eines Igels gebauten Blätterhaufen im Grüncontainer. Dabei pfiff eine Amsel auf der Fernsehantenne der Nachbarn ihre Melodien. Ich arbeitete bis zum Eindunkeln und bei Radieschen, Salat und Brot stärkten wir uns noch vor der Bettruhe.

Freitag, April 07, 2006

Ich nehme allen meinen Mut zusammen und erstelle am Morgen die Gabenliste und andere buchhalterische Dokumente für die Steuererklärung, die eigentlich schon Ende März ans Steueramt hätte gesandt werden sollen.... Zum Glück kann ich auf eine Gnadenfrist von unbestimmter Dauer zählen, aber allzu lange darf ich nicht mehr warten.

Nachmittags herrscht eine aufgeräumte Stimmung im Büro, da der Patron in Zürich ist und uns in Ruhe arbeiten lässt. Meine Kollegin erzählt mir, wie er heute morgen beinahe sein Flugzeug verpasst hatte und wie er, da der Flughafen wegen der vielen Passagiere (vorübergehend) geschlossen wurde, ohne Bordkarte die Zöllner und das Personal der Swiss mit seiner Geschichte erweichen konnte und gerade noch vor Türschluss sein Flugzeug von 6:50 erwischte.

Da ich noch ein mailing vorbereitete, war das Gebäude wieder farbig, als ich nach Hause radelte. Dort erwartete mich eine kulinarische Ueberraschung: mein Gatte hatte vom Fischhändler ein Rezept erhalten und mir einen himmlisch guten Kabeljau im Ofen an Rahmsauce zubereitet.

Nach dem Bügeln vor der TV liess ich mich in die Kissen sinken, während JP noch eine interessante Sendung zu Ende verfolgte.

Donnerstag, April 06, 2006

Unser Hausberg war hinter den Wolken bis zur Hälfte in Weiss gekleidet heute morgen, die Temperaturen blieben frisch, wenn auch die Sonne am Nachmittag langsam erschien. Morgens erledigte ich administratives und Lektüre, nachmittags hiess es, mit der Arbeit im Büro voranzukommen. Der Patron hatte ein Treffen mit Kunden und morgen fliegt er an sein erstes "Partnermeeting"nach Zürich, das er schon am frühen Nachmittag verlassen muss, um einen Kollegen aus New York, der ihn mit einem neuen Fall betraut hat, in Genf zu treffen. Wie meine Kollegin feststellte, sieht man die Zeit nicht vorbeigehen!

Auch heute dämmerte es schon etwas, als ich den Nachhauseweg einschlug. JPh hatte angerufen, es geht ihm gut, und Emails von zwei guten Bekannten warteten im elektronischen Briefkasten. Wie schön!

Mittwoch, April 05, 2006

Ein völlig verregneter, kalter Tag, gerade richtig, ihn im Büro zu verbringen! Ich kleidete mich wieder einmal in Orange und zog die Gummistiefel an, um ins Büro zu radeln, denn an einem Regenmorgen braucht man mit dem Auto noch länger, um in die Stadt zu gelangen!

Der Tag war gut ausgefüllt mit Arbeit, meine Kollegin half tüchtig mit. Ihr langer Dienstag war gut verlaufen, bloss war das Büro viel zu heiss gestern und heute morgen war es fast zu kühl.

Ich verbrachte viel Zeit mit dem Erstellen von Rechnungen und Suchen von Dokumenten, die der Patron als Muster für eine neue Akte brauchte.

Der gestrige Tag verlieh mir viel Energie und ich verliess das Büro als schon der Abend graute... zu Hause wartete JP mit einem reifen Münsterkäse mit Kartoffeln auf mich. Miam!

Dienstag, April 04, 2006

Ein toller (Ferien)tag.! Zwar verlängerte eine Baustelle die Fahrzeit nach Les Diablerets um eine gute Viertelstunde und mein Bruder war bereits angekommen, als wir die kurvenreiche Strasse hinauffuhren, aber wir schafften es doch noch, um 11 Uhr voll ausgerüstet in die Gondelbahn zu steigen, die uns auf 3000 m Höhe brachte. Hier erwartete uns ein atemberaubendes Panorama.
Wir standen zum ersten Mal auf Carving Skiern und nach den ersten, etwas zögerlichen Fahrmetern auf einem steilen Stück Piste war es ein tolles Gefühl zu entdecken, wie leicht das Bögeln mit diesen Skiern fiel. Wir vergnügten uns auf den blauen Pisten, keine Wartezeiten am Skilift (wieder einmal zu zweit auf einem Bügel-Schlepplift!) und genossen unseren Lunch auf einer Aussichtsterrasse gleich unter der "Quille du diable", wo die Dohlen ihre Schlupfwinkel hatten.

Nachmittags machten wir noch ein paar Abfahrten und kehrten dann an die Bergstation zurück und drückten viel auf den Auslöser des Fotoapparates. Mein Bruder machte noch andere Abfahrten bis zur Mittelstation und wir trafen uns alle wieder beim Auto, sehr glücklich über unseren sportlichen Tag. Wir brachten das Leihmaterial zurück und sonnten uns noch auf einer Restaurantterrasse bei einer Tasse Tee und Kaffee im Dorf Les Diablerets www.lesdiablerets.ch

Die Heimfahrt verlief reibungslos und in 1 3/4 Stunden waren wir wieder zu Hause bei Suppe und Käse!

Montag, April 03, 2006

Auch heute war das Wetter meist sonnig. Wir organisierten unseren morgigen Ausflug nach Diablerets, wo wir uns mit meinem Bruder treffen werden.


Nachmittags radelte ich zufrieden Richtung Büro, wo der Patron ziemlich gestresst schien. Ich machte (einen Teil) der mir aufgetragenen Arbeit und verliess das Büro bei Tageslicht!!! Wie schön, beim Nachhausefahren nochmals die hübsch blühenden Forsythienstauden und anderen Frühlingsblumen in den Gärten bewundern zu können, die fröhlichen Schreie der Kinder beim Spielen zu erhaschen und ? zu Hause angekommen - noch etwas im Garten werken zu können!

Sonntag, April 02, 2006


Vorwiegend sonnig war das Wetter an diesem schönen Sonntag. Da ich etwas verschnupft war, verzichtete JP auf die Fahrt nach Payerne an eine Modellbauaustellung, bei der auch seine Freunde ihre Werke ausstellten. Dafür machten wir einen Spaziergang in der näheren Umgebung. Beim Vorbeigehen bei einem Grenzübergang wohnten wir der Festnahme eines Mannes durch die Grenzpolizei bei.... Anschliessend fischten wir eine beträchtliche Anzahl Stiefmütterchen aus der Abfallmulde bei der Blumenzüchterei. Zuhause ergänzte ich die Blumen in der Strassenrandbordüre beim Eingang unter unserem Briefkasten, der jetzt hübsch bunt aussieht.

Wir genossen den Nachmittagstee, erledigten noch dies und das, schauten uns eine Sendung am TV an und versanken in unseren Kissen.

Samstag, April 01, 2006

Grau, dann Regen und schliesslich spätnachmittags etwas sonnig, das war das heutige Wettermenü zum 1. April. Wir frühstückten einen "poisson d'avril" und lachten über die 1. April Scherze in Radio, TV und Presse. Kein Scherz war unser Besuch beim Velohändler, um für mich ein neues Fahrrad zu bestellen, das ich in seiner Basisversion ausprobieren konnte. Ich freue mich sehr auf dieses "customized" Stahlross - ein tolles Ostergeschenk! Bei der Probefahrt erblickte mich der Gatte meiner Cousine, die gerade auf Einkaufstour war, und so kamen beide auf einen kleinen Schwatz vorbei, was mich sehr freute. Wir klagten alle über das zu stressige Arbeitsleben; es ist tröstlich zu wissen, dass andere ähnliche Probleme haben.

Anschliessend ging ich an den Stamm und freute mich, zwei liebe Bekannte zu treffen und ihrem Ferien- bzw. Arbeitsbericht zu lauschen.

Wir freuten uns, das Mittagessen mit C. teilen zu können. Er hat seine Haarpracht tüchtig verkürzt und es scheint ihm gut zu gehen.

Als die Sonne schien, wischte ich noch den Eingang und freute mich über die blühenden Forsythien und Stiefmütterchen. Die Blütenblätter der Schneeglöckchen sind inzwischen abgefallen.

Hatschum ! Leider habe ich eine tropfende Nase... Eben bringt mir mein Göttergatte eine dampfende Tasse Brusttee.