alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Dienstag, Februar 28, 2006

Den ganzen Tag gearbeitet, spätabends nach Hause zurückgekehrt. Gegen Abend leichtes Schneetreiben beobachtet, jedoch bleibt am Boden nichts liegen und der Heimweg ist gefahrlos. Das Bürogebäude in dem ich arbeite erstrahlt in schönem Blau und Grün zum Zeitpunkt an dem ich es verlasse. Auch der farbige Stern auf dem Salève leuchtet immer noch in verschiedenen Farben und spornt mich an, in die Pedalen zu treten, um möglichst bald mit meinem lieben Gatten beim Essen sitzen zu können. JP ruft mich jeweils an, wenn es langsam spät wird, und ermahnt mich, mit der Arbeit aufzuhören - doch ich vergesse die Zeit, wenn ich in eine Aufgabe vertieft bin, die ich möglichst fertigstellen möchte. Und dann gilt es immer wieder etwas anderes noch zu erledigen...

Montag, Februar 27, 2006

Der Wecker läutet um 6 Uhr - diese Woche noch bis Mittwoch werde ich den ganzen Tag im Büro verbringen, um meinem Patron beizustehen. Der Arme arbeitet täglich bis Mitternacht und ist morgens früh bereits an seinem Schreibtisch. In Windeseile diktiert er mir einige Instruktionen oder Emails, bevor er um 8h30 zum allmontäglichen Partnerfrühstück eilt.

Das Wetter ist grau und kühl und ich mache eine kurze Essenspause in der Cafeteria, bevor ich mich weiter in die Papiermasse stürze.

Es ist spät, als ich endlich nach Hause komme: Essen, Schlafen, Arbeiten - es wird Zeit, wieder einmal an etwas anderes zu denken!

Sonntag, Februar 26, 2006

Grau und kühl den ganzen Tag - nicht viel spannendes getan, ausser die aufgehäuften Zeitungen durchgelesen und auf dem Web gesurft - Webcams, news, emails, usw. Ich hatte gestern zum ersten Mal bei Ricardo.ch ein Kabel zur Versteigerung eingegeben und anderen Verkäufern Fragen gestellt. Ich habe Antworten erhalten, die mir zwar nicht wirklich weiter helfen, aber immerhin! Ob da wirklich viel verkauft wird, ist mir nicht ganz klar, aber das hängt wohl vom Objekt ab.




Samstag, Februar 25, 2006

Grau und kalt heute Morgen, kam dann nachmittags doch noch die wärmende Sonne und erleichterte unseren 2 Gärtnern die Arbeit beim Bäumeschneiden. Der Spezialist bestieg den Baum angeseilt und schnitt ihn fachgerecht zurecht. Abends lagen eine grosse Anzahl Aeste auf der Wiese, die alle verhäckselt werden müssen, sobald sich ein milder Tag zeigt...

Der Nachbar befestigte noch ein Nistkästchen auf dem Pinus nebenan für die Meisen - wir sind gespannt, ob sich Mieter einfinden werden!

Müde von Haus- und administrativer Arbeit legen wir uns zur Ruhe.

Freitag, Februar 24, 2006

Grau und kühl - ein weiterer voller Arbeitstag für mich. Heute war es ziemlich ruhig. BM rief ca. 4 mal an, aber ich konnte ihm nichts Aufregendes mitteilen. Die IT-Leute kamen, um die Computer der neuen Mitarbeiterinnen zu installieren. Auch die bestellten "In-Boxen" und Gestelle für Zeitschriften und andere Dokumente sind angekommen und ich konnte sie aufstellen. Obwohl ich noch keine Namensschilder angebracht habe, wird mein Patron bestimmt schon dieses Wochenende die Inboxen mit Arbeit füllen!

Da es für's Picknick draussen zu kühl war, genehmigte ich mir einen Teller Teigwaren mit Lachs in der Cafeteria, nachdem ich zuvor in der Mittagspause per Velo ein paar Einkäufe getätigt hatte.

Ich war so vertieft in meine Arbeit, die für ein Meeting am Montag morgen bestimmt ist, dass ich erstaunte, als plötzlich ein Sicherheitsmann die Runde machte im Büro. Als ich das Geschäft verliess erstrahlte das Haus in schönstem ozeanblau!

Der Empfang zu Hause war etwas verärgert, was ja auch verständlich ist. JP hatte ein gutes Mahl vorbereitet und lange auf das gemeinsame Essen warten müssen ...

Donnerstag, Februar 23, 2006

Ein grauer, nicht allzu kalter Tag im (fast) ausgestorbenen Genf! Gerade richtig zum Arbeiten, was ich denn auch einigermassen ungestört konnte. Der Patron rief an, um sich über den Lauf der Dinge zu erkundigen. Ich fasste ihm die wichtigsten Neuigkeiten zusammen und er diktierte mir ein Email, welches ich ihm 3 mal vorlesen musste. Dann ging er Skifahren in den sonnigen Walliser Alpen, während ich das Büro hütete und den administrativen Krimskrams erledigte.

Statt im Park, ass ich heute in der Cafeteria, und las die Titel der Zeitungen, die von einem "Medaillenregen" der Schweizer sprachen. Bereits 13 Medaillen wurden von Schweizer-inne-n verdient, und die olympischen Spiele sind noch nicht beendet! Unser Sportminister hatte verkündet, dass er mit 9 Medaillengewinnen rechne - offenbar war er zu pessimistisch!

Mittwoch, Februar 22, 2006

Etwas neblig und kühl präsentierte sich der Morgen. Ich hörte das Schreien eines Wildtieres: ein Blick aus dem Fenster liess mich den Fasan in Nachbars Garten erblicken, den unsere Katze von unserer Gartenseite aus beobachtete.

Der Tag im Büro war wiederum sehr intensiv. Mein patron verreiste für 2 Tage ins Wallis zu seiner Familie, zudem feierte heute seine Frau ihren Geburtstag. Während seiner Fahrt diktierte er mir Emails und Anweisungen und ich rapportierte über das Geschehen im Geschäft. Beim Heimfahren hörte ich die Schreie der Nachtvögel - vielleicht handelte es sich um einen Uhu.

JP war abends an seiner monatlichen Zusammenkunft der Plasticmodelbauer, doch kam er rechtzeitig zurück, um unser gemeinsames Candlelight Dinner zubereiten zu können. Es schmeckte bestens!

Dienstag, Februar 21, 2006

Es regnete in Strömen, als der arme JP mit dem Rad das tägliche Brot holte! Und eine Stunde später herrschte schönstes Wetter für meine Reise ins Büro! Auch die Mittagspause konnte ich im Park bei mildem Wetter geniessen. Eine Schar Kongressleute liessen sich von einem Photographen gruppenweise auf einer Bank ablichte, während der Gärtner, der sich um die Rosenrabatte kümmerte, mir « guten Appetit » wünschte. Im Büro herrschte wieder Hochbetrieb und ich wollte so rasch arbeiten, dass ich dabei bei einem Brief einen Absatz von meinem Stenogramm niederzuschreiben vergass! Drei Kolleginnen boten mir Hilfe an und ich konnte an jede etwas Arbeit abtreten.


Nach der nächtlichen Heimfahrt erwartete mich ein prima Abendessen und danach bügelte ich noch etwas Wäsche vor dem Fernseher, in dem über das Fremdsprachenlernen der Primarschüler debattiert wurde. Der Schlaf liess nicht lange auf sich warten!

Es regnete in Strömen, als der arme JP mit dem Rad das tägliche Brot holte! Und eine Stunde später herrschte schönstes Wetter für meine Reise ins Büro! Auch die Mittagspause konnte ich im Park bei mildem Wetter geniessen. Eine Schar Kongressleute liessen sich von einem Photographen gruppenweise auf einer Bank ablichte, während der Gärtner, der sich um die Rosenrabatte kümmerte, mir « guten Appetit » wünschte. Im Büro herrschte wieder Hochbetrieb und ich wollte so rasch arbeiten, dass ich dabei bei einem Brief einen Absatz von meinem Stenogramm niederzuschreiben vergass! Drei Kolleginnen boten mir Hilfe an und ich konnte an jede etwas Arbeit abtreten.


Nach der nächtlichen Heimfahrt erwartete mich ein prima Abendessen und danach bügelte ich noch etwas Wäsche vor dem Fernseher, in dem über das Fremdsprachenlernen der Primarschüler debattiert wurde. Der Schlaf liess nicht lange auf sich warten!

Montag, Februar 20, 2006

Arbeiten, essen, schlafen: der Tag war mild und schön, das habe ich während der kurzen Mittagspause mitbekommen. Ansonsten war ich in die Arbeit vertieft und versuchte, etwas voranzukommen damit. Aber leider kommt immer wieder Neues dazu, trotz der Winterferien der Genfer Schüler. Die Strassen jedenfalls sind merklich leerer.

Sonntag, Februar 19, 2006

Eigentlich wollten wir schon letzten Sonntag mit alten Farbresten und anderem Spezialabfall zur Sammelstelle bei der Verbrennungszentrale am Ufer der Rhone fahren und anschliessend einen Spaziergang entlang dem stolzen Fluss und einem Naturreservat machen. Dies holten wir heute trotz dem grauen Tag nach. Wir waren nicht die einzigen, die ihre Autos voller Wohlstandsmüll in die Mulden entluden. Was mich am meisten beeindruckte war das Dutzend Einweckgläsern, etikettiert mit "Blaue Zwetschen 1985" in einer Mulde mit dem Titel "explosives Material". Auch entdeckten wir ein Fahrrad mit einem sehr gut erhaltenen Markensattel, doch leider hatten wir kein Werkzeug, um ihn abzuschrauben. Der wäre ideal für meinen alten Drahtesel gewesen.

Auf unserem Spaziergang sahen wir fliegende und schwimmende Entenpaare, einen Kormoran und einen Formationsflug von drei Schwänen, deren Flügel ein pfeifendes Schwinggeräusch erzeugten, das uns die Köpfe heben liess. Daneben flogen auch viele silberne Grossvögel mit Motorengeräusch über uns hinweg. Plötzlich fielen die ersten Regentropfen, und da wir bis zum Auto noch etwa 20 Minuten zu marschieren hatten, waren wir pflotzschnass als wir dort ankamen. Wir fuhren auf direktem Weg nach Hause und wärmten uns bei einer Tasse Tee wieder auf. Zum Abendessen gab es Kürbissuppe und Apfelwähe.

Samstag, Februar 18, 2006



Samstag = kein Wecker! Zum Frühstück erwartete mich der obige lustige Kerl, den ich aber zwecks Vitaminbedarfs vertilgte!


Das Wetter war sehr abwechselnd: mal sonnig, dann wieder ein Regenschauer, rasch fortgeblasen von starken Windböen. Nach dem traditionnellen samstäglichen Stammtischbesuch machte ich mich ans Kochen, anschliessend Hausarbeit, z.B. den gröbsten Schmutz von den Fensterscheiben putzen und draussen die Einfahrt wischen. Die Schneeglöckchen haben schon erste, noch geschlossene Blüten. Dazwischen genossen wir einen Zvieritee mit C., der wieder einmal für eine Mahlzeit und zum Playstationspielen nach Hause gekommen war. Es geht ihm gut, er sagt, er arbeite viel und freue sich auf eine baldige Woche Ferien zum Semesterende.


Als ich anschliessend noch draussen aufräumte entdeckte ich plötzlich ein Fasanenpaar auf der Thujahecke! JP hatte dieses eine Stunde zuvor vor der Garage eines Nachbars am Anfang der Quartierstrasse erblickt!

Abends fuhr ich mit C. an den Bahnhof, da bei ihm zu Hause noch Dinge der Erledigung harrten.

Nun hat noch Tanja Frieden im Boardercross eine Goldmedaille für die Schweiz erobert - lasst uns stolz und glücklich sein!


Das regnerische Wetter scheint mir ideal, sich mit der Steuererklärung herumzuschlagen. Deshalb verglich ich erst einmal unsere letzte Steuererklärung mit den von der Steuerbehörde erhaltenen Taxierung, die die von ihnen errechneten Positionen aufzählt. Und siehe da, bis auf einige wenige Ausnahmen stimmten die Zahlen auf den Franken genau mit den von mir angegebenen überein. Diese Erkenntnis stimmte mich beinahe euphorisch und ich werde dieses Wochenende mutig beginnen, die diesjährige Steuererklärung in den PC zu töggelen!

Mit der trockenen Periode scheint es endgültig zu Ende zu sein: auch heute Abend kam ich pflotschnass nach Hause! Mein Nachmittag im Büro war mit allerlei Arbeit gefüllt, aber zunächst musste BM's Ersatzpult abgeräumt werden, denn der frisch renovierte antike Schreibtisch in Akazienholz wurde vom Fachmann zurückgebracht. Einmal installiert und mit einem weichen Lappen poliert erklärte BM seinen Schreibtisch zum Schönsten der Kanzlei!

Als ich das Büro verliess, strahlte das Gebäude wunderbar in Blau und Violett!

Freitag, Februar 17, 2006

 Posted by Picasa

Nach einer regnerischen Nacht war es beim Erwachen mild und sonnig, ideal, um wieder einmal kräftig zu lüften und ein wenig zu staubsaugern.

Nachmittags fuhr ich im leichten Mantel ins Büro und beobachtete die Möwen, die gruppiert über einen frisch gepflügten Acker flogen. Ich war allein und ziemlich ungestört im Büro und konnte, mit Hilfe einer Kollegin, den Pendenzenberg etwas verkleinern.

Abends machte ich noch zwei Einkäufe, und als ich mich auf die Heimfahrt machte, begann es immer stärker zu regnen. Windböen peitschten mir die Regentropfen ins Gesicht, sehr erfrischend und mit durchblutender Wirkung!

Die Kartotten waren nach meinen Anweisungen gekocht und ich genoss das einfache Mahl gut gelaunt, zudem ich erfahren hatte, dass die Schweiz bereits die dritte Medaille an den Olympischen Spielen geholt hatte. Martina Schild, die Schweizer Silbermedaillengewinnerin in der Skiabfahrt hat soo schöne blaue Augen!



Donnerstag, Februar 16, 2006

Grau und regnerisch war der Tag, gerade richtig, um ihn im Büro zu verbringen. Schade bloss, dass für die Mittagspause auf der Parkbank nicht gerade das richtige Wetter herrschte. Ich besorgte stattdessen Einkäufe in der Apotheke und beim Grossverteiler.

Es war erstaunlich ruhig im Büro und ich konnte nach Hause fahren, bevor das Gebäude in schönen Farben erstrahlte.

Mittwoch, Februar 15, 2006

St. Valentinstag und erst noch ein freier Tag! Eigentlich hatten wir gestern Abend schon mit Festen begonnen, mit einem guten Burgunderwein. Weiter gings mitZuckerherz-Brötchen Frühstück und zum Nachtisch gab es Abends Erdbeertorte mit "Liebe ist ....tief wie ein Ozean" Marzipan Garnitur!¨

Die Sonne versteckte sich hinter den Wolken, aber es war nicht zu kalt und wir waren zu sechst für unseren Spaziergang in der Umgebung. Wir wurden Zeugen, wie eine 5 Meter hohe Tanne einer Baumschule ausgegraben und für den Transport vorbereitet wurde. Beim Vorbeigehen an einem Untenehmen der Steinbranche bewunderten wir die vielen Farben und Nuancen beim Marmor. Etwas weiter oben grüssten wir einen Obstgartenbesitzer der mit dem Zurückschneiden seiner Bäume beschäftigt war. Ich entdeckte ein mir noch unbekanntes Brückchen über einen Bach und genoss den Tee im Teehaus. Wir entdeckten unter einer Thujahecke ein Büschel blühender Schneeglöckchen - die ersten, die ich in der Gegend entdeckte.

Zu Hause angelangt arbeitete ich noch etwas im Garten und las die vom Gärtner abgeschnittenen Aeste zusammen. Auch topfte ich eine Grünpflanze um. Nach dem Essen schauten JP und ich uns einen Film an, während ich gleichzeitig die Wäsche bügelte. Es war ein guter Tag mit Arbeit und Vergnügen.

Dienstag, Februar 14, 2006

Ziemlich grau heute, und sogar Regen als ich nach Hause fuhr, um meine Kürbissuppe mit einem Glas guten Wein mit JP zu geniessen. Diese Woche arbeite ich zum normalen Zeitplan, d.h. zu 50%. Ich musste meinem Patron diverse Dokumente suchen und nach Bern faxen, usw., der Nachmittag verfloss im Nu.

JP fuhr mit dem Stahlesel in die Stadt und kaufte alles Mögliche ein. Er staunt selber, was er alles in seinen Tragtaschen links und rechts des Velos verstauen kann.

Montag, Februar 13, 2006

Morgens noch ziemlich sonnig - herrscht am Nachmittag während unserem Spaziergang zu zweit ein herrliches Grau. Wir machen einen kleinen Abstecher zum nahen Brunnen, der aber im Winter kein Trinkwasser sprudeln lässt:






Dann ging es weiter durch die Felder, wo wir in einer gewissen Entfernung ein trabendes Pferd hörten und sahen, wie es seinen Meister in einem kleinen offenen Wagen nach Hause brachte.






Bei einem guten Tee und Fasnachtschüechli wärmten wir uns zu Hause wieder auf.

Toll, an den olympischen Spielen in Turin hat heute ein Schweizer Skifahrer eine Medaille geholt: http://www.nzz.ch/2006/02/12/sp/newzzEJL99OU4-12.html

Zufrieden legen wir uns zur Ruhe!

Sonntag, Februar 12, 2006

Ziemlich schönes Wetter heute, noch ein klein bisschen Schnee auf der Nordseite und die Sonne kommt bereits um 10 Uhr zu uns! Am Stammtisch kommt auch noch JP auf einen Kaffee vorbei und nachmittags gehen wir gemeinsam per Velo unser Valentinsgeschenk einkaufen: ein Bamix, das unentbehrliche Gerät, das laut Verkäufer auf jeder Hochzeitsliste steht: http://www.bamix.com/german/index.htm

Ein bisschen Haushalt, Kochen und Lesen, schon ist der Tag verflogen!

Samstag, Februar 11, 2006

- 3,5° kühl, der Schnee lag immer noch im Garten, doch die Strassen waren schneefrei, wenn es auch da und dort gefährlich glitzerte. JP führte mich aus Sicherheitsgründen mit dem Auto zur Arbeit, dies dauerte jedoch mindestens so lange wie die Fahrt mit dem Velo, doch konnten wir die Gegend bewundern. Jedenfalls kreuzten wir etliche Radfahrer(innen), die das Wetter nicht davor zurückschrecken liess, sich auf den Blechesel zu schwingen.

BM war bereits am Konferenzgespräch, das jedoch früher als geplant abgebrochen wurde, weil die Parteien noch einmal über die Bücher gehen wollten. Ich nahm die liegen gelassene Arbeit in Angriff, notierte die e-mails, die mir BM zwischen zwei Telefonaten und Anweisungen an seine Mitarbeiter diktierte und hütete das Telefon.

Meiner Kollegin geht es besser, sie hatte Fieber und Darmkrämpfe und konnte zwei Tage nicht arbeiten. Am Montag werden wir uns die angehäufte Arbeit aufteilen.

Die Sonne schien prächtig JP marschierte auf die Post und erledigte administratives, sowie die Koch- und Hausarbeit. Abends holte er mich mit dem Auto ab und ich liess mich wie eine Ministerin nach Hause chauffieren. God Thanks it's Friday!

Freitag, Februar 10, 2006

Der nächtliche Rieselregen machte die Strassen an gewissen Stellen glatt, das erfuhr ich heute morgen, als ich mit JP's Rad eine kurvige Nebenstrasse hinabfuhr und plötzlich sanft auf dem Hintern landete! Anscheinend ging alles gut bis ins Büro, wo es wie gewohnt viel Arbeit zu erledigen galt. Ich arrangierte zum ersten mal ein Konferenzgespräch mit Pincode für 7 internationale Teilnehmer, die morgen um 7h30 stattfinden wird. Der Patron sieht vor, um 5h30 im Büro zu erscheinen. Ich werde wohl erst gegen 8 Uhr dort auftauchen.

Während ich im Glashaus sitze repariert mein Göttergatte mein Velo in mühseliger Arbeit, versieht den Luftschlauch mit mehreren Flicken und bringt das Rad wieder auf Trab. Merci JP! Er nimmt auch noch an einer Sitzung der Miteigentümer einer Liegenschaft teil und kocht mir abends einen prima Risotto mit Pilzen und Salat. Und schon ist es Zeit, die müden Glieder ins Bett zu begleiten, während draussen die fallenden Schneeflocken eine kleine weisse Schicht bilden.

Donnerstag, Februar 09, 2006

Ein neuer arbeitsintensiver Tag ist vergangen, unterbrochen vom "Sekretärinnen-Frühstück" mit Karneval-Leckereien ("Schlüferli", etc.). Eine Superuserin bestätigt ihre Kündigung auf Ende April, ich kündige die Ankunft am 1. März von meiner Kollegin Dalilah an, wir werden über die abwesenden kranken Kolleginnen informiert. Gegen Ende der Sitzung holt mich der Chef aus dem Konferenzzimmer, um mir die nötigsten Anweisungen für eine dringende Arbeit zu geben, da er danach zu einer Besprechung zu einem Kunden fahren muss.

Abends habe ich die unangenehme Ueberraschung, an meinem Velo ein lädiertes Hinterrad vorzufinden. An eine Heimfahrt per Zweirad ist nicht zu denken, also rufe ich meinen lieben Gemahl an, der mich und das Fahrrad eine Viertelstunde später mit dem Auto nach Hause fährt, notabene ohne zu murren!

Nach dem Essen bügle ich noch Wäsche vor dem Bildschirm. Wir freuen uns über die schönen Bilder aus dem Leben von Luigi, dem Schafhirten, der mit seiner Schafherde von einer Weide zur anderen zieht, während die Border Collies ständig um die Schafe rennen. Er ist glücklich über seine Arbeit in der Natur, zahlt aber, wie er sagt, "einen hohen Preis für diese Unabhängigkeit".

Mittwoch, Februar 08, 2006

Kühl aber nebelfrei war der Morgen, an dem ich mehr oder weniger munter ins Büro fuhr. Der patron war schon da und verkündete, dass er heute gestresst sei. Er bereitete eine Präsentation vor für eine Konferenz, an der er nächsten Freitag an der Uni Genf einen Vortrag über geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht hält. Ich versuchte, möglichst rasch etwas brauchbares hervorzubringen, zum Glück half mir eine erfahrene Kollegin, die kompliziertesten Schemas zu erstellen.

BM nahm heute an seinem ersten Partner Lunch teil. An seinen Status als « Selbständigerwerbender » muss er sich noch gewöhnen.

Anschliessend mahnte ich ihn an seinen Arzttermin und druckte ihm einen ersten Entwurf der Präsentation aus. Leider war es wieder zu spät geworden, um am Spaziergang der « Roue libre » teilzunehmen, aber wenigstens war ich eine halbe Stunde früher als gestern zu Hause für den Lunch mit JP.

Bei dem schönen Wetter zog es mich nach draussen und ich schnitt überschüssige Pflanzen zurück und las die vom Gärtner abgeschnittenen Zweige zusammen. Ich fand eine ganze Serie abgeknabberte Tannzäpfen und eine grosse Baumnuss, die nicht von unserem Nussbaum stammt und wohl von einem Eichhörnchen am Fusse eines Baumes versteckt worden war. Anschliessend staubsaugerte ich noch etwas in der Wohnung herum, während JP in die Stadt radelte, um Orangen und Mandarinen für unser Frühstück einzukaufen.

Abendessen, Lektüre – Zeit, sich Schlafen zu legen!


Dienstag, Februar 07, 2006

Endlich wieder einmal ein sonniger und milder Tag! Eine leichte Bise vertrieb die Hochnebel und damit hoffentlich auch die Feinpartikel, die in den letzten Tagen bis dreifach die tolerierten Höchstwerte übertrafen und um die in den Medien viel zu reden gaben.

Auf Wunsch meines patrons arbeitete ich heute morgen, statt nachmittags meine "50%". Neben den Sekretariatsarbeiten half ich noch beim Ausräumen seines Pultes, das der Möbelrestaurateur heute morgen abholte und erst in zwei Wochen wieder bringen wird. Inzwischen steht ein provisorischer Arbeitstisch im Büro von BM.

Zum Glück konnte ich einen Teil der Arbeit einer Kollegin weiterleiten, und so wurde die dringendste Arbeit erledigt.

Das "Mittagessen" stand um 15h30 auf dem Tisch, dafür hatte JP die Weihnachtsbeleuchtung vom Zwetschgenbaum entfernt. Bei Aufräumarbeiten im Garten entdeckte ich die Spitzen der ersten Schneeglöckchen: der Frühling ist im Anzug!

Heute Abend werden wieder einmal die Bundesordner nach einem per Email von JPh angeforderten heimatlosen Dokument durchforstet...

Montag, Februar 06, 2006

Grau und kalt war der Tag. JP und ich fuhren mit dem Rad zur Dorfkirche und bestaunten die Eiszapfen am Brunnen, bevor wir die Kirche betraten. Nach der Messe kehrten wir auf direktem Weg nach Hause zurück, wo ich kochte und JP ein aus den Fugen geratenes kleines Tischchen reparierte. Gegen Abend kam noch C. mit einer Tasche schmutziger Wäsche aber ohne Rechnungen und brachte uns die Corsa zurück. Er spielte auf der Playstation und genoss mit uns das Abendessen; dann fuhr er mit JP an den Bahnhof auf den 20:45 Uhr-Zug nach Lausanne.

A propos Bahnhof, heute wurde bekannt, dass am "Euro-Millionen"-Lotto ein 30-jährigerAngestellter des Hotels Warwick, das sich gegenüber dem Genfer Hauptbahnhof befindet, einer der drei Gewinner von 95 Mio CHF ist. Heute hat er seinen Job quittiert und will anonym bleiben. Seine Kollegen sagen, sie gönnen ihm das Glück!

Sonntag, Februar 05, 2006

Ein grauer, nebliger und kalter Tag. Wir schliefen bis wir munter wurden und ich freute mich, meine Freundin am Stammtisch zu treffen und die neuesten Geschehnisse im Dorf- und Bekanntenkreis zu erfahren. Dann kaufte ich beim Metzger und auf dem Markt für die nächsten paar Tage ein und fuhr fröstelnd nach Hause, um das Mittagessen vorzubereiten.

Nachmittags holte JP mit dem Velo einen Spezialkleber, da das kleine Tischchen, auf dem ich meistens vor dem Fernseher bügle, gestern aus den Fugen gefallen ist und er es reparieren will.
Inzwischen führte ich die Buchhaltung nach und versorgte die bezahlten Rechnungen.

Abends schauten wir uns gemeinsam den schönen Film "Der Pferdeflüsterer" mit Robert Redford an: http://snipurl.com/l9u8
und gingen nach einem Glas Weissen unter die Laken.


Samstag, Februar 04, 2006

Den ganzen Tag war die Gegend unter dem Hochnebel! Ich fuhr erst gegen 10Uhr00 ins Büro, schliesslich arbeite ich jetzt nocht 50%, aber da der patron immer noch unter starkem Druck und meistens im Konferenzsaal bei seinen Kunden ist, war es natürlich nützlich, dass ich das Telefon beantworten konnte und die zweite Serie Dankesschreiben für die Gratulationen zum Erhalt des Partnerstatus versenden konnte. Auch mit dem Ausdrucken und Ablegen von Emails war ich schliesslich bis 19h30 beschäftigt. Ich machte eine kurze Mittagspause im nächsten Park und ass meinen Sandwich, während ein Arbeiter damit beschäftigt war eine weitere Schicht Blätter und abgeschnittene Aeste auf einen Haufen zu werfen.

Jean-Pierre war mit dem Velo Einkaufen gegangen und hatte das Abendessen vorbereitet. Bald schlüpften wir Beide müde ins Bett.

Donnerstag, Februar 02, 2006

Der erste Blick hinaus zum Fenster zeigt eine dicke Nebellandschaft. Trotzdem geht die Fahrt mit dem Velo problemlos vonstatten, gut mit blinkendem Licht hinten und weisser Lampe vorne ausgerüstet. JP hat einen medizinischen Termin (alles OK) und ich pendle wieder an die Rte de Chêne.

Der heutige Tag war einer der stressigsten seiner kurzen Laufbahn für meinen Boss: Konferenz mit 12 Kunden gleichzeitig und dann noch eine Reise nach Fribourg und zurück für ein Treffen auf hoher Ebene mit 3 Kunden. Zum Glück erhielt ich Hilfe von Kolleginnen beim Photokopieren von Dokumenten, die innert Stundenfrist zu Aktendossiers gebunden werden mussten, und für welche ich unterdessen die Titelseiten produzierte. Dann orderte ich noch den jüngsten Informatiker zur Hilfe mit dem Einrichten des BlackBerrys ins Büro und wählte mit Fausto, der stets gut gelaunten guten Seele des Betriebs, im Keller ein Holzmöbel für unser Sekretariat. Das Regal hat allerdings eine etwas lädierte Seite, die nun mit etwas Originellem versteckt werden muss (Grünpflanze, Poster). So wurden zwei, drei Dinge erledigt, während gleichzeitig verschiedene Kunden sich bemerkbar machten, denen man eine baldige Antwort auf ihre Fragen usw. versprochen hatte....

Eigentlich arbeite ich diesen Monat nur noch 50%, aber es fällt mir schwer, das Sekretariat meines Chefs in solchen Tagen einfach verwaisen zu lassen... Wenigstens verliess ich das Gebäude heute Abend, bevor es illuminiert war, d.h. vor 20 Uhr :-)


Mittwoch - problemlos bei -3° ins Büro geradelt und mich in die Arbeit gestürzt.

Mittagspause mit Sandwich im selben Park wie montags. Kolleginnen von der Gruppe nebenan halfen mir bei der Arbeit und lernten dabei neue Funktionen der Photokopiermaschine kennen, die es erlauben, aus Büchern saubere Seiten zu kopieren, die dann noch eingescannt werden mussten. Dem jungen Informatiker, der heute seine Laufbahn in der Firma begann, servierte ich gleich eine Knacknuss, da ich ein Dokument von 1997 von einer Internetseite herunterladen musste, dessen unlesbares Format er mir in ein unseren Computern bekanntes umwandeln musste. Er brachte mir eine Version, von der er aber nicht sicher war ob der volle Text mitgekommen war... und versprach mir, es bis morgen noch einmal zu versuchen.

So arbeitete ich bis fast 21 Uhr. Das Gebäude leuchtete in blau und grün, als ich aus der Parkgarage fuhr. Als ich mich wenig später umdrehte, zeigte es sich in rot getüncht! JP erwartete mich mit geschwellten Kartoffeln und Münsterkäse - mmh! Und dazu ein Glas weissen Wein, um den Tag würdig zu beenden!

Mittwoch, Februar 01, 2006

Dienstag - eigentlich hätte ich heute nachmittag mit meinen Freundinnen einen Bummel unternehmen wollen - doch ich konnte meinen Boss nicht fallen lassen, und bereitete noch eine Menge Dokumente für eine Notifizierung vor, nachdem ich wie verrückt herumgerannt war, um in 20 Minuten eine Gebührenzahlung per Internet an das waadtländische Betreibungsamt in Nyon zu organisieren und den Beweis als Beilage zum Brief an den Amtsvorsteher noch vor 11 Uhr zu faxen - denn die Gesuche welche nach 11h00 ankommen werden erst anderntags behandelt.... Mein Fax ging um 11h01 ab - aber da die Kolleginnnen nicht wissen, wie man die Uhrzeit im Fax wechselt, zeigt er immer noch Sommerzeit an, d.h. in meinem Fall 12h01! Ob wir wohl morgen die gewünschte Auskunft haben werden?

Ich entschuldigte mich also für meine Abwesenheit bei der "Roue libre" und pedalte bei schönem Sonnenschein und milder Temperatur nach Hause, wo JP mit dem Essen auf mich wartete. Danach pflügte ich mich durch die Zeitungen, während unser Gärtner mit dem Bäumeschneiden begann.

Ich war so müde, dass ich mich eine halbe Stunde hinlegte, um dann JP beim Zubereiten des Fischgerichts fürs Abendessen zu helfen.