alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Montag, Juli 31, 2006

Heiss! Von 8 bis 13 Uhr draussen. Ich male die vergessenen Stellen am GZ, JP kittet, dann lassen wir trocknen und ich befreie ein Stück verwilderter Garten von Gebüsch, das hier nichts zu suchen hat und anderem Unkraut. Wir essen und schon beginnt es leicht zu regnen. JP bringt der Tante ihre bei uns aufbewahrte Handtasche ins Spital, denn morgen kann sie wieder nach Hause. Ich hole Brot im Supermarkt. Zuvor pumpt JP das Hinterrad auf, das Luft verliert. Leider ist der Velohändler ferienhalber abwesend.

Nach dem Zvieri gehts zurück zum Jäten in den Garten. JP hilft, da er aus meteorologischen Gründen nicht am GZ arbeiten kann. Er liest herunter gefallene Gravensteiner Aepfel zusammen, mit denen ich später Apfelmus koche, nach der Methode von Schwiegermama selig. Die Sonne kehrt zurück und ich gehe nochmals in den Garten und jäte den begonnenen Abschnitt fertig. Der Nachbar, der wohl in den Ferien weilt (nach den geschlossenen Fensterläden zu schliessen), wird überrascht sein (falls er vor dem Neubefall zurückkehrt) wie sauber sein zuvor von Winden überwucherter Maschendrahtzaun geworden ist.

Zum Abendessen gibt es Suppe, Käse und Brot und ein herzhaftes Dessert. Schon bald ist es Zeit, ins Bett zu schlüpfen.

Sonntag, Juli 30, 2006

Nachdem wir in der antiken Badewanne gebadet und ich mein Kleid gebügelt habe holen wir im nahen Städtchen das "Patenkind" (auch schon 50+) ab und fahren mit ihm zu Ihrer Mutter und Bruder, die in der Nähe wohnen und mit uns nach Baldersheim, wo wir hier im klimatisierten Restaurant Plätze reserviert haben: http://snipurl.com/vhsa

Voll zufrieden mit dem vorgesetzten Mahl (einziger zu bemängelnder Punkt ist der störend hohe Geräuschpegel - wir waren natürlich nicht die einzigen Gäste) fahren wir zurück in die Stadt und suchen in einem schattigen Park etwas Kühlung, denn der Tag ist wiederum sehr heiss. Wir plaudern und spazieren und verbringen ein nettes Wiedersehen mit Leuten, die ich jahrelang nicht mehr gesehen hatte. Dann fahren wir zuerst Mutter und Sohn wieder zurück in ihre Wohnung im 4. Stock und geniessen vom Balkon aus die tolle Aussicht auf die Vogesen und die alten Bäume vor dem Haus, trinken dann noch ein Glas und plaudern weiter, bis es wirklich höchste Zeit zum Abschiednehmen ist. Wir bringen das "Patenkind" zurück zu ihrer Wohnung mitten in der Stadt, fahren nach Hause zurück und legen uns schlafen. Ein weiterer schöner Sonntag mit Freunden, an den wir uns gerne zurück erinnern.

Samstag, Juli 29, 2006

Zunächst ist es heute morgen etwas kühler, teilweise bewölkt. Tagwache um 6 Uhr 30, unter die Dusche, Frühstücken, Misty füttern, 2 Wäschetrommeln füllen, auf die Post mit Brief an das Steueramt, auf den Markt für Gemüse, ins Dorf für Brot, Milch und Katzenfutter. Dann übertrage ich das Amt der Katzenfütterin der Nachbarin für weitere 3 Tage. Alles sei reibungslos verlaufen bisher, Misty wartete jeden Morgen auf das Erscheinen der Nachbarin und zwei weitere Katzen der Umgebung beobachteten die Fütterung jeweils in sicherer Entfernung - um dann bei etwaigen Restbeständen den Topf zu leeren!

Dann lasse ich den Rasenmäher brummen - unsere Wiese sieht schon wieder ganz passabel aus. Nach dem Essen melde ich mich bei JP, dass ich mit dem 3:13 Zug wegfahre und gegen sieben Uhr am nahen elsässischen Bahnhof ankomme. Er verspricht mich mit dem Auto abholen zu kommen. Ich packe einen Rucksack mit dem Allernötigsten, schwinge mich auf mein altes Rad und fahre an den Bahnhof. Ich finde keinen richtigen Parkplatz für mein Velo und stelle es einfach an eine Wand. Im klimatisierten Zug lese ich Zeitungen und bewundere meine Gegenüber, die beide an einer Bleistiftzeichnung arbeiten. In Basel muss ich umsteigen und geniesse die Fahrt durch das Elsass. Auf den abgeernteten Kornfeldern liegen grosse runde Strohballen herum.

JP erwartet mich bei der Ankunft, freudiges Geklapper! Wir fahren zunächst zur Tante, die immer noch im Spital weilt. Es geht ihr aber viel besser. Dann geht's nach Hause, wir genehmigen uns ein einfaches Essen zu zweit und dann: in die Klappe!

Freitag, Juli 28, 2006

Es ist immer noch heiss. Ich schlafe aus und erledige nach dem Frühstück administative Arbeiten: das Steueramt will weitere Belege, die ich in mehreren Bundesordnern suchen muss. Auch der Zahlungsauftrag für die monatlichen Rechnungen muss erstellt werden. Wenigstens ist es im Kellergeschoss, wo bei uns Computer und Heimbüro eingerichtet sind, angenehm kühl, verglichen mit den tropischen Aussentemperaturen von über 30°.

Froh über den Fahrtwind und die von alten Bäumen überschatteten Alleen auf der nachmittäglichen Fahrt an meinen Arbeitsplatz erklimme ich den 5. Stock des halbleeren Bürogebäudes: für viele ist immer noch Urlaubszeit! Mein Patron überhäuft mich mit Anweisungen und zu erstellenden Rechnungen, zwischendurch muss ich ein Dokument suchen und ein Email von meinem Stenogekritzel entziffern und in die Tasten hauen - mein Patron will heute nicht zu spät nach Hause gehen!

Bevor er geht frägt er mich, ob ich "die Brücke" machen wolle (am Dienstag ist der schweizerische Nationalfeiertag, viele Leute haben am Montag frei genommen). Eigentlich schon, doch da meine Kollegin ferienabwesend ist hatte ich es gar nicht gewagt, meinen Patron darum zu bitten, am kommenden Montag einen weiteren Ferientag zu beantragen. Oh doch, kein Problem, er werde sich schon zurechtfinden, versichert der Patron. Toll, ich werde also morgen zu JP reisen und bis Dienstag bei ihm bleiben.

Beglückt nimmt JP am Telefon Kenntnis von der Programmänderung und freut sich auf mein Kommen. Sein Sonntag ist bereits ausgebucht: Mittagessen in einem bekannten Restaurant mit Patenkind und Familie. Ich werde mich gerne der Gesellschaft anschliessen.

Schnell noch einen Begleitbrief ans Steueramt schreiben und ins Bett, einmal mehr ist es spät geworden!

Donnerstag, Juli 27, 2006

Blumen- und Gemüsegarten giessen, einen Stoss alte Zeitungen und während unserer Abwesenheit erhaltene Korrespondenzen durchforsten, etc.

Nachmittags allein im Büro, abends Telefonate und Surfen.

Mittwoch, Juli 26, 2006

Fröhlich radle ich an diesem schönen Morgen Richtung Büro, nachdem ich ein einsames Frühstück genossen habe. Nur Misty leistet mir etwas Gesellschaft, aber sie geht nach dem Fressen rasch wieder nach draussen, um unter einem Gebüsch zu schlafen und hie und da zu gähnen und sich zu strecken oder lecken.

Mein Patron sagt er freue sich, mich wiederzusehen und ich begrüsse auch gut gelaunt meine Kollegin und die Mitarbeiterin meines Patrons. Leider muss D. mir mitteilen, dass sie wegen gesundheitlicher Probleme seit zwei Wochen nur ein halbes Pensum arbeiten kann, dass es ihr aber langsam besser gehe. Sie hatten eine strube Woche anfangs Juli, da der Patron, trotz Ferienabwesenheit, ständig Anweisungen gab und alles per Fax an ihn gesandt werden musste... Erst die letzte Ferienwoche wurde unser Boss etwas ruhiger und nun sind auch die meisten Kunden weg in die Sommerfrische! Ich habe damit das Glück, keine Haufen von unerledigten Arbeiten vorzufinden, und auch mit den Emails hält es sich in Grenzen und ich kann mich dank meiner Kollegin D. à jour bringen.

Abends tausche ich mich telephonisch mit JP aus, dem es gut geht und der unverdrossen an seinem GZ arbeitet.

Dienstag, Juli 25, 2006

Ich freue mich auf die morgendliche Radtour mit meinen Freundinnen bei schönem Sommerwetter. Die Sonnenblumen neigen ihre Köpfe, in den Treibhäusern reifen noch die Auberginen. Wir kehren bei den "komischen Damen" auf ein Glas ein und fahren dann zurück in unsere Heime. Ich füttere Misty und mich, begutachte die verdorrten Blumen und Lauchsetzlinge, schaue ins Netz und stelle traurig fest, dass das Storchenbaby Hugo verendet ist - der Schimmelpilz hat seine Luftsäcke völlig zerstört.

Montag, Juli 24, 2006

Heiss!

Aufstehen um 6 Uhr. Vor dem Frühstück noch rasch die Abfallsäcke vor die Gartentüre stellen, die zwei letzten Bündel Ligusterzweige machen, dann essen wir Zwieback und Käse oder Konfitüre. Während ich den Haushalt besorge, bügle, Preiselbeeren und Cassis pflücke, mit dem Velo Einkaufen gehe, Mittagessen koche, kittet JP wieder am GZ.

Das Mittagessen besteht aus Resten mit frischem Salat, danach machen wir Siesta. Anschliessend gehe ich noch etwas in den Garten und schneide die verdorrten Himbeerstauden ab. Dann heisst es, den Koffer fertig zu packen und JP führt mich im Auto an den Bahnhof. Eine Viertelstunde später kannich bereits in den Zug nach Basel steigen, JP bleibt allein zurück mit der Aufgabe, seinen GZ fertig zu streichen. Ich mache eine gute Reise, auch in Basel habe ich rasch einen Anschlusszug nach Genf und dort bald einmal einen Bus nach Hause.

Sonntag, Juli 23, 2006


Schön und warm (32°)

Nach einer guten Nacht ist es heute morgen "kühl": um 7 Uhr 21°. Nach dem Frühstüch besorge ich die Wäsche, flicke, putze die Schuhe, mache Maniküre und dann ist es Zeit, zur Garten-Geburtstagsparty der Familie Familienstolz zu fahren, die in der Nähe ein Haus mit wunderbarer Aussicht besitzt. Unter dem alten Kirschenbaum ist ein langer Tisch installiert, wir lernen die Gäste kennen, etwa 20 Leute jeden Alters. Wir machen die Bekanntschaft von Senior's neuer Lebenspartnerin, Sohn und Familie, Cousin und Cousine. Auch die Nachbarn sind da, ein nettes Ehepaar, das weitere Stühle und Tische beigesteuert hat und die, wie sich herausstellt, beide das Fliegerbrevet besitzen. Wir plaudern, trinken, essen selbstgemachte Apérohäppchen, dann gibts BBQ, Reissalat, Käse, schliesslich Kaffe und selbstgebackene Früchtekuchen - herrlich!

Gegen Abend kommt der Nachbar wieder vorbei und fragt, ob jemand Lust auf einen Flug habe. Es melden sich 3 Leute und ich begleite sie mit JP an das Flugfeld des nahen Aeroclubs. Bald erhebt sich der stolze Vogel in die Lüfte mit 3 glücklichen Fluggästen. Als er nach 40 Minuten wieder landet, frägt Herr Familienstolz den Piloten und Nachbarn, ob es ihm möglich sei, noch eine Runde zu fliegen, da er inzwischen erfahren habe, dass der 15jährige Yannick noch nie geflogen sei - dies soll seine Lufttaufe sein! 2 weitere Passagiere sind gefragt, und ich ermutige JP, den letzten verfügbaren Sitz zu besetzen, da er doch die Gegend besser kenne und so seine Vogesen mal von oben bewundern könne. Er willigt schliesslich ein und der Propeller setzt sich in Bewegung. Wir anderen gehen in den Schatten des Hangars und schauen dem Abflug unserer Lieben zu. Während wir auf dem Gras auf die Rückkehr der Passagiere warten und die Gäste des ersten Fluges von ihren Erlebnissen schwärmen, können wir einen Hasen beobachten, der neben der Piste vorbei rennt.

Nach über einer halben Stunde erkennen wir "unser" Flugzeug wieder am Himmel; es landet sehr elegant und ein paar Minuten später öffnen sich die Türen und glückliche Fluggäste danken dem freundlichen und kompetenten Piloten für diese tolle Momente.

Wir fahren zurück zur Party - die Leute warten ungeduldig auf uns, denn jetzt gibt es noch ein Abendessen mit den Resten. Wir trinken Kaffee, helfen etwas beim Aufräumen und führen das Trio aus Strassburg an den Bahnhof. Im Lichte der Lampen geht die Party zu Ende und wir sind bei den letzten Heimgängern, nach einem herzlichen Abschied. Zehn Minuten später fallen wir ins Bett, glücklich und zufrieden über den schönen Tag.

Samstag, Juli 22, 2006

Heiss (23° um 6:30)

Um 7 Uhr bereits an der Arbeit: JP kittet und malt am GZ, ich jäte und schneide die Ligusterhecke. Eine Invasion von Stechmücken vergällt uns das Leben... ich bin völlig zerstochen! Schliesslich ziehe ich doch lange Hosen und eine langärmige Bluse an - und mache eine Schwitzkur!

Wir machen erst um halb zwei Mittagspause und um drei Uhr fällt ein kräftiger Gewitterregen. Während JP eine längere Siesta macht, fahre ich mit dem Rad zum nächsten Optikgeschäft, da meine Sonnenbrille ein Schräubchen verloren hat. Ein freundlicher junger Mann findet das zwar nicht genau (meine Rayban ist nicht ganz von heute), aber einigermassen passende Stückchen Metall, das meine Brille wieder gebrauchsfähig macht. Dann hole ich mir eine Bockleiter und schneide auch noch den oberen Teil der Ligusterhecke mit der Baumschere.

Um 17 Uhr erscheint JP frisch ausgeruht. Da der GZ trocknen muss, verbessert er den Schnitt der Hecke, während ich die Zweige zu Bündeln schnüre und 110 Liter-Kehrichtsäcke mit Gartenabfällen fülle bis zum Umfallen.

Ich lasse mir ein reinigendes und entspannendes Schaumbad einlaufen und der gute JP bereitet unterdessen das Abendbrot mit diversen Restbeständen. Nach dem Essen gehe ich gleich ins Bett und JP wäscht noch das Geschirr ab.

Freitag, Juli 21, 2006



Kein Regen, heiss (34 - 36°)

Frühstück um 7 Uhr. JP kratzt und kittet den Gartenzaun. Begutachtung durch einen Kunstmaler und "ancien combattant", der im Vorbeigehen mit JP ins Gespräch kommt.

Ich erledige zuerst den Haushalt und bügle Wäsche. Dann gehts ab in den Garten, doch es ist zu heiss und ungesund, um in der prallen Sonne am Gartenzaun zu arbeiten. Deshalb suche ich mir schattige Plätzchen im Garten zum Jäten und Zurückschneiden der überbordenden Vegetation: Liguster, Himbeeren, verblühte Akelei, usw.

Nach dem Mittagessen machen wir eine Stunde Siesta. Gegen Abend fahre ich mit dem Rad ca. 1 km zum Einkaufen. In der Quartierstrasse über mein Rad gebeugt, da die Räder sich nicht richtig drehen wollen, gibt mir ein unbekannter Anwohner einen Rat mit dem Kommentar, ein "Beha"-Rad muss funktionieren (Beha ist ein ehemaliger elsässischer Radrennfahrer, der ein Velogeschäft in der nahen Stadt besitzt) ! Und tatsächlich, nachdem ich etwas an den Hebeln hantiert habe, läuft das Fahrrad ausgezeichnet.

Zum Abendessen bereite ich Kartoffelsalat und Wienerli vor. Wir baden und beschliessen den heissen Tag mit einem Bierhöck auf der Veranda.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Heiss, teilweise bedeckt. Nach einer von Mücken umschwirrten Nacht machen wir um 6:10 Tagwache. Zum Frühstück gibts ein Birchermuesli.

JP führt seine Tante zum Arzt - sie muss hospitalisiert werden. Ich fülle die Waschmaschine: JP's Bettwäsche ist pflotschnass! Dann weiter mit Putz und Mittagessen vorbereiten. Heute gibt es zur Abwechslung ein Linsengericht. Anschliessend führt JP seine Tante ins Spital.

Gegen halb vier endlich beginnen wir mit dem Bemalen der einigermassen gut erhaltenen Latten, da JP von einem Regenrisiko gelesen hatte... Die restlichen Latten müssen noch mit Kitt ausgebessert werden. So malen wir - mit einer Unterbrechung zum Aufwischen eines herunter gefallenen Farbtopfs, der nun den Gehsteig mit einem Giraffenkopfähnlichen Farbkleks verziert - bis gegen halb acht.

Während ich das Abendessen vorbereite fährt JP nochmals zur Tante, um eine Tasche zur Verwahrung bei uns abzuholen. Nach dem Essen heisst es aufräumen und Tomaten giessen. Wir trinken dann noch ein Bier auf der Veranda und bewundern unsere Mückenstiche... Zum Abschluss dieses Tages entdeckt JP etwas später, im Lichtkegel einer Taschenlampe, einen grossen Igel, den er im Hof in einem Blätterhaufen rascheln gehört hat.

Mittwoch, Juli 19, 2006



Schön und warm (+19° um 7 Uhr). Wir stehen um 5:45 auf, dann Zaunarbeiten. Tomaten giessen, Pâtisson bewundern - wie reizend! Schwatz mit Nachbarin, Arbeitsinspektorin, die mir ihr halbes Leben erzählt. JP spachtelt und kratzt und streicht Antirost auf die Metallteile. Ich kratze, beobachte die vorüberziehenden Schwalben. Zum Mittagessen gibt es aufgestengelten Salat. Siesta bis 16h50!! Zuuu heiss! Arbeitswiederbeginn um 17:30, zu zweit: ich putze mit White Spirit Eisenverstrebungen, JP kratzt und pinselt Antirost aufs Metall. Abendessen gibt es erst beim Einnachten, dann noch fertig aufräumen und Tomaten giessen. Ein Bier und ab ins Bett!

Dienstag, Juli 18, 2006

JP's Geburtstag heute! Das Wetter ist zur Abwechslung schoen und warm. Zum Fruehstueck gibts Birchermuesli mit Zwieback, da die Baecker in der Naehe entweder Ferien oder den Betrieb aufgegeben haben.

Um 7h15 stehen wir bereits am Gartenzaun und streichen Antirostprodukte an. Ich erledige Haushaltarbeiten. Anschliessend haben wir einen Termin mit dem Gärtner, der uns Erklärungen gibt. Ich jäte im Vorgarten, befreie blühende Hortensien von Winden. JP sucht sein Scheckheft. Zum Mittagessen gibt es Ravioli mit Kaese (zur Feier des Tages) und Gurkensalat.

Nachmittags macht JP Einkäufe: Kitt und Lebensmittel. Der Thermometer steigt draussen an der Sonne auf 50°. E putzt ihr Fahrrad, pumpt die Reifen auf. Dabei findet sie das gesuchte Scheckheft in einem Plastiksack in der Garage. Dann jaete ich im Garten und schneide den Liguster. Auch kann ich rote Früchte ernten.

Nach einem fruehzeitigen Abendessen kehren wir zurueck an den Gartenzaun und arbeiten bis 21 Uhr, geplagt von den Muecken. Schaumbad, Bierorgie bei Sternenhimmel und Kerzenlicht!

Telefonate mit Witwe von Onkel, Mobiltelefon aufladen. Als das Geraet wieder funktioniert kommt, gerade noch rechtzeitig, eine Sprachnachricht von Sohn Nr. 1, der JP einen schoenen Geburtstag wuenscht...

Montag, Juli 17, 2006

Schön + warm.

Nach 7 Stunden Schlaf hüpfen wir aus dem Bett und stärken uns mit Birchermüesli. Dann gehts ans Krazten von 7 bis 21 Uhr, mit Unterbrüchen wegen Besuch des Elektrikers, der vor Kurzem die ganze elektrische Installation ausgewechselt und an die geltenden Vorschriften angepasst hat. Ansonsten kratzen wir gemeinsam, bei 40° in der Sonne.

Ich putzte Klinken und wichste eine alte Kommode, dann kratzte auch ich am Lattenzaun.

Nach dem Mittagessen (Linsen und Salat) geht es weiter mit der Arbeit, bis zum Sonnenuntergang.

Telephonate, Essen, Bier auf der Veranda, Sternenhimmel. Um 23 Uhr sinken wir ins Bett.

Sonntag, Juli 16, 2006

Heute lassen wir die Arbeit ruhen und stehen erst um 7 Uhr auf. Wir nehmen ein Bad und ich fülle die Waschmaschine mit verschwitzten Kleidern.

Um 9 Uhr Abfahrt nach Freiburg im Breisgau, wo wir bei einem alten Klassenkameraden JPs erwartet werden. Nach einer Stunde Fahrt werden wir vor dem Haus des alten Kameraden von ihm begrüsst, sowie von seiner Frau und seinem behinderten erwachsenen Sohn. Wir plaudern bei einem Glas auf der schattigen Terrasse unter dem riesigen Nussbaum.

Anschliessend fahren uns die Gastgeber in den südlichen Schwarzwald, wo wir in einem Gasthof eine lebend-frische Forelle aus dem Bach geniessen. Dann geht es weiter auf den Kandel, wo wir auf einem Rundweg gemächlich wandern und die Aussicht auf Feldberg und andere Hügel des Schwarzwaldes geniessen. Wir treffen eine alte Bäuerin in einem Trachtkleid, bewundern die Schmetterlinge und erfahren, dass es hier seltene Türkenbund Blumen gibt. Nach dem Besuch von zwei Wallfahrtskirchen in St. Maergen http://www.sankt-maergen.de und St. Peter http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_St._Peter_auf_dem_Schwarzwald geht es zurück zu unseren Freunden, die uns ein Abendessen auf ihrer Terrasse servieren und Photos der Zwillingsenkel zeigen.

Die Heimfahrt dauert etwas länger, wir fahren durch zwei Städte, da wir die Ein- bzw. Ausfahrt auf der Autobahn verpassten.

Um 23 Uhr sinken wir ins Bett.

Samstag, Juli 15, 2006

Schön und warm. Heute kein Gewitter. Aufstehen um 7 Uhr.

JP kauft Farbe und Geschenke, besucht eine leidende Tante mit gebrochener Rippe, während ich den Haushalt besorge. Mittagessen und Siesta, dann um 15 Uhr Beginn des Abkratzens/Reinigens der Metallleisten und Schrauben am Gartenzaun. Diese Arbeit dauert bis 21 Uhr. Abends hält ein Reklamezettel verteilender Mann bei uns und empfiehlt einen chinesischen Take-away Laden in der Nähe!

Abendessen - Bier - Schlafen!

Freitag, Juli 14, 2006




30° schön und schwül. Tagwache um 6h00, feines Birchermuesli zum Frühstück. Dann arbeiten wir zu zweit am Gartenzaun (kratzen und waschen) bis 21h45, mit Unterbrechung für das Mittagessen, die Siesta und Zvieripause mit Gewitter und Abkühlung. Viele ermutigende und bewundernde Bemerkungen der Passanten, von denen viele morgens ins Strandbad gingen und abends braun- (oder rot-)gebrannt wieder zurück kamen.

Um 22 Uhr gab es Brot und Käse, dann Bier auf der Veranda im Kerzenschein. Wir beobachteten die fast lautlos vorüberziehenden Flugzeuge und hie und da noch Feuerwerke.

Dies war unsere Art, den "Quatorze Juillet" zu feiern, oder wie ich einem am Gartenzaun Vorübergehenden sagte: "unser Beitrag zur Verschönerung der Republik"!

M ü d e !

Donnerstag, Juli 13, 2006


Schön und warmes Wetter, allerdings ein starkes Gewitter nachmittags, das uns aus dem Garten vertrieb!

Um in diesen paradiesischen Garten zu gelangen, musste ich mir zuerst mit der Baumschere den Weg freischneiden: die Zweige des Weinstocks versperrten den Eingang und wand sich sogar auf den nahen Zwetschenbaum. Dann füllte ich 3 110 Liter Säcke mit Unkraut, während JP die Ueberreste der alten Farbe vom Zaun kratzte. Dann wusch er den Zaun und ich spülte mit Schwamm und sauberem Wasser nach.

Zum Mittagessen wärmten wir eine Büchse Ravioli und kehrten alsbald in den Garten zurück. Doch dann blitzte und donnerte es mächtig und wir flüchteten in die Wohnung, wo wir jetzt guten Gewissens den Abwasch erledigen konnten. Sobald sich das Gewitter verzog kehrte ich in den Garten zurück, während JP Einkäufe machen ging. Später kratzte JP weiter am Zaun. Ich entdeckte zu meiner Freude unter einem Haufen verfaulendem Grünzeug eine rotgoldene Blindschleiche, die sich sofort verzog. Abends konnten wir den Flug von Schwalben beobachten.

Um 21h40 verliess ich den Garten, Bad, Abendessen mit "Gschwellti" und Münsterkäse. Plötzlich ertönt Musik und das Knallen von Feuerwerk. Wir öffnen die Balkontüre und erblicken am Himmel das (ein bisschen) von einem grossen Baum in der Nachbarschaft verdeckte Feuerwerk der nahen Stadt zum "Quatorze Juillet". Es war sehr prächtig und dauerte eine gute halbe Stunde. Nach einer kurzen Pause begann es auf der anderen Seite des Hauses zu böllern: die Wohngemeinde liess es sich nicht nehmen, auch ein Feuerwerk steigen zu lassen. So setzten wir uns in die Veranda und konnten ein weiteres Feuerwerk bestaunen, diesmal ohne Musik aber auch ohne störende Objekte. Bald war es Mitternacht, Nationalfeiertag in Frankreich. Doch wir dachten nicht ans Feiern. Ich bereitete noch ein Birchermüesli vor mit Walderdbeeren, Himbeeren, Cassis und Johannisbeeren, die ich im Garten gefunden hatte. Dann sanken wir todmüde in die Kissen!

Mittwoch, Juli 12, 2006

Heiss! 34°ish. Letzte Vorbereitungen vor der Abreise: Garten bewässern, Koffer packen, Pflanzen zum "Plantsitter" bringen (Gärtner im Unruhestand, Alterswohnung); Resten aufessen.

Endlich die Abfahrt: wir kreuzen ein Gewitter, schalten 2 Halte ein. Frühes Abendessen in der Autobahnraststätte Pratteln. Ankunft in der alten Heimat um 19:30. Zunächst gelingt es uns nicht, den Strom einzuschalten. Schliesslich, nachdem JP (vergeblich) dem Elektriker telefoniert hat, findet er selber heraus woran es lag und es wird Licht im Dunkeln und der Kühlschrank summt leise.

Etwas Putzen und einen Wassertrunk auf der Veranda. Ich schlafe wie ein Murmeltier, mein Gatte hat etwas Mühe mit dem Einschlafen.

Dienstag, Juli 11, 2006


Tatsächlich sind noch nicht alle Stiefmütterchen verblüht!

Ein bis 34° heisser Sommertag! Am kühlsten ist es vor dem Computer...

Daneben pflückte ich die grössten Cassis, machte etwas Hausarbeit und packte meinen Koffer.

Misty ist bereits ohne unser Zutun bei seiner üblichen Gastfamilie eingetroffen!

Toll, wir können jetzt Cassis, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und Zwetschgen aus dem eigenen Garten geniessen. Daneben kann ich dem Salat noch ein paar Radieschen sowie Schnittlauch beigeben. Die Gravensteiner Aepfel werden auch immer grösser und ich freue mich auf den ersten reifen Apfel, die Mirabellen, Himbeeren und die Tomaten, die auch schön wachsen. Vier Zucchettis sind ebenfalls im Werden.

Nun werde ich noch mit JP ein Bier geniessen und dann - in die Klappe!

Montag, Juli 10, 2006

Herrlich heisses Sommerwetter (30°), barfuss und mit leichter Kleidung wandle ich im Haus herum. Morgens bügle ich vor dem Fernseher, bewundere den blauen Himmel, den die Webcams frühmorgens von den Berggebieten aus der ganzen Schweiz zeigen. Der Unterschied mit dem weisslichen Himmel über den Städten Zürich und Genf ist frappant.


JP kocht wieder Gelee, radelt auf die Post, macht ne Photo vom Salève und füllt jede Menge Gläser mit Johannisbeer/Himbeer Marmelade.


Haushalt, giessen, kochen, essen (auf der Terrasse), lesen, sich im Bett räkeln... schon wieder ein Tag vorüber!

Sonntag, Juli 09, 2006

Vor ein paar Wochen brach bei einem Sturm der Ast unseres Zwetschgenbaums der feinen Sorte "Ruth Gerstetter". Trotzdem reifen die Früchte weiter - heute fiel die erste zu Boden und ich durfte sie geniessen - bio und völlig wurmfrei!

JP will weiter Johannisbeer/Himbeergelee herstellen - die Küche sieht wie ein Labor aus! Ich versuche, dazwischen meine gefüllten Tomaten zu kochen und wir können sie auf der Terrasse mit gebratenen Kartoffeln geniessen. Dazwischen riecht es herrlich nach Konfitüre!

Das Wetter ist etwas milchig, zwar warm aber ohne Sonnenschein. Eigentlich wollte ich ja bügeln, aber stattdessen verbringe ich viel Zeit am Computer mit Surfen, Ferienphotos ordnen und mit Kommentaren versehen, usw.

Samstag, Juli 08, 2006


Wieder zu Hause und ein volles Programm: C. am Bahnhof abholen, da er heute sein obligatorisches Schiessen absolviert, auf den Markt und zum Metzger pilgern, Kartoffelstock kochen, Blätter und faule Kirschen zusammenlesen, waschen, Wäsche aufhängen, Garten befeuchten, Auto innen staubsaugen und entrümpeln, usw.

Bravo, C. für dein gutes Resultat beim Schiessen! Es hat mich auch besonders gefreut, dass du für den Trip an den See heute nachmittag mein Velo ausgeleiht hast - wir hatten unseren Motorradfan schon lange nicht mehr auf einem Fahrrad gesehen!

JP machte Einkäufe, begann seine Himbeer/Johannisbeergelee, holte in der Stadt noch mehr Gelierzucker, beendete seine Gelee. Schmeckt sehr lecker!

Toll, heute konnte ich wieder mal den ganzen Tag in Shorts und T-shirt herumflonern!

Freitag, Juli 07, 2006

Eine Erinnerung an unsere gestrige Wanderung auf 2000 m.

Tagwache um 6h30, Aufstehen gegen 8h00! Nach dem Frühstück gilt es, die Koffer zu packen und die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen, denn ab Morgen ist sie für zwei Wochen an Gäste vermietet! Nach ein paar Stunden ist es soweit, wir packen Misty in ihren Korb und installieren sie sicher auf dem Rücksitz. Klar geht das Gemiaule wieder los, aber wir kommen gut in die Ebene hinunter. Da fängt Misty zu kratzen an: das Zeitungspapier ist feucht! Gerade rechtzeitig vor der Autobahn wechseln wir die Unterlage, wobei ich die Katze gut in den Armen halten kann. Da gerade Mittagszeit ist beschliessen wir, hier, am Rande einer Obstplantage mit reifenden Aepfeln, unsere Wurst mit Brot zu vertilgen. Dann geht die Fahrt weiter auf der nahen Autobahn, non-stop bis nach Hause. Misty hält sich gut und ist so glücklich wie wir, als wir um 16h30 wieder zu Hause ankommen.

Rasch ein Rundgang durch den Garten: alles OK, ausser den frisch gesetzten Salaten, die nur noch die Rippen vorweisen... Nach einem gemütlichen Zvieritee auf der Terrasse beginne ich mit dem Auspacken, Waschen und Kochen.

Die Reisestrapazen haben uns doch etwas ermüdet, besonders den Fahrer, da viel Verkehr herrschte, deshalb gilt unser nächster Gang dem Schlafzimmer!

Donnerstag, Juli 06, 2006




Tagwacht um 6 Uhr, trotz einer von Mistys Miaulen unterbrochenen Nacht.


Frühstück, los gehts um die rekordverdächtige Uhrzeit von 7h30 ! Wir steigen langsam von 1400 m auf 2300 m Höhe, durch Waldlichtungen, Wiesen und Felsgeröll. Wir werden nur von einem Gleitschirmflieger überholt, den wir dann später hinuntersegeln sehen, sonst kreuzen wir nur noch den Kuhhirten mit seinen Kühen und Hund. Um 10 Uhr geniessen wir einen Apfel auf der Bank vor einer Alphütte, mit Kuckucksruf, Vogelgezwitscher und FA-18 Geräuschkulisse. Etwas später beobachten wir zwei Ameisen beim Transport eines toten Schmetterlings.


Oben angekommen stellen wir fest, dass das Restaurant geschlossen ist und das nächste sich bei der Halbstation, 500 Höhenmeter weiter unten befindet. Da schwarze Wolken auftauchen und Regen angesagt wurde marschieren wir auf dem « Murmeltierpfad » durch Alpenrosen hinunter und als wir bei der Halbstation mit ein paar Regentropfen beehrt werden, steigen wir in die Luftseilbahn und fahren so im Trockenen ins Dorf. Dann wandern wir hinauf zu unserer Wohnung und ich bereite das Mittagessen zu. Später schauen wir vom Balkon aus auf einen starken Regenschauer und freuen uns, die Wanderug so frühmorgens bei Sonnenschein begonnen zu haben. Gerade wird ein Strassenstück vor unserem Haus frisch geteert und wir beobachten interessiert, wie das abläuft. Dann machen wir ein Nachmittagsschläfchen, denn wir sind beide ziemlich geschafft.


Essen, Lesen, spazieren, schlafen ? schon wieder ist ein schöner Ferientag vorüber!

Mittwoch, Juli 05, 2006



Schön und warm, wir können auf dem Balkon gemütlich Frühstücken, nachdem JP unten am Berg Gipfeli gepostet und wieder hinaufgetragen hat. Heute wollen wir eine Wanderung entlang dem « Bisse » (Suone) nach der Alp Le im Rechytal unternehmen und dort auf der Terrasse eines rustikalen Lokals das Mittagessen geniessen. Die Wanderung auf kleinen Pfaden, vorbei an schönen Blumen und Schmetterlingen, die verschiedenen Tonarten der Suone mit Vogelgesang als Geräuschkulisse ist eine Wohltat für Herz, Körper und Seele. Gegen Abend sind wir wieder zurück bei Misty und ich nehme auf dem Balkon ein Fussbad und lese die gestrige Zeitung. Langsam wird der Himmel grau bis schwarz, ein Gewitter droht, es fällt aber nur etwas Regen, der die Luft abkühlt.


Essen, Lesen, TV, Bier: ins Bett!

Dienstag, Juli 04, 2006


Schönes, heisses Sommerwetter!

Letzte Vorbereitung für die Fahrt ins Wallis. Ich pflanze noch Tagetes, giesse die Blumen und jungen Pflanzen, bewundere eine blühende Zucchetti und räume allerlei auf.

Wir stopfen unsere Wanderschuhe und -stöcke, Koffer, Rucksack samt Misty in die Corsa und los gehts - zunächst nach Lausanne, wo uns C. stolz seine neue Wohnung zeigt und wir uns leider rasch verabschieden müssen, da Misty im Auto wartet. Weiter nach V., mit zeitweiligem Miaulen der Katze, die sich dann wenige hundert Meter vor dem Ziel auch noch erleichtert...

Nachdem wir das Nötigste in der Wohnung eingeräumt haben machen wir unsere übliche kleine "Tour du Mont" und geniessen anschliessend im Restaurant Raclette mit Käse aus dem Val d'Anniviers. Wir schaffen es noch, den Berg hinauf und in unsere Betten zu kraxeln, dann fallen uns sofort die Augenlider zu!

Montag, Juli 03, 2006


Den ganzen Tag barfuss, in Shorts und Tshirt, wie schööön!

JP macht Johannisbeer/Himbeer Gelee und etikettiert die Gläser, E beschäftigt sich in Haus und Garten und guckt dazwischen gebannt auf die Beringung/Blutentnahme des Internet-Storchenkükens Hugo. Alles ist gut gelaufen, der Kleine war brav.

C. pflückt Kirschen, nachmittags schicken wir ihn zum Arzt, da sein Fussgelenk nach einem Sturz gestern beim Skaten immer noch schmerzt. Zum Glück ist es nichts Schlimmes, nach zwei, drei Tagen soll wieder alles normal sein.

Alle Mahlzeiten auf der Terrasse genossen und zum Abschluss ein romantisches Abendrot!

Sonntag, Juli 02, 2006

Schön und heiss!

Frühstück auf der Terrasse, dann helfe ich JP beim Abzupfen der Johannisbeeren, welche er alsdann mit dem Dampfentsafter verarbeitet. Später hole ich C. am Bahnhof ab und bald können wir auf der Terrasse ein kaltes Mahl geniessen. C. erzählt vom Kompass, den er als Semesterarbeit herstellen muss. Dann erhalten wir noch Antwort auf unsere Fragen zum Handy und zum Fotos-vom Fotoapparat-herunterladen. Das übliche Programm streikt wieder einmal und dank seiner Alternativlösung kann ich jetzt die neuesten Bilder versenden, bzw. In meinen Blog stellen.


Nachmittags wechsle ich noch unser Bettzeug, wasche, bügle, giesse. Zum Glück kann ich noch ein « Leftovers » Abendessen hinstelle, so langsam werde ich jetzt müde! JP hat heute eine beachtliche Menge Gläser mit Johannisbeer/Himbeer Gelee gefüllt, die Feinschmecker dürfen sich freuen!

Samstag, Juli 01, 2006

Welch herrlicher sommerlicher erster Ferientag! Frühstück auf der Terrasse und dann mutig an das grosse Tagesprogramm! JP fährt mit dem Auto zum Tanken und erledigt Besorgungen, während ich den Besen schwinge um Garage und Einfahrt sauber zu wischen. Dann bereiten wir gemeinsam den Mittagstisch und nach dem grossen Abwasch kocht Er Konfitüre aus den gestern entsteinten Wildkirschen und Sie sammelt die an den Boden gefallenen faulenden Früchte ein. Nach der Zvieripause mäht Er die Wiese und Sie erntet Johannisbeeren. Wir arbeiten im Takt der Dorfmusik, die mit « The Saints marching in » den Umzug zur Abschlussfeier der Primarschüler anführt.


Müde bereite ich das Abendessen vor und bewässere nach dem Abwasch den Garten. Die ersten Heidelbeeren sind reif, die ersten Tagetes beginnen zu blühen und eine Hibiskusblüte öffnete sich heute zur Feier des Tages.


Glücklich aber müde genehmigen wir uns noch ein Bier auf der Terrasse!