Nach dem Frühstück mit hausgemachter Konfitüre packen wir JPhs Koffer ins Auto und los geht es, Richtung Flughafen. Zum Glück sind wir rechtzeitig abgefahren, denn sogar auf der Autobahn herrscht stockender Verkehr. Check-in, Bezahlen von zusätzlichem Koffer und Uebergewicht, noch eine heisse Schokolade im Café, schon verschwindet JPh nach einer herzlichen Umarmung hinter der Passkontrolle.
Wir fahren zurück nach Hause, bei schönstem Sonnenschein und Rauhreif auf den von der Sonne noch nicht berührten Wiesen und Bäumen. Bei einem Kaffee fasst sich JP wieder - er ist etwas traurig, seinen Sohn wegziehen zu sehen. Ich wasche JPhs Bettwäsche und wärme Resten zum Mittagessen.
Dann kleide ich mich ausnahmsweise in einen Rock, denn heute Abend sind Personal und Familien und Freunde der Kanzlei zu einem Cocktail geladen, mit Weihnachtsmann, Zuckerwatte, Videos und Geschenken für die Kleinen! Bei dem sonnigen Wetter ist das Radeln ein Vergnügen. Wir erledigen die laufenden Geschäfte und wie abgemacht kommt auch mein GG ins Büro. Wir begrüssen bekannte Gesichter und ich stelle ihn meiner Kollegin, deren Schwester und Tochter und der Mitarbeiterin des Patrons vor. Dazwischen essen wir feine Häppchen, nippen am Glas und hören uns die Rede des Managing Partners an, der nicht ohne Stolz erwähnt, dass sich 2006 die Zahl der Mitarbeiter erhöht habe.
Wir haben einen Tisch für die Athleten der Course de l'escalade zugeteilt erhalten, wo ich die Photos und Resultate aufstellen kann. JP knipst ein Bild des Rennteams, bzw. derjenigen, welche wir zusammentrommeln können. Sie erhalten Applaus von den Zuschauern. Es freut mich, ein paar Eindrücke von den Mitgliedern zu erhalten und wir hoffen, dass wir auch für das Rennen von Dezember 2007 ein Team zusammenstellen können, denn viele der bisherigen Teilnehmer werden dann nicht mehr der Firma angehören.
JP fuhr mit dem Auto nach Hause, während ich noch das Büro aufräumte und letzte Kopien für den Patron machte, der morgen schon um 8 Uhr ein Referat an der Universität halten muss. Er seufzt: "was habe ich mir da noch aufgebürdet!"
Wieder vereint essen wir noch etwas Suppe und gehen dann müde in die Klappe.