alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Samstag, September 30, 2006


Schönes und mildes Wetter, bis zum abendlichen Regenfall.

Ich geniesse den Tee, der mir vom Kellner unaufgefordert gebracht wird, auf der Terrasse des Dorfbistros mit I., die mir von ihren Erlebnissen auf ihrem 14tägigen Marsch auf dem St. Jakobsweg im Baskenland erzählt. Am Marktstand muss ich etwas warten, heute herrscht besonders grosser Andrang - so frisches Gemüse und frische Früchte sind halt gefragt.

Auch zu Hause essen wir draussen auf der Terrasse - und beobachten einen schönen Schmetterling, der zuerst den Zwetschgenbaum umkreist, um dann eine Verschnaufpause in der Dachrinne unseres Hauses zu machen.

Nachmittags pflückt JP noch ein paar schöne Aepfel, während ich Zwetschgen und Baumnüsse auflese. Wir erhalten unerwarteten Besuch von I., die uns die von mir gewünschten leeren Konservengläser bringt. Wir plaudern bei einem Glas Fruchtsaft, schenken ihr ein paar Müsterchen von JP's Konfitürenproduktion. Dann wische ich die Blätter im Gras und am Eingang, JP streut eine Kiste Häksel auf ein Weglein, das zum Kompost führt. Als ich auch noch mit dem Ausreissen der Tomaten und Hacken der Beerensträucher fertig bin, beginnt es zu regnen!

Unterdessen hat JP das Abendessen vorbereitet und wir lassen uns das Fischgericht mit einem Glas Weissen schmecken!

Hinter dem Haus steht der Quittenbaum, der auch eine schöne Ernte verspricht. JP wird noch nicht arbeitslos!

Freitag, September 29, 2006

Nicht gerade begeistert habe ich heute den ganzen Tag das Büro gehütet, während es draussen schön und mild war. Doch eine Kollegin, die heute den letzten Tag hier arbeitete, hat uns Gipfeli mitgebracht und ich genoss es mit einer Tasse Tee. Das Telefon blieb stumm und die Emails hielten sich in Grenzen, so konnte ich ungestört meiner Arbeit nachgehen.

In der Mittagspause ging ich in ein nahes Einkaufscenter und brachte meine Lieblingsschuhe zur Absatzbar, da ich meine Absätze immer auf der äusseren Seite abnütze. Lustigerweise ist es bei meiner Mutter genau umgekehrt!

Mein Patron rief dann mehrmals im Laufe des späteren Nachmittags an, diktierte mir ein Email und gab Anweisungen. Noch bei Tageslicht verliess ich das Büro, holte meine Schuhe ab, machte noch Einkäufe und radelte bei Sonnenuntergang nach Hause. Der Himmel war sehr romantisch: die Mondsichel leuchtete bereits, eine Fledermaus zog ihre Kreise über einem Garten und ganze Scharen von Krähen flogen in die Richtung des Waldes, um sich für die Nacht auf den Bäumen niederzulassen.

Zuhause zeigte mir JP stolz, dass er es geschafft hatte, die defekte Glühlampe in der Dunstabzugshaube Gaggenau zu wechseln. Er hatte auch gleich den Filter gewechselt und das Gitter gereinigt. Daneben hatte er für C. gekocht und ihn am Bahnhof abgeholt und später auf den Flughafen gefahren, für einen Flug nach Paris für ein Wochenende bei seiner Freundin, die dort gerade ihren Stage beendet.

Alles ist in Butter - Abends erhalten wir noch ein Email mit der Ankunftszeit von JPhil in zwei Wochen - ups - jetzt muss ich aber wirklich das Haus auf Vordermann bringen!



Donnerstag, September 28, 2006


Das Wetter ist saisongemäss und recht schön. Ich lese Zwetschgen auf. Leider beginnen unsere Gravensteiner mehlig zu werden, trotzdem haben wir noch ein paar schöne Aepfel und Apfelkompott im Kühlschrank. Die Baumnüsse beginnen vom Baum zu fallen.

Heute haben wir ein Abschiedsessen im "Café des Voyageurs" http://www.resto-rang.ch/info.cfm?canton=GE&restono=558 unweit der Firma wo wir als Sekretärinnen walten - eine von uns verlässt uns für einen neuen Job und wir werden ihr am Schluss ein Geschenk übergeben (eine rosa Tasche und ein rosa Foulard). Die Schweinshaxe an der Rotweinsauce mit Kartoffeln mundet mir ausgezeichnet.

Nachmittags läuft unsere Abteilung auf Hochtouren: vier neue Aufträge und der Patron muss heute Abend nach Bern fahren, wo ein zweitägige interne Seminar stattfindet. Meine Kollegin hat morgen frei genommen und obwohl der Patron abwesend ist, frägt er mich, ob ich nicht den ganzen Tag arbeiten könne, wegen eventueller Telefonanrufe. Da ich nichts besonderes los habe, sage ich zu. Arbeit hat es ja genug, ich werde mich nicht langweilen.

Nachdem ich mein Stenogekritzel in die Tasten gehauen habe und die Emails versandt sind, fahre ich bei Dunkelheit nach Hause und freue mich über den Mais am Kolben und die Zwetschgenwähe, die JP und ich geniessen.

Eine Wäschetrommel füllen, das Geburtstagsgeschenk versandfertig vorbereiten, und - hopp ins Bett!

Mittwoch, September 27, 2006

Mühelos aus den Federn heute, strample ich nach einem kleinen Frühstück ins Büro. Klein, weil heute das Sekretärinnen-Frühstück stattfindet und meine Kollegin eine Menge Kleingebäck mitgebracht hat. Sie kommt schon früh ins Büro und erklärt mir die Neuigkeiten von gestern und was heute wieder auf dem Programm steht. Ich höre fasziniert zu, wie sie unseren Patron mittels mappy http://www.mappy.com/
und später Telinfo, per Telefon zu seinem Termin lotst, wo er pünktlich ankommt.

In der Mittagspause kaufe ich noch eine herbstliche Süssigkeit für den Geburtstag meiner Freundin und geniesse mein Picknick auf einem Platz am Rande der Altstadt, wo ein antikes Karusell seine Runden dreht, mit Musik und glücklichen Kindern.

Nachmittags kommt dann der Patron von seinem interessanten neuen Kunden zurück und entwirft mit seiner Mitarbeiterin Briefe. Ich finde noch zwei neu bezahlte Rechnungen und vervollständige eine Adressliste für die Einladung an ein Kundenseminar im Oktober, das unser Patron bestreiten wird. Die Einladungen sollen gedruckt werden und ich fordere eine Offerte bei einer Druckerei an.

Nach 19 Uhr kommt noch ein Email, das uns zum Essen von übriggebliebenen Goodies eines Dinners einlädt - ich hole mir frische Brötchen und eine Gemüseterrine: JP isst ja heute Abend auswärts beim Treffen mit seinen Plastikmodellbauern!

Ich fahre gut gelaunt nach Hause, das Gebäude ist noch nicht beleuchtet, aber draussen ist schon die nächtliche Dunkelheit eingetroffen!

Dienstag, September 26, 2006


Dienstag - es ist immer angenehm, seinen freien Tag weg vom Büro zu geniessen! Heute buk ich eine Zwetschgenwähe, las morgens und abends Zwetschgen vom Boden auf und schnitt den verblühten Lavender ab. Ob ich wohl dieses Jahr die Blüten in Stoffsäckchen abfülle und in den Kleiderschrank legen werde? Seit Jahren will ich dies tun und werfe den Lavendel schlussendlich doch auf den Mist!

Nachmittags radelte ich mit 4 Freundinnen durch die Landschaft. Im Café waren wir dann zu acht beim Austauschen von Ferienerinnerungen. Gebannt horchten wir den Erzählungen unserer zwei Pilger, die 14 Tage lang täglich ca. 20 km auf dem St. Jakobsweg unterwegs waren. Die landschaftlichen Schönheiten des Baskenlandes haben es ihnen besonders angetan. Sie waren zwar etwas müde (nachdem sie gestern morgen nach 16 stündiger Fahrt in Genf angekommen waren), aber braun gebrannt und glücklich.

Wir genossen bei Suppe, püriertem Potimarron und Zwetschgenwähe unser Abendessen.



Montag, September 25, 2006

Regenwetter den ganzen Tag!

Lesen, zur Post radeln mit einem kleinen Päckchen für eine virtuelle Freundin, Zahlungsauftrag vorbereiten, usw. Zum Mittagsmahl bereite ich ein Potimarron-Püree vor - das uns ausgezeichnet schmeckt und dessen orange Farbe gute Laune schafft in der grauen Umwelt. Der Regen lässt viele Zwetschgen, die noch am Baum hängen, hinunterfallen und ich werde beim Auflesen vom Regen berieselt.

Regen hin oder her: nichtsdestotrotz gehts per Velo zur Arbeit. Zum Glück nichts Dringendes und ich kann rechtzeitig nach Hause fahren. Unterwegs komme ich an einem am Boden liegenden schweren Motorrad und einem auf dem Velostreifen stehenden Auto vorbei, auf dem Trottoir warten ein junger Mann und eine Dame wahrscheinlich auf die Polizei, deren Sirene ich wenig später höre. Es ist immer ein komisches Gefühl, an einem Unfall vorbeizukommen, der uns die (oft verdrängten) Gefahren des Strassenverkehrs eindrücklich vor Augen führt.

Wir essen ein einfaches Mahl und ich schau mir verpasste TV-Sendungen auf dem Internet an, z.B. http://www.tsr.ch/tsr/index.html?siteSect=343900


Sonntag, September 24, 2006

Hier JP's Apfelgeleeproduktion:


Nach einem rosa Morgenrot wird der Himmel grau. Trotzdem richten wir uns nach dem Frühstück auf der Terrasse ein und entkernen die 10 kg Zwetschgen, die JP gestern geerntet hatte, um sie tiefzukühlen, resp. für Konfitüre und Kompott vorzubereiten. Die Früchte sind sehr reif und süss (Sorte Fellenberg).

Kurz vor Mittag fahren C. und ich auf dem Rad zum Wahllokal, wo wir unsere Wahlzettel in die Urne stecken und gleich zwei Bekannte treffen und mit ihnen plaudern: die Eltern von D., einer Schulkameradin von JPhil, mit der er auf die Maturaprüfung gebüffelt hat und F., ein Freund seit der Primarschule, auch ein Ingenieur, der schon jahrelang gearbeitet hat und nun eine neue Laufbahn einschlagen will.

Nach dem Mittagessen macht JP Konfitüre, es beginnt wie aus Kübeln zu schütten - schade für das Kirchpatronsfest! Um unsere Früchte nicht verderben zu lassen, verzichtet JP sogar auf den Kirchbesuch!

Gegen Abend fahre ich mit C. an den Bahnhof und das Auto wieder zurück nach Hause.

Essen, Lesen, Surfen, Chatten: bald ist der Sonntag zu Ende!

Samstag, September 23, 2006


Recht schönes, mildes Wetter für diesen ersten Herbsttag. Vom Dorf ertönt Musik, dort findet dieses Wochenende die traditionelle Kirchweih zu Ehren des St. Maurice statt. Es hat Marktstände im Dorfzentrum, Karussell und Ponyreiten für die Kinder, Restaurants, Schiessstand, usw. Ich gehe auf den Gemüsemarkt und kaufe auch noch eine Flasche Sauser.

JP erntet Zwetschgen von unserem Baum, ich mache eine Apfel/Zwetschgenwähe, die wir als Dessert zum Nachtessen zu Dritt mit unserem jüngsten Sohn geniessen, der wieder einmal für ein Wochenende ins Elternhaus gepilgert ist. Er hat seine kürzlichen Prüfungen bestanden und geniesst ein paar Tage Freiheit.

Wir beobachten grosse Schmetterlinge, die sich an den süssen, zum Teil aufgesprungenen Zwetschgen laben.

Freitag, September 22, 2006

Der Tag begann sonnig und endete mit leichtem Regen auf meiner Heimfahrt.

Morgens radelte ich zu meinem Termin beim Zahnarzt - zum Glück ist alles ok und ausser guten Ratschlägen hatte die Zahnärztin nichts zu melden, ausser, dass sie seit 5 Wochen ihren ersten Enkel hat!

Da ich nun mal schon in der Stadt weilte, machte ich noch einen Ladenbummel und erstand mir zwei Paar Hosen: eines für die Biketouren, und das andere fürs Büro, sowie zwei Paar Handschuhe: eins fürs Biken und ein eleganteres für die anderen Gelegenheiten. Aber vielleicht wird es ja gar nicht kalt diesen Winter; der Sommer jedenfalls sei 2° wärmer gewesen als üblich, las ich in der Zeitung...

Auch JP hatte Termine, welche er per Rad erreichte.

Auch heute war es ziemlich ruhig im Büro und ich konnte es zu einer vernünftigen Zeit (und nicht als letzte) verlassen.

JP hat heute Zwetschgen aufgelesen, probiert und für ausgezeichnet befunden!

Donnerstag, September 21, 2006

Noch ein herrlicher, nebelfreier Tag, so warm, dass wir das Mittagessen (und das Apfelmus) auf der Terrasse geniessen können!

Nachdem ich mich heute Morgen mit der Zeitungslektüre à jour gebracht habe, sende ich ein längeres SMS an die zwei Freundinnen auf dem Jakobsweg, von denen gestern eine Postkarte ins Haus geflattert ist. Anschliessend machen wir mit JP noch einige Versuche, sein Mobiltelefon zu begreifen, Nummern zu memorisieren und die Klingeltöne auszuwählen. Dabei vergeht die Zeit im Nu. Nach dem Essen schwinge ich mich aufs Rad und fahre Richtung Stadt. Am Eidechsen-Mäuerchen vorbeifahrend freue ich mich, so ein kleines, flinkes Tierchen zu entdecken.

Im Büro erfahre ich, dass der Patron heute so müde war, dass er nach Hause fuhr, um sich auszuruhen. Er hatte zunächst ein privates Rendez-vous, dann arbeitete er von zu Hause aus via Email und Telephon. Wir sind trotzdem beschäftigt, können aber wieder einmal rechtzeitig Feierabend machen. So ungewohnt, noch bei blauem Himmel nach Hause fahren zu können!

Unterdessen hat JP Aepfel gekocht und Saft für Aepfelgelee vorbereitet. Es duftet himmlisch im Haus, als ich heimkomme!


Mittwoch, September 20, 2006

Noch ein schöner, warmer Tag ohne Herbstnebel, den ich hauptsächlich vom 5. Stockwerk aus bewunderte, denn heute ist Mittwoch, mein voller Arbeitstag. Auf der Hinfahrt traf ich meine Kollegin, die Bibliothekarin, auf ihrem Drahtesel und wir konnten (auf ruhigeren Strecken) miteinander plaudern. So erfuhr ich, dass der frühere Management Partner mit einer Mini zur Arbeit fährt. Punkto Arbeit war es heute etwas ruhiger, wir konnten Dossiers versorgen und ein uns noch nicht sehr geläufiges Workshare Programm erproben.

In der etwas längeren Mittagspause fuhr ich in die Stadt und erstand ein Geschenk für eine Freundin. Diese Woche ist "Mobilitätswoche" http://www.ville-ge.ch/mobilite/
und da gibt es so lustige Postkarten, von denen ich mir auf einem Stand einige angle.

Glücklicherweise kann ich noch bei Tageslicht nach Hause radeln und die von JP gekochten Roten Randen als Salat geniessen. Dazu serviere ich eine Käseomelette.

JP ist heute ca. 25 km geradelt: sein Velo zum Check-up und mein altes Koga Myiota von der Reparatur zurück bringen, dann mit dem Bus nochmals hin und auf seinem Velo wieder nach Hause biken. Der Mechaniker hat gute Arbeit geleistet.

Abends skype ich mich Sohn Nr. 1 und Bruder.

Gute Nacht!

Dienstag, September 19, 2006







Herrlich sonniger Spätsommertag. Noch vor dem Frühstück befördere ich ein Dutzend Nacktschnecken ins Jenseits, entferne die Spuren des Igels auf unserem Fussteppich auf der Terrasse, entferne sorgfältig eine Raupe, fülle den Grüncontainer und stelle ihn auf die Strasse und entdecke ein zerbrochenes Vogelei mit Embryon (wahrscheinlich von den Tauben) unter der Platane. JP holt frisches Brot wie immer und wir geniessen das Zmorge. Dann setzt sich JP wieder hinter JPhs Texte und ich hinter den Computer.

Freudig radle ich an den Treffpunkt, wo ich 5 bevelohelmte Bekannte treffe. Wir machen uns auf den Weg in durch die Weinberge, wo wohl bald mit dem Wümmet begonnen wird. Nach unserer Tour trinken wir ein Bier bei den "Drôles de Dames", die letzte Woche ein Drama erlebten (zum Glück ohne Tote), als ein rabiater Nachbar mit einer Schusswaffe auf einen Kunden auf der Terrasse schoss und sich etwas später mit einer Flinte verletzte. Die beiden Besitzerinnen arbeiten und das Café ist gut besucht, aber der Schock sitzt ihnen noch in den Knochen und sie haben nachts Alpträume...

Die Zwetschgenwähe mundet uns prima zum Znacht. JP ist auf Seite 55/100 des neuen Kapitels der Computer Science Literatur seines Sohnes angekommen....


Montag, September 18, 2006

Ich benütze den Morgen zunächst um Aepfel, Zwetschgen, faule Quitten und Nüsse aufzulesen, eine Apfel/Zwetschgenwähe zu kreieren und dazwischen das Abendessen (Kürbis/Kartoffelgratin) vorzubereiten.

Grau und regnerisch am Morgen, hellt sich der Himmel progressiv auf und nachmittags kann ich mit Sonnenbrille ins Büro radeln. Der Patron hat ein Treffen mit einem neuen, wichtigen Kunden und ich stelle erfreut fest, dass ich zwei weitere Dankesbriefe für bezahlte Rechnungen vorbereiten kann. Nach weiteren administrativen Arbeiten kommt der Patron zurück und ich erbe die x Aenderungen seines Briefes mit den Bedingungen der Zusammenarbeit mit unserer Law Firm, da meine Kollegin um 17 Uhr Feierabend hat und es schon später ist. Der Brief soll ein Schmuckstück werden, deshalb wird er mehreren Partnerkollegen vorgelegt, die alle ihre Kommentare und Verbesserungsvorschläge anbringen. Trotzdem freue ich mich über das neue Mandat und verlasse das Büro als es draussen schon dunkel und frisch, das Gebäude aber noch nicht in allen Farben strahlt.

Sonntag, September 17, 2006

Für heute wurden starke Regenfälle angesagt, doch diese ereignen sich vor allem in der Zentral- und Ostschweiz. Morgens war es zwar grau aber trocken und wir radeln zu zweit zur Kirche in der romantischen Kapelle in unserer Gemeinde.

Zum Mittagessen geniessen wir ausgezeichnete Stangenbohnen von unserem Gärtner im Elsass, die neben dem neu gestrichenen Lattenzaun gewachsen sind.

Den Regennachmittag verbringe ich mit dem Lesen der aufgehäuften Zeitungen der letzten Tage, während JP sich in die Lektüre der Texte von Sprössling Nr. 1 vertieft.

Samstag, September 16, 2006

Der freie Samstag ist mit Sonnenschein bekrönt. Da meine Bekannte vom Markt-Klatschtee auf den Pfaden des St. Jakobsweg unterwegs ist und ich noch viel Gemüse vorrätig habe, verzichte ich heute auf den samstäglichen Marktbesuch und widme mich intensiv Haushalt, Garten und Küche.

Ein Telephonanruf verkündet uns den plötzlichen Tod eines guten Freundes, den JP beim Modelklub gefunden hat und der ihm kürzlich zwei von ihm gebaute Modellflugzeuge gebracht hat (für welche JP die Vitrine immer noch nicht gefunden hat!). Wir sind betroffen und nachdenklich.

Nachmittags arbeitet mein Gatte konzentriert an den Korrekturarbeiten eines Kapitels der 300 seitigen Doktorarbeit von JPh, der in den zeitraubenden Phase der Korrektur und Endfassung seiner Arbeit steckt und der der strengen Kritik eines Mitglieds des Aufsichtskomitees, der seine Doktorarbeit beurteilen muss, unterworfen ist. Ich freue mich, anlässlich eines Telephongesprächs mit JPh ein paar Worte mit ihm austauschen zu können.

Abend geniesse ich (beim Bügeln) den ausgezeichneten Film über die "Vergifterin" Marie Besnard mit Muriel Robin.

Freitag, September 15, 2006

Bewölkt, gelegentlich ein Regenguss, aber nicht während ich mit dem Velo unterwegs bin. Der Patron kommt erst gegen 16 Uhr, meine Kollegin erzählt, dass sie heute Morgen eine schlimme, sehr stressige Zeit erlitten habe. Ich bereite einen Mahnbrief vor und sieben Dankesbriefe für Zahlungen von unseren Honorarrechnungen sowie ein Formular für die Buchhaltung. Als der Patron angebraust kommt, diktiert er mir noch einige Emails und ich muss ihm Dossiers vorlegen. Als Letzte verlasse ich meine Arbeitsstätte für diese (kurze aber intensive) Woche und radle ins traute Heim.

Donnerstag, September 14, 2006

Bei leicht regnerischem Wetter beschäftige ich mich morgens mit Fallobst, Wäsche, Schreibarbeiten und Kochen und nachmittags bin ich wieder sehr beschäftigt im Büro. Ich habe leichte Kopfschmerzen und gegen Ende des Nachmittags auch noch Lust zum Erbrechen. Plötzlich muss ich losrennen - die Toiletten sind auf der Gegenseite des "Open Space" Büros - und kann mich gerade noch rechtzeitig über das Lavabo beugen! Nun geht es mir viel besser und ich kann meine Arbeit fortsetzen.

Heute Abend hatte der Patron für einen Kunden ein Essen organisiert im 6. Stock des Gebäudes, wo sich die Konferenzsäle der Firma befinden. Als ich abends noch Dokumente für die Kunden ausdrucken und hinaufbringen muss, zeigt mir die Receptionistin den (noch) leeren Saal (mit Seeblick) mit dem leckeren Buffet voller Hors d'oeuvres. Zum Glück kann ich das Ausdrucken der weiteren Dokumente an die Damen im 6. Stock delegieren und mich auf mein Rad schwingen.

Zu Hause esse ich Zwieback, Apfelmus und Kamillentee und lege mich bald schlafen.

Mittwoch, September 13, 2006

Bei herrlichem Spätsommerwetter radle ich frohgemut ins Büro und mache einen kurzen Umweg über einen Weiler, wo fünf Kätzchen vor der Scheune auf der Strasse stehen und liegen.

Ich bringe Trauben und Aepfel vom Garten ins Büro. Im Geschäft hat offenbar eine äusserst strenge Woche begonnen. Neue Aufträge müssen in einer kurzen Zeitspanne erledigt werden. Der Patron teilt die Arbeit auf, ich muss den Text des 30seitigen Dokumentes nach Tipp- und anderen Fehlern durchforsten. Dabei wird die Mittagspause in die 3 Uhr Zone verschoben. Der Patron ernährt sich heute ausschliesslich von meinen Früchten, denn auch in der Mittagspause hat er Meetings und Telephonate.

Das Gebäude ist in regenbogenartige Farben getaucht, als ich ihm endlich den Rücken kehre!

Dienstag, September 12, 2006

Es bleibt schön. Wir räumen auf, packen und putzen. Um Mittag essen wir die restliche Zwetschenwähe, JP reinigt noch Pinsel. Um 15:45 sind wir endlich abfahrtsbereit, mit einem voll bepackten Auto. Die Fahrt ist in Basel etwas mühsam, Bauarbeiten und Tanken verzögern die Fahrzeit und wir kommen später als vorgesehen bei meinen Eltern an, wo wir unsere Gemüse- und Früchteschätze teilen, bei Kaffee, Brot, Wurst und Dessert diskutieren und dann endgültig zurück ins Welschland reisen. Um 21h20 kommen wir an, füttern die Katze, die uns freudig um die Beine streicht, machen eine kurze Surftour und ab ins Bett - morgen heisst es wieder voll zu arbeiten!

Montag, September 11, 2006

In der Nacht donnert ein Gewitter und es regnet ausgiebig - ideale Voraussetzungen zum Jäten. Ich muss das Grünzeug zwischen den Kieselsteinen des Vorplatzes ausreissen. Da steht plötzlich unser Gärtner mit einem reich gefüllten Gemüsekorb vor dem Portal. Wir diskutieren das Gartenjahr und die nächsten zu erledigenden Gartenarbeiten. Das Mittagessen besteht aus Resten und nachmittags gehe ich wieder an die Gartenhacke, während JP sein Patenkind nochmals besucht, um Aufnahmen von ihren Gemälden sowie Feuchtigkeitsproblemen im Badezimmer zu machen (ungenügende Lüftung). Es ist heiss und schön und wir arbeiten bis zum Einnachten.

Mit einem Schauer über dem Rücken denken wir an den Tag vor fünf Jahren, als in N.Y. Unglaubliches geschah.

Essen - Bügeln - Lesen - unter die Decke!

Sonntag, September 10, 2006

Ein sonniger, warmer Sonntag.

Morgens backe ich eine Zwetschgenwähe, reinige den Ventilator, der seine Saison beendet hat, und wasche das Geschirr ab, denn in der Altwohnung im Elsass hat es natürlich keinen Geschirrspüler.

JP besucht die Messe in der Kirche, in der wir uns erstmals unsere Eheringe an den Finger steckten. Dann packen wir Aepfel, Konfitüre und Schokolade in zwei Taschen und marschieren in die nahe Stadt zum Patenkind (F.), das uns, zusammen mit seiner Mutter und Bruder zu einem Racletteessen eingeladen hat. Zunächst tauschten wir noch Neuigkeiten mit den unterwegs angetroffenen Nachbarn aus, und liessen alte Erinnerungen aufleben, von Zeiten als deren Kinder jeweils bei meiner Schwiegermama zum Spielen und Schokolade Essen weilten. Dann weiter zu F., wo ich ihre ihre alte Stadtwohnung und ihre Probleme als alleinstehende Frau entdecke. Wir geniessen das Essen, plaudern angeregt, die Mama macht eine kurze Siesta und dann fahren wir mit dem Auto des Bruders in unseren Fief, an das Herbstfest mit "Estrich Leerete" (Flohmarkt). Wir offerieren F. einen Teeservice für 1 Euro, der als Geschenk für ihre Nichte gedacht ist, sowie einen irdenen Topf, der eine rustikale Vase abgibt. Am Herbstfest haben die Coiffeurmeister eine Sammlung von Schneide- und anderen Instrumenten aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts ausgestellt, und die Mutter von F. trifft hier ihren äusserst geschätzten Coiffeur. Auch JP trifft alte Kameraden und Nachbarn, sowie unseren Gärtner - heute haben wir ausgiebig geschwatzt!

Nachdem wir unsere Freunde an den Parkplatz zurück begleitet haben, verabschieden wir uns und spazieren durch die schicken Strassen mit hübschen Blumengärten zurück zu unserem Heim. Hunger haben wir nach unserem ausgiebigen Mittagessen keinen, deshalb geht JP zum GZ und macht eine kleine Retusche während ich die Aepfel zusammen lese und die gestern gepflanzten Hibiskussprosse giesse.

Suppenmahl und Wähe, Apfelkompott herstellen und ins Bett!

Samstag, September 09, 2006

Der Wecker schrillt im Entree um 6 Uhr früh! Ich stehe natürlich auf und bereite das Frühstück sowie Apfelmus zu. Im Keller suche ich erfolglos nach Kuchenblechen, dann gehe ich Jäten im Vorgarten auf der Strassenseite. Es herrscht herrlicher Sonnenschein. JP pinselt und pumpt meinen Velopneu auf.

Nachmittags beendet JP "sozusagen" den GZ. Ich jäte, inspiziere den GZ, nehme ein Bad. Dann gehen wir zu Fuss zu Tante J., die einen havarierten Meniskus hat und uns trotzdem zum Essen eingeladen hat. Wir bringen Paté und Salat (vom Traiteur) und sie stiftet den Elsässer Wein, fällt fast um im Korridor beim Holen einer Platte - schürft sich die Haut und ich verpflastere sie, bevor wir uns an den Tisch setzen können. Zum Glück vergehen ihre Schnerzen rasch und wir können das Essen geniessen, das allen bestens mundet. Zur Krönung des Essens gibt es noch Pfirsichwähe, heute Morgen von Tante J. gebacken. Sie ist eine tapfere Frau, die sich auch von gesundheitlichen und anderen Problemen nicht von ihrer positiven Lebensauffassung abbringen lässt. Wir besorgen noch den Abwasch und spazieren um 22 Uhr nach Hause. Ab ins Bett!

Freitag, September 08, 2006

Bewölkt, Bise, 22°. JP holt frisches Brot und wir geniessen ein stärkendes Frühstück. Dann gehts zur Inspektion des Gartenzauns, den ich mit einem feuchten Tuch abwische. Die Nachbarn grüssen und fragen beunruhigt, ob wir unseren GZ schon wieder streichen wollen? Wir können sie beruhigen, es geht nur um ein paar Retuschen und wir stellen befriedigt fest, dass der GZ den regnerischen August gut überstanden hat.

Auch hier gibt es Fallobst unter den Bäumen, die JP schon als kleiner Junge liebte. Ich lege ca. 20 kg Aepfel in Kistchen und befördere 100 kg faule auf den Mist. JP streicht am GZ die Eisenteile, die er das letzte mal übersehen oder wegen Zeitmangel noch nicht behandelt hatte. Vor dem Abend lesen wir gemeinsam noch ca. 60 kg Zwetschen auf und ich säge einen abgebrochenen Ast noch ganz ab. Ich entdecke beim Auflesen Kartoffeln mit roter Haut. Um 18 Uhr kommt wie verabredet der Fachmann für Verandas, der unsere defekten Scheiben ersetzen und die Fenster wieder dicht machen wird.

Essen - Lesen - Schlafen!

Donnerstag, September 07, 2006

30° warm, leicht bewölkt. Heute ist der "Jeûne Genevois", ein Genfer Feiertag und wir verreisen via Aargau ins Elsass für ein langes Wochenende. Zuerst frühstücken wir herzhaft, dann pflücken wir Obst und sortieren Fallobst. Anschliessend muss noch die Katzenfütterung organisiert, eine Trommel Wäsche gefüllt, die Küche gewischt, das Geschirr gewaschen, die Koffer gepackt und Nahrungsmittel und Geschenke eingepackt werden.

Um 13 Uhr ist es endlich soweit und wir fahren bis zur nächsten Tankstelle. Dann gehts weiter auf der Seestrasse in den Kanton Waadt, wo die Geschäfte geöffnet sind und ich für meine Mama noch Teig einkaufen kann und wir einen Salat essen können. Wir müssen uns in einem unbekannten Einkaufscenter zurechtfinden, aber mit Fragen finden wir das Gewünschte ziemlich rasch. Danach geht es zurück zum Parkhaus und auf die Autobahn.

Eine Verkehrsstockung erwartet uns in Gerlafingen (Bauarbeiten), wo wir feststellen, dass wir auf der langsamen Strassenseite fahren. Um halb sechs sind wir bei meinen Eltern, die gerade am Kochen sind und laden Aepfel und Konfitüre aus. Dann setzen sich die Eltern zu uns, wir trinken Kaffe und essen Birnbrot, ich mache einen Rundgang ums Haus mit Mama, um den bereits etwas herbstlichen Garten zu bewundern. Schon ist es 19 Uhr - wir fahren los für unsere letzte Etappe, die wir bei wunderbarem Sonnenuntergang erreichen. Wir installieren unseren Camp, essen ein einfaches Mahl, entspannen uns bei einem Glas Bier auf der Veranda und - hop - ins Bett und sofortiger Tiefschlaf!

Mittwoch, September 06, 2006

Nochmals schönes Wetter, wenn auch etwas bewölkt. Schon vor dem Frühstück wird Fallobst augelesen, Salat gegossen und vier fette Nacktschnecken werden ins Jenseits befördert.
Bald geht es auf romantischen Umwegen ins Büro, zwischen Reben und Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert, mit jungen Kätzchen vor dem Scheunentor und Aussicht auf die Berge.

Der Patron hat heute viele Termine und muss noch an einem internen Seminar einen Vortrag halten, wofür er noch ein Dutzend Publikationen benötigt, welche in letzter Minute photokopiert und gebunden werden müssen. Dann bockt auch noch der Photokopierer ? zum Glück gelingt es meiner Kollegin, ihn wieder zum Laufen zu bringen.


Ueber Mittag mache ich verschiedene Besorgungen und geniesse mein Picknick im kleinen Park. Ich beobachte Tauben und Spatzen, die ein grosses Stück Eiscornet vorwärtsbewegen und daran knabbern.


Eigentlich ist heute eine Stunde früher Feierabend, da morgen ein offizieller Feiertag ist, der « Jeûne Genevois ». Aber da mein Patron mit Verspätung zum letzten Treffen mit einem Kunden erscheint, wird es 18 Uhr bis er noch rasch ein paar Dokumente unterzeichnen und mir das grüne Licht für meine Antwort-Vorschläge geben kann. Wenigstens komme ich noch bei Tageslicht nach Hause. Youpi, fast eine Woche Ferien...

Dienstag, September 05, 2006


Ein herrlicher, sonniger Tag!

Das sommerliche Wetter hält an: alle 3 Mahlzeiten auf der Terrasse, JP pflückt Aepfel, macht nachmittags mit dem Auto Besorgungen und mäht später auch noch die Wiese!

Ich koche heute den Potimarron-Kürbis, der schon seit zwei Wochen meine Küche ziert, zu Püree: eine Entdeckung! Hier habe ich das Rezept gefunden: http://snipurl.com/vyyh

Dann bereite ich Pfefferminztee vor für den Ausflug heute nachmittag mit meinem Veloclub, studiere noch rasch die Karte und notiere mir die Strassennamen, damit wir den Weg finden nach Hermance.

Ein halbes Dutzend fröhliche Frauen auf ihren Rädern unterwegs durch den halben Kanton! Keine Panne, alle kamen glücklich im Grenzstädtchen an, wo wir nach einer knappen Stunde das Schiff "Savoie" bestiegen und eine kleine Kreuzfahrt zurück nach Genf und seiner Wasserfontäne genossen. http://www.cgn.ch/ Dann hiess es noch etwa 3/4 Stunden in die Pedale treten, um nach Hause zu fahren. Ich führte die Truppe an meinem Arbeitsplatz vorbei durch die Wege, die ich täglich auf meiner Heimfahrt vom Büro benutze.

Nach Dusche und Abendessen ging es schon bald glücklich und müde ins Bettchen!

Montag, September 04, 2006



Une autre chaude journée magnifique. Après les lessives, j'aide JP à installer une bâche sous le mirabellier. Nous secouons une branche qui porte encore bien des mirabelles que nous ramassons et trions aussitôt. Puis nous nous installons sur la terrasse pour nettoyer et préparer les fruits pour la confiture que JP va faire cet après-midi.

Un petit repas sur la terrasse en regardant passer une libellule, un joli papillon et des pigeons qui doivent être en train d'installer un nid dans notre platane à juger par la brindille que j'ai vu dans le bec d'un des oiseaux!

Hop, en selle pour pédaler direction bureau, chargée de pommes et de mirabelles pour maintenir le moral des troupes! En passant devant un mur en pierres ensoleillé, j'aperçois de nouveau un lézard, comme jeudi passé. Prenons exemple sur eux et emmagasinons du soleil pour les mauvais jours à venir!

Au bureau tout va bien, j'arrive même à déchiffrer mes notes en sténo de vendredi passé! Les gens se succèdent au bureau du patron, s'ils ne font pas la queue devant la porte. J'arrive juste à lui faire viser quelques documents et avoir son accord pour l'envoi d'un projet d'email.

A la maison je dois d'abord aider JP à plier la bâche qui a séché par terre dans l'entrée. Ensuite je dois donner quelques coups de fil pour organiser la sortie de demain. Nous mangeons la soupe sur la terrasse, aux chandelles. La soirée est magnifique, la lune bientôt pleine.




Sonntag, September 03, 2006

Sommerlich heiss wurde es heute (30° nachmittags) und wir konnten alle Mahlzeiten auf der Terrasse einnehmen.

Da es fürs Wandern zu heiss war, spazierten wir erst um halb sieben eine Stunde in der näheren Umgebung herum, guckten über die Zäune in die Gärten, bestaunten die verschiedenen Sorten Sonnenblumen und lachten über einen Hund, der wie wild in einem runden Brunnen in einem Park im Kreis herumpanschte. Während dem heissen Nachmittag surfte ich ein wenig auf dem Netz und fand diesen lustigen gif:
http://mesphotos00.free.fr/Aubigbazaar/delirium/gif_dumois/gift_mars.htm

Wir beschlossen den schönen Tag beschaulich auf der Terrasse mit dem Beobachten der Sterne und der sehr hoch vorbeifliegenden Flugzeuge.

Samstag, September 02, 2006

Am Morgen ist es noch etwas bedeckt, als ich mit zwei Freundinnen auf der Bistroterrasse Tee trinke. Dann kommt aber herrlicher Sonnenschein und es wird angenehm warm.

Zurück nach Hause mit dem Gemüse vom Markt. Bald können wir zu dritt auf der Terrasse das Mittagessen genehmigen.

Nachmittags arbeitet C. für seine Prüfungen und in den Pausen spielt er am Familienfernseher sein derzeitiges Lieblings-Videogame, während ich mich um die Aussenreinigung kümmere. Aufs Rasenmähen verzichten wir, um die Konzentration unseres Juniors nicht zu stören.

JP baut endlich - um meinem Gejammer zu entgehen - die Beige Gerümpel und Düngervorräte ab, die unter Plastikbachen und auf Paletten ein ziemliches Volumen ergeben und seit über einem Jahr unter einer Tanne auf das Zurückzügeln ins frisch gestrichene Gartenhäuschen warten. Ich helfe ihm mit dem Wischen des Gartenhäuschens und dem Entfernen der Spinnweben auf den Paletten. Wir stellen fest, dass da ohne Zweifel ein Igel sein Winterquartier unter unserer provisorischen Beige hatte: davon zeugen ein Haufen Blätter und dürres Gras vor der Palette und viel "Trockenmist" darunter!

Zum Abendessen sind wir noch zu zweit, und als wir uns gegen elf Uhr schlafen legen sind wir ganz schön müde von unserer Rackerei!

Freitag, September 01, 2006

Ein stahlblauer, wolkenloser Himmel strahlte heute den ganzen Tag über unserer Gegend!

Nach dem gemütlichen Frühstück mit JP installiere ich die Bügelstation und mache mich daran, eine Riesenbeige Wäsche zu bügeln, mit zurückgezogenen Gardinen, damit ich gleichzeitig en Garten bewundern kann. Dann essen wir gemeinsam zu Dritt auf der Terrasse ein einfaches Mahl. C. beklagt sich heute über Kopfschmerzen, fühlt sich aber nicht mehr fiebrig.

Im Büro herrscht fröhliche Freitagnachmittagsatmosphäre. Der Patron hat eine sehr ausgefüllte Woche hinter sich, die sich auch noch auf das Wochenende verlängern wird. Eigentlich wäre schon Feierabend, aber er wünscht noch, die "tour du bureau" zu machen, die daraus besteht, dass seine Beigen auf dem Schreibtisch umgebaut werden (d.h. sie landen im Sekretariat und müssen weiter verteilt oder abgelegt werden) und er noch zwei, drei Kleinigkeiten diktiert.

Dann aber schliesse ich den PC und komme noch bei Tageslicht zu Hause an. JP hat dem Metzger im Dorf einen Besuch erstattet und mit dem restlichen Salat ein prima Essen organisiert. Dazu noch ein Glas Rotwein: Schatz, du hast einen grossen Kuss verdient!