alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Mittwoch, Mai 31, 2006

Mittwoch, das Wetter immer noch unberechenbar und kühl. Ich radle ins Büro, in Mantel, Halstuch und Handschuhe vermummt, für alle Fälle, das Thermometer steht auf 10° und die Jurahöhen sind frisch beschneit.

Heute war es sehr ruhig im Büro und da mein Patron um 16 Uhr einen Termin bei einem Kunden hatte und nicht mehr ins Büro zurückkehrte, konnte ich zum Erstaunen meines Gatten zur normalen Zeit das Büro verlassen und sogar noch Besorgungen machen. Als ich zu Hause ankam, fuhren die beiden Männer gerade in den Ausgang. Die Küche war prima aufgeräumt und eine lustige Menükarte stand auf dem Tisch. Ich briet mir ein Steak und genoss die Zeitungslektüre.

Bald kehrten die beiden Männer von ihrem Modellflugzeug-Stammtisch zurück und ich erhielt meinen Schlummertrunk.

Dienstag, Mai 30, 2006

Bald schwarz, bald blau, aber immer kühl und windig zeigte sich heute das Wetter. Am Morgen fuhr ich zu einem Zahnarzttermin und nachmittags radelte ich mit 5 Mitgliedern unseres Veloklubs in der Gegend umher. Abends diskutierten wir noch ein bisschen mit JPh und fielen dann in die Kissen...

Montag, Mai 29, 2006

Eigentlich war heute Regen angesagt, aber ausser ein paar leichten Schauern gab es nichts Nasses.

Ich werkelte ein bisschen im Garten und füllte den Grüncontainer mit Aesten, abgefallenen Kirschen und Zwetschgen. Ich fand zwei zerbrochene Eierschalen und im Kirschbaum pfeift es aus allen Tönen. Ob da wohl irgendwo ein Amselnest platziert ist?

Ich presste JPh einen Orangensaft und servierte das Mittagessen. JPhil's Job ist es nun, von den beiden Offerten die bessere auszuwählen, bzw. betreffend seinem bevorzugten Arbeitsplatz zu verhandeln. Wir sind ja gespannt!

Nachmittags radelte ich zur Arbeit. Der Patron hatte zwar schon viel für das Seminar Ende Juni vorbereitet, aber morgen hat er auch einen Kurs zu geben, und natürlich wurde es wieder einmal spät, bis alles unter Dach war und die 30 Kopien für die Studenten bereit und die Präsentation auf den Memory stick geladen.

Jph traf sich zum Abendessen mit zwei ehemaligen Klassenkameradinnen und wir hatten ein spätes Mahl zu zweit.


Sonntag, Mai 28, 2006


Ein wunderschöner Sonntag! Sonniges, warmes, leicht bewölktes Wetter erlaubte es uns, auf der Terrasse zu speisen. Die beiden Brüder diskutierten und spielten viel zusammen. Nachmittags unternahmen wir einen gemeinsamen Spaziergang dem Hausfluss entlang und beobachteten die Enten, Frösche und Graureiher im Teich, Vögel, Insekten, ein Dutzend Eidechsen auf einer alten Mauer usw.

Nach dem gemeinsamen Abendessen fuhr JPh seinen Bruder zum Bahnhof. Später tranken wir noch mit JPh einen Schlummertrunk und gingen um Mitternacht in die Federn!

Samstag, Mai 27, 2006


Schön und warm war es, als wir uns zu einem späten Frühstück erhoben. Wir waren nach Mitternacht vom Flughafen zurückgekehrt, glücklich, unseren Sohn JPh in die Arme schliessen zu können. Sein Flug aus London hatte 20 Minuten Verspätung, aber wir wussten es schon zu Hause und kamen deshalb fast zeitgleich mit seinem Erscheinen in der Ankunftshalle an. JPh erzählte seine letzten Abenteuer beim Job hunting, dann sassen wir in der Küche bei Apfelsaft und Alpenkräutertee, knabberten Nüssli und lauschten JPhs News aus Amerika und England.

JP holte dann C. am Bahnhof ab während ich am Markt Gemüse einkaufte und mit der Essenszubereitung begann. JP briet die Steaks und ich verbesserte den Salat mit Petersilie aus dem Garten. Auch die erste eigene Kirsche und Walderdbeere konnte ich offerieren. Die beiden Brüder hatten sich viel zu erzählen und spielten mit Karten und auf ihren Laptops auf der Terrasse.

Wir Eltern kümmerten uns unterdessen um die Intendenz und den Garten. Wir freuen uns zu sehen, dass das gesäte Gras spriesst und die kahlen Stellen begrünt. Ich säte Salat, Radieschen und Kefen: mal sehen, ob es etwas gibt. Den Tomaten band ich ein erstes Band um den Stiel, damit sie auch bei Sturmböen nicht umfallen. Sie sind fast alle schon tüchtig gewachsen.

Die Jugend ging in den Ausgang und wir liessen den Abend, gemütlich auf der Terrasse sitzend und dem Amselgesang lauschend, ruhig ausklingen.

Freitag, Mai 26, 2006

Ich habe etwas länger als geplant geschlafen, aber trotzdem konnte einiges erledigt werden.

Das Wetter war sehr angenehm und sonnig, JP mähte das Gras und machte Einkäufe.

Ich fuhr ins Büro, wo die Hälfte der Leute frei genommen hatten um den "pont" zu machen. So war es merklich ruhiger und wir konnten uns auf die Arbeit konzentrieren. Ich beschriftete 25 CDs mit dem Titel des Inhalts und kam deshalb erst in der Dämmerung zu Hause an, wo mich JP mit einem Kabeljau im Ofen, Salzkartoffeln und Karottensalat bewirtete!

Dann machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, wo heute Abend JPh ankommen wird, für eine Woche Schweizer Luft! Youpi!

Donnerstag, Mai 25, 2006


Auffahrt - früh und bei sonnigem Wetter aus den Federn! JP holte Brot und ich freute mich über das gemütliche Frühstück an diesem Feiertag. Da wir Sohn #1 morgen Abend erwarten, wusch ich die Fenster und Vorhänge in seinem Zimmer. Dabei konnte ich den Amseln beim Naschen unserer ersten rosaroten Kirschen zusehen.

Nachmittags machten wir zunächst einen kleinen Spaziergang durch Wald und Wiesen, bis mir einfiel, dass ich noch eine Ratatouille auf kleinem Feuer auf dem Herd hatte.


Zum Glück konnte ich noch rechtzeitig die Platte abschalten - das Gericht war gerade fertig gekocht. Anschliessend unterlegte ich die Erdbeeren mit Stroh - die ersten sind schon etwas rötlich, mmmh! Ich las auch einen amüsanten Artikel in der FT über ein Lachseminar von Lucy Kellaway.

Dann wusch ich die Vogelkacke vom Auto und nach dem Abendessen bügelte ich noch eine Weile.

Bei der Zeitungslektüre stiess ich auf die Geschichte von Owen, dem Baby Hippo und Mzee, der 100 jährigen Riesenschildkröte und Ersatzmutter http://www.lafargeecosystems.com
Faszinierend!

Mittwoch, Mai 24, 2006


Ein strahlend schöner Tag, wenn auch morgens noch etwas kühl. JP holte die gestern bestellten zwei Dutzend Gipfeli und Brötchen in der Bäckerei, die ich im Körbchen vorne am Velo verstauen konnte, zusammen mit 4 Gläsern hausgemachter Konfitüre. Heute morgen hatte ich meine Kolleginnen zum "Sekretärin- nenfrühstück" geladen und wir genossen unsere Zusammenkunft. Eine Neue stellte sich vor und zwei "Alte" verkündeten, dass sie in 1, bzw. 2 Monaten die Firma verlassen werden. Schade für K., die diese Sekretärinnenfrühstücke initiert hatte und leitete, aber wir werden weiter machen! Sie hat eine Offerte für einen Traumjob in ihrem Interessengebiet erhalten und wird auch weniger arbeiten und so mehr Zeit für ihr Kleinkind haben.

Ueber Mittag machte ich eine kleine Picknickpause im Park und arbeitete dann wieder an Briefen und Rechnungen.

Zum Znacht bereitete mir JP Raviolis mit Salat zu - warum nicht, er braucht Konservenbüchsen für seine diversen Basteleien und Reparaturjobs. Nach einem Glas Rotwein machte sich die Müdigkeit bei mir bemerkbar und ich liess mich ins Bett fallen!

Dienstag, Mai 23, 2006

Dienstag und schönes Wetter - da kann auch ein Zahnarztbesuch der guten Laune keinen Abbruch bereiten!

Wir fuhren in einer 8er Gruppe auf unseren Stahlrössern vorbei an Blumenfeldern und wachsenden Reben und hatten viel zu erzählen, da 3 Gäste aus England, bzw. Zambia dabei waren. Die Freundin der Freundin eines abwesenden Mitglieds war von der kleinen Velotour ganz begeistert. In Zambia, wie auch in London ist Radeln viel zu gefährlich und ungesund.

Abends versuchte ich dann das erste Mal einen Butterzopf zu backen. Er kam zwar etwas flach heraus, aber die Farbe ist schön!

Montag, Mai 22, 2006

C. schrieb uns gestern abend ein superlanges Mail mit der Beschreibung seiner Beteiligung am
http://www.robot-ch.org/2006/Flyer_SwissEurobot06.pdf
Sein Team war zwar nicht unter den Gewinnern, schlug sich aber trotzdem tapfer!

Heute morgen schien noch etwas die Sonne und wir radelten zur Post, um uns ein Handy erklären zu lassen, da sich JP auch eines anschaffen möchte. Leider konnte uns der Postbeamte zwei der Kürzel und damit diese Funktionen nicht erklären und versprach, später anzurufen, sobald er die Antwort habe....

Im Büro war nichts Besonderes los - ein Kunde, dem ich heute eine 3. Mahnung schicken wollte, hatte soeben die Honorarrechnung bezahlt - uff!

Zur Heimfahrt musste ich den "Taucheranzug" überziehen und kam etwas feucht zu Hause an. Never mind!



Sonntag, Mai 21, 2006

Am Radio den Ratschlägen der Gärtner lauschend, warte ich noch etwas mit dem Aufstehen, da sich durch das offene Fenster nur grauer Himmel über dem Grün der Birkenblätter zeigt.

JP besucht die Messe und ich bereite das Mittagessen vor und versorge die gebügelte Wäsche - JPs lange Unterhosen verfrachte ich bis nächsten Winter in eine Box.

Gleich nach dem Essen spazieren wir 1 Stunde in der näheren Umgebung herum und bewundern als erstes ein junges Fohlen, das von seiner Mutter gestillt wird,



dann ein Feld mit Mohn- und Kornblumen,



schliesslich einen neuen Platz an der Bushaltestelle mit einer Toilette, deren Benutzungsgebühr mit 0.50 Fr. angeschreiben ist, die jedoch bloss 1.- oder 2.- Fr. Münzen entgegen nimmt und die kein Rückgeld anbieten kann!!


Ein gemütliches Zvieri und Siesta auf unserer sonnigen Terrasse beschliessen den erholsamen Ruhetag, begleitet von Vogelgezwitscher und -klopfen und dem Geräusch fallender Föhrenzapfen.

Samstag, Mai 20, 2006

Voller Tatendrang erhoben wir uns gegen 7 Uhr und frühstückten zunächst in Ruhe. Dann radelte ich zum Markt, deckte mich mit Gemüse ein, wischte die Zufahrt, wo viele unreife Kirschen lagen, bereitet den Mittagstisch vor und lauschte den Erklärungen unseres Gärtners, der uns Anweisungen für die Pflege unserer Beerensträucher gab.

Nachmittags galt es Wäsche zu besorgen und den Hausputz zu unternehmen. Anstelle des Abendessens fuhren wir zum Weinbauern unseres Dorfes, der am kantonalen "Tag der offenen Weinkeller" teilnahm und wo wir in guter Gesellschaft bei warmem Käse auf Toast und Gschwellte seine 2005er Rotweine testeten (und bestellten).

Starke Winde wirbelten grüne Kirschen und Blätter durch die Lüfte: Aufwischen und Zusammenrechen ist ein nie enden wollender Prozess. Gut, dass man dabei so gut nachdenken kann!

Zum Bügeln schaute ich mir die Eurovisonssendung "Eurosong" an - leider erhielt die "Schweizer" Gruppe nicht genügend Punkte, sodass die Schweiz nächstes Jahr nicht automatisch qualifiziert ist.
http://snipurl.com/qrrc

Freitag, Mai 19, 2006

Das Wetter verbesserte sich etwas, jedenfalls war es nicht kalt. Unser Gärtner arbeitet fleissig und im Büro gab es wieder einmal einen Anruf eines Kunden um 17h45, der weitergeleitet werden musste und meinen Patron veranlasste, mir eine Aktennotiz zu diktieren.

JP hatte seine Fischspezialität vorbereitet, die ich am späteren Abend geniessen konnte und so das Wochenende gut gelaunt eröffnen konnte.

Donnerstag, Mai 18, 2006

Trotz strömendem Regen radelte ich zur Arbeit, wo ich allerding mit etwas nassen Hosen ankam. Ich bereitete unter anderem Sitzungsvorlagen für meinen Patron vor, der immer noch überlastet ist.

Abends entdeckte ich bei uns im Garten den Anfang des Steinplattenweges, der mir sehr gut gefällt.

Mittwoch, Mai 17, 2006

Ausnahmsweise musste ich heute Mittwoch erst nachmittags ins Büro und ich nutzte die Gelegenheit um bei meiner Bekannten die versprochenen Setzlinge zu holen und dann bei idealem Wetter zu pflanzen. JP schlug die Pfähle ein und nun hoffe ich, diesen Sommer drei Sorten aromatischer Tomaten ernten zu dürfen. Dann meldete sich auch unser Gärtner, den wir beauftragten, einen romantischen Steinplattenweg zu unserem Gartenhäuschen zu kreieren.

Dienstag, Mai 16, 2006

Grrr! Heute morgen hate ich einen Zahnarzttermin und diesmal gab es kein Entrinnen! Meine alten Amalgame müssen nach und nach ersetzt werden und so lauschte ich während einer halben Stunde der Musik des Bohrers. Anschliessend machte ich noch einige Besorgungen und zu Hause angelangt konnte ich mich gleich an den Mittagstisch setzen, was ich natürlich gebührend würdigte.

Laut Wettervorhersage sollte es heute nachmittag regnen - trotzdem fand ich 5 andere Velofreundinnen und 2 Spaziergängerinnen am Treffpunkt. Wir pedalierten fröhlich auf Nebenstrassen und wurden von Arbeitern auf den Feldern und in den Weinbergen gegrüsst.

Auf einer Garatenterrasse trafen wir uns alle zu einem Glas Tee und philosophierten über ernste und heitere Themen.

Abends bereitete ich nopch 12 Löcher vor im Gartenbeet für Tomatensetzlinge, die mir ein Mitglied unseres Veloclubs versprochen hatte.

Montag, Mai 15, 2006

Schönes Wetter: ich wische die Einfahrt und jäte am Morgen. Eine Freude, bei diesem Wetter aufs Rad zu steigen. Ich arbeite nachmittags im Büro bis spät Abends, damit der Kurs vom nächsten Morgen, den mein Patron erst um 16 Uhr vorzubereiten beginnt, für die Studenten bereit ist.

In der Gratiszeitung "20 minutes" entdecke ich einen bebilderten Artikel über den Park gleich vor dem Bürogebäude, in dem ich arbeite: http://www.20min.ch/ro/rechercher/
--> jardin

Sonntag, Mai 14, 2006

Ein schöner Muttertag, den ich nach langem wieder einmal mit Mutti verbringe. Ich helfe beim Kochen, bringe ihr ein Blumenarrangement, das eine begabte Frau ein paar Häuser weiter vorne fabriziert und draussen vor ihrem Haus zum Verkauf hingestellt hat. Meine Mutter hat grosse Freude an dem Blumengruss.

Wir hören uns gemeinsam die Radiopredigten an und erleben am Fernsehen live den schönen Gottesdienst in Saas/Prättigau..

Nach dem Sonntagsbraten ruhen wir auf der Terrasse aus und nach einem Zvieri begleitet mich Mami auf den Bus und fährt mit mir noch bis zum Bahnhof in Z., wo wir noch Zeit für einen viertelstündigen Stadtbummel haben. Dann steige ich in den Zug, der mich direkt nach Genf bringen wird. Ich habe Lektüre und sehe oft durch die Fenster: die Schweiz lässt sich wie im Bilderbuch bewundern! Grüne Wiesen, Berge, Weinberge und Seen. Pünktlich kann ich JP küssen und mit ihm nach Hause fahren, wo mich ein gutes Abendessen und Geschenke zum Muttertag erwarten, sowie ein Anruf aus Texas von Sohn # 1 und gute Wünsche auf dem Telefonbeantworter von Sohn # 2.


Samstag, Mai 13, 2006

Auch heute Samstag ist das Wetter schön und ich habe gut geschlafen. Ich helfe beim Kochen, reinige die Steine vor dem Haus, putze die Badewanne nach dem samstäglichen Bad meiner Eltern.

Wie jeden Abend ruft JP an und berichtet über seinen Alltag in Haus und Garten.

Wieder läuft der TV-Apparat: diesmal bei "Benissimo" wo man einen Arbeitslosen eine Million Schweizerfranken gewinnen sehen, bzw. ihn am Telefon hören kann!

Freitag, Mai 12, 2006

Auch heute ist das Wetter schön. Da die Haushalthilfe am Morgen die Küche reinigen wird, bereiten wir das Gemüse schon gleich nach dem Frühstück zum Kochen vor. Anschliessend stutze ich im Garten die Grasränder mit der Rasenschere. Dann fahre ich mit Papi in den nahen Wald, wo wir die gestern ausgerissenen Wurzeln und Steine deponieren und Tannäste sammeln, die ich als Schutz vor scharrenden Katzen auf die Gartenbeete verteile.

Nachmittags jäten wir zu dritt, dann machen wir alle einen Spaziergang zum "Plan Walen-Acker", einem schönen Aussichtspunkt mit Ruhebank, Gedenkstein und -Linde. Hier hatte in den 40er Jahren meine Mutter gelernt, Kornähren zu binden.

Nach dem Abendessen sehe ich mit Papi die Sendung "Quer": ein eindrücklicher Erlebnisbericht eines Heroinsüchtigen, der nach 23 Jahren damit aufhören will und in Moskau bei Dr. Zobin mit einer unorthodoxen Methode offenbar am richtigen Ort ist. http://www.sf.tv/var/videos.php

Donnerstag, Mai 11, 2006

Neblig ist die Umgebung heute morgen, da mehrere Flüsse und Bäche in der näheren Umgebung fliessen. Der Nebel löst sich langsam auf, gerade richtiges Wetter, um die 23 Fenster meines Elternhauses zu reinigen! Papi hilft mir dabei, indem er die Fenster trocken reibt.

Nach einem leckeren Mittagessen gehen wir in den Garten und bereiten ein Beet vor für das Stecken von Zwiebeln. Mutti steckt die Zwiebeln und ich helfe anschliessend dem Papi beim Ausreissen der Wurzeln eines letzten Winter gestürzten Baumes. Anschliessend säht er Samen auf die frei gewordene Stelle.

Nach dem Nachtessen kommt noch Besuch: meine Patin und der Pate unterbrechen ihre Wanderung hier bei einem Glas Mineralwasser und tauschen mit uns die letzten Nachrichten aus. Ich begleite sie zu ihrem Auto zurück, vorbei an den ehemaligen Aeckern meines Grossvaters.

Spät abends sehe ich mir noch den "Aeschbi" (Aeschbacher) am Fernsehen an http://www.sf.tv/var/videos.php
und bin sehr beeindruckt von Gast Maria, der 86jährigen Floristin.

Mittwoch, Mai 10, 2006

Der Wecker riss uns um 6 Uhr früh aus unseren Träumen: nach dem Frühstück fuhren wir an den Bahnhof, was wochentags um diese Uhrzeit mehr Zeit braucht als am Wochenende. Ganz knapp bevor der Zug abfahren sollte kamen wir auf dem Bahnsteig an und ich stieg in der Eile beinahe in den falschen Zug. Zum Glück waren die Türen bereits verriegelt und der Zug setzte sich in Bewegung, sonst wäre ich womöglich noch am falschen Ort gelandet! Gute Fahrt mit Gratiszeitungslektüre und Sudoku.

In Olten muss ich umsteigen und benütze die Wartezeit zu einem Anruf bei meinen Eltern und dem Anblick der Aare, die mit reichlich Wasser vorbeifliesst.

Gerade rechtzeitig zum Mittagessen treffe ich am Ziel ein, liess es mir schmecken und das Neueste berichten. Nach der Hilfe beim Abwasch ging ich mit Mutti einkaufen und zurück im trauten Heim begannen wir, die Fenstersimse von Blütenstaub und Schmutz zu befreien.

Abends rief JP an, der wissen wollte, wo ein Dokument auf dem PC gestrandet war. Ich ging frühzeitig in die Federn, da ich die Müdigkeit der Reise und des gestrigen kurzen Schlafes spürte.

Dienstag, Mai 09, 2006


Grau, kühl und regnerisch war der Tag. Trotzdem waren wir ein vierblättriges Kleeblatt zum Velofahren. Da jedoch tiefschwarze Wolken drohten, entfernten wir uns nicht sehr weit vom Dorf und trafen uns mit einer Bekannten im Bistro. 18 km zeigte der Zähler am Abend. Wir konnten die grössten Niederschläge vermeiden und waren alle zufrieden über unseren sportlichen Ausgang. Nur Handschuhe hätte ich gebrauchen können!

Da sich tatsächlich ein Unterschied zeigte zwischen den gewaschenen und den noch nicht gewaschenen Vorhängen im Wohnzimmer, wusch ich heute auch noch die beiden anderen.

Jetzt muss ich noch die morgige Reise zu meinen Eltern in R. vorbereiten. 5 Tage ohne Internet, ob ich das wohl aushalte??

Montag, Mai 08, 2006


Heute hatte ich frei und musste nicht bei Regen ins Büro radeln. Ich wusch die grössten Vorhänge für die Wohnzimmerfensterfront und schob ein paar Waschladungen in die Waschmaschine.

JP ging an die patriotische Feier des 8. Mai (Ende des 2. Weltkriegs) , die vor dem französischen Konsulat stattfand. Die Rednerin hatte sich entschuldigt, ihr sei heute die Tasche mit ihrer Rede gestohlen worden! Die beiden Nationalhymnen wurden mehr oder weniger gut gesungen, dann kaufte JP noch Lebensmittel ein für die nächsten Tage, die er bei strömendem Regen aus dem Auto ins Haus holte.

Wenigstens war dieses Wetter ideal für unser abendliches Raclette Essen und ich denke, auch der Garten (siehe oben, Salomons Siegel) war über das himmlische Nass recht erfreut.

Sonntag, Mai 07, 2006



Sonntag - zwar grau aber wenigstens trocken bis zum Abend. Von 10 bis 11 Uhr sezte ich mich auf die Terrasse und beobachtete die Vögel in unserem Garten. Ich sah vor allem viele Spatzen, die sich in unserem Kirschbaum tummelten, aber sah auch ein Turteltauben Pärchen auf der Platane.

Nachmittags machten wir einen Spaziergang in der Umgebend und setzten uns für einen Kaffee auf die Terrasse eines Tea Rooms. Wir hatten die Digikamera mitgebracht und so lichtete ich zu Hause noch unser Steingärtchen ab.

Ich servierte die ersten grünen Spargeln und versuchte das erste Mal, eine Mayonnaise herzustellen. Na, sie wurde zwar kritisiert (zu wenig gesalzen, zu wenig Essig), jedoch trotzdem gegessen!

Uebrigens, die rosa Blümchen heissen Heucherella Alba "Bridget Bloom" oder Purpurglöckchen:
http://jacobs.webtotal.nl/de/shop/producten/heabbloo.html

Samstag, Mai 06, 2006

Um 6 Uhr schrillte der Wecker und trotz noch etwas müden Gliedern erhoben wir uns, denn um 7h15 war vor dem Gemeindehaus der Treffpunkt für die 6. Vogelexkursion, für die wir uns angemeldet hatten. Der Himmel war grau und bald begann es zu regnen. Trotzdem sahen und hörten wir die Vögel singen, von fachkundigen Führern sogleich identifiziert, auch wenn mehrere Vögel gleichzeitig loslegten: Spatz, Amsel, Türkentaube, Schwalbe, Star, Saatkrähen, verschiedene Meisen, Gimpel, Zaunkönig, Mönchsgrasmücke, Grünfink, Nachtigall, Graureiher, Teichrohrsänger, die seltene Zwergdommel, usw.
http://www.vogelwarte.ch/home.php?lang=d&cap=voegel

Nach der 3 stündigen, interessanten Exkursion trafen sich die 5 verschiedenen Gruppen zu einem Apero, dann gings an den Samstagsstamm und auf den Markt. Das Mittagessen war schnell zubereitet, doch dann machte sich die Müdigkeit bemerkbar. Ich las die Zeitungen, während JP sich eine Siesta gönnte. Dann ging ich in den Garten und säuberte die Einfahrt und die seitlichen Blumenbeete. Der Steingarten beginnt zu blühen und die Blätter entfalten sich. Auch die Farne haben sich schon schön ausgerollt. Ich habe auch eine Anzahl Kirschbaumschösslinge und andere junge Bäumchen ausgerissen. Alles kann man ja schliesslich nicht wachsen lassen!


Freitag, Mai 05, 2006

Schönes Wetter heute Morgen ? ich jäte 1 ? 2 Stunden hinter dem Haus, hacke die Himbeerstauden und gebe ihnen etwas Dünger, wie auch den beiden letzten Herbst neu gepflanzten Heidelbeerstauden.. Viel Himbeeren erwarte ich nicht dieses Jahr, mir ist bewusst geworden, dass ich in meinem Uebereifer beim Zurückschneiden der Himbeerstauden einen etwas intensiven Gebrauch der Gartenschere gemacht hatte...

Nach dem Mittagessen nehme ich eine Dusche und fahre dann mit nassen Haaren und ohne Helm an die Arbeit. Im Büro angekommen, stehen meine Haare zu Berge und eine Kollegin glaubt, dass ich beim Coiffeur gewesen sei!

Der Patron ist super gestresst, seine Mitarbeiterin aus dem Tessin sagt, es gehe « stressissimo », dazu ist sie noch erkältet und fiebert.

Ich korrigiere die gestrigen Rechnungen und leite sie an die Buchhaltung weiter, gebe am Telefon Auskunft und versuche, nachdem meine Kollegin sich kurz nach 17 Uhr verabschiedet hat, in Seattle, Washington ein Hotelzimmer für den Aufenthalt unseres Patrons zu finden ? erfolglos, da dort nächste Woche offenbar eine Convention stattfindet und alle guten Hotels ausgebucht sind. Zum Glück hat ihm sein Kunde angeboten, bei ihm zu Hause zu wohnen, Einladung die er schliesslich mit einem Email akzeptiert.

Das Gebäude ist blau gestreift, als ich endlich mit der Arbeit so ungefähr fertig bin. Die gute Nachricht: ich kann nächste Woche kompensieren und werde erst Mitte Mai an den Arbeitsplatz zurückkehren. Hoffentlich spielt das Wetter mit!


Donnerstag, Mai 04, 2006

Wetter: schön! Heute morgen besorgte ich den Haushalt und kochte Gemüse.

Den Nachmittag verbrachte ich im Büro und verliess es erst, als es rot und gelb gefärbt erstrahlte.

JP hatte Einkäufe und Korrespondez erledigt und die Eisenpfosten am Eingang bemalt. Zudem überraschte er mich mit einem prima Fischgericht an Tomaten und Oliven.

Noch so viel gäbe es zu erledigen, aber es ist Zeit, unter die Decke zu schlüpfen!

Mittwoch, Mai 03, 2006

Mittwoch - schönes Wetter und ich arbeite non-stop von 8 bis 20 Uhr!! Gegen Abend traf ich meinen früheren Patron im Lift: er sagte mir, er gehe nach Hause, dort singe eine Nachtigall den ganzen Tag!

Wenigstens geniesse ich die Fahrt zum und vom Büro in vollen Zügen. Besonders abends duftet es verführerisch aus den Gärten: bald Flieder, dann wieder ein Magnoliabaum und dazwischen leckere Dinge versprechende Düfte aus den Küchen!

JP hatte inzwischen die Heizöllieferung überwacht, die Geländerpfosten beim Hauseingang abgefeilt und frisch gestrichen, das Geschirr gewaschen und das Abendessen vorbereitet. Auch bei uns duftete es deshalb verführerisch als ich heute noch bei Tageslicht ankam!

Dienstag, Mai 02, 2006


Eigentlich hätte ich heute morgen einen Termin bei der Zahnärztin gehabt. Kurz bevor ich losfuhr, rief sie mich an um ihn zu annullieren: sie hatte wegen einer kürzlich bei einem Sturz erlittenen Hirnerschütterung noch Krankheitsurlaub und kann ihre Patienten noch nicht empfangen. Ich nutzte also den "gewonnenen" Morgen dazu, mit dem Häkseln weiter zu fahren - vrouuuum, vrouuummmm!

Nachmittags stiess ich dann zu 7 meiner Velofanclubmitglieder und wir fuhren über 20 km in der herrlich frühlingshaften Landschaft herum, bis ans Ufer der Aire.

Abends häkselte ich noch die letzten Aeste und wir räumten das Gerät wieder in die Garage.


Montag, Mai 01, 2006


Heute war sonniges Wetter und nach dem Frühstück machten wir uns an die Fortsetzung des Häkselns.

Inzwischern zeigen sich die Kirschen langsam und verheissen süsse Früchte für den Sommer.

Nachmittags erreichte ich den Km 100 Stand mit meinem Rad gerade vor der Einfahrt des Bürogebäudes.

Ich brachte ein Bouquet Maiglöckchen ins Büro und stellte es auf ein Möbel: "aha - das Fest der Arbeit" war der Kommentar des Patrons. Gegen Abend begannen sich die Glöckchen zu öffnen und verführerisch zu duften. Ich arbeitete viel und als ich das Büro verliess, leuchtete das Gebäude geheimnisvoll in violett und blau.

JP war abends an der Ausstellung eines ehemaligen Kollegen in Nyon, der tolle Bilder malt. Er traf alte Kollegen und tauschte Erinnerungen aus. Dank einem Buch von Guy Breniaux habe ich nun auch eine Ahnung davon, wie seine neuesten Werke aussehen. http://gbreniaux.free.fr/