alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Freitag, Juni 30, 2006



Ein herrlich sonniger und warmer Sommertag! Noch vor dem Frühstück auf der Terrasse arbeite ich im Garten und lese die heruntergefallenen unreifen Früchte zusammen. Dazwischen fülle ich die Waschtrommel mit schmutziger Wäsche. Nach dem Frühstück geht es weiter mit Gartenarbeit und dann muss da ja auch noch gekocht werden.


Ich bereite ein Körbchen mit Wildkirschen für Ch. vor und beeile mich, ins Geschäft zu kommen, denn heute ist der letzte Tag vor den grossen Ferien des Partners. Tatsächlich will der Chef noch allerlei diskutieren, bevor er dann, so früh wie noch nie, das Büro verlässt. Seine « to do » Liste umfasst über 40 Posten ! Da ja auch ich für über drei Wochen dem Büro fernbleiben werde, gebe ich D. noch einige Instruktionen. Abends wird es etwas spät, aber ich habe (beinahe) alle Dokumente abgelegt, die Bilanz und Gewinn und Erfolgsrechnung eines kleinen Vereins erstellt und drei Briefentwürfe geschrieben. So aufgeräumt war mein Schreibtisch seit Monaten nicht mehr!


Ich radle heim und - leider kann ich nicht klappern - begrüsse meinen Gatten mit einem Kuss. Er ist den ganzen Nachmittag am Tisch gesessen und hat Wildkirschen entsteint - der Arme! Spätes Abendessen, Pflanzen giessen und in die Klappe, glücklich 3 ½ Wochen Ferien vor mir zu haben!

Donnerstag, Juni 29, 2006

Hier habe ich Kirschen gepflückt!

Ein schöner, warmer Sommertag. Meine Serie Zahnarztbesuche beendete ich heute mit einer letzten Sitzung an der meine neue Krone befestigt wurde. Anschliessend noch ein paar Besorgungen und dann nach Hause geradelt. Dort bereitete ich den Mittagstisch vor, machte Bezahlungen und las die abgefallenen Kirschen auf der Einfahrt zusammen. Dann ging ich von einem Ast zum anderen und pflückte Wildkirschen für eine Kollegin, die meine gestrige Lieferung sehr geschätzt hatte.

Im Büro herrschte wie befürchtet Hochbetrieb, und mein Chef war laut D. heute Morgen hochgradig im Stress. Ich musste die Vollständigkeit eines Dossiers überprüfen und entzifferte dann noch vollständig die gestern in Steno gekritzelten Notizen. Nach einer internen Partnersitzung hatte er dann endlich etwas Zeit, sein Büro zu entleeren und Anweisungen zu geben. Nun stapelte sich alles bei mir und es wurde Nacht draussen, als es endlich etwas besser aussah und ich den Heimweg unter die Räder nahm. Das Gebäude strahlte in allen Farbtönen als ich es verliess.

JP hatte inzwischen Kirschen entsteint und noch neue gepflückt, den Abwasch besorgt sowie einen Teil des Essens gekocht.

Mittwoch, Juni 28, 2006

Mittwoch - voller Arbeitstag! Ausgiebig gearbeitet, über Mittag Besorgungen gemacht und im Park auf einer schattigen Bank gepicknickt. Angenehm wenn die Berieselung bei der Parkgarageeinfahrt läuft, wenn ich gerade schwitzend hinein- oder herausfahre!

Spät, aber noch bei Tageslicht heimgeradelt und endlich die Setzlinge in die Erde gesteckt: Salat und Lauch.

JP hat den ganzen Tag Wildkirschen entsteint, der Arme. Seine Hände sehen auch dementsprechend aus.

Spätes Abendessen, Lesen und Schlafen.

Dienstag, Juni 27, 2006


Unbeständiges Wetter heute. Da es zum Zeitpunkt des üblichen Velotreffs regnet, verlegen wir ihn auf eine halbe Stunde später. Tatsächlich scheint jetzt die Sonne und wir sind 8 Radlerinnen unterwegs durch die erfrischte Natur. Unser Trip ist kurz aber schön; ich muss nach Hause düsen, um rechtzeitig zu einem morgendlichen Zahnarzttermin zu fahren. Anschliessend noch Einkäufe und ein von JP vorbereitetes Essen. Toll! Dann etwas Arbeit mit diesem und jenem und bei einer Bekannten die versprochenen Setzlinge geholt.

Abends sitzen wir auf der Terrasse und bewundern ein Gewitter mit Blitz und Regen.

Schon ist es höchste Zeit, ins Bett zu schlüpfen!

Montag, Juni 26, 2006

Nach dem Gewitterregen war die Regentonne wieder etwas besser gefüllt, und zum Glück war heute ein trockener, sonniger Tag. Wir pflückten Kirschen und lasen die Heruntergefallenen auf. Ich bügelte rasch meine Hosen und nach dem Mittagessen auf der Terrasse schwang ich mich auf den Velosattel und düste via Bank (Zahlungsauftrag in den Bankbriefkasten werfen) ins Büro. Dort fand ich eine Notiz meiner Kollegin, dass sie wegen einer Gastroentero nach Hause gegangen sei... So musste ich das Sekretariat allein führen, ein Blackberry und einen Laptop organisieren, darauf ein Dokument speichern, Emails verfassen und die Beilagen ändern, usw. Trotzdem kam ich noch bei Tageslicht nach Hause. Die ganze Nation schien den Atem anzuhalten: ein WM-Spiel Schweiz:Ukraine ist angesagt...


Wir assen ruhig auf der Terrasse und bestaunten die vorbeisausenden Fledermäuse. Sie sollen nur möglichst viele Stechmücken fangen!


Sonntag, Juni 25, 2006











Heute Morgen fuhren wir um halb acht weg Richtung Aargau, nachdem wir einige Stressminuten erlebt hatten während deren wir die Autoschlüssel suchten, von denen wir zur Zeit nur noch ein Exemplar besitzen! Zum Glück erinnerte sich JP rasch, dass diese vielleicht in seiner Windjackentasche stecken könnten, was denn auch der Fall war. Nicht auszudenken, die Schande bei der ganzen Verwandtschaft, wenn wir wegen so was Dummem nicht ans Fest reisen könnten!


So aber trafen wir pünktlich bei meinen Eltern ein und holten Mami ab, die mit uns nach Madiswil fuhr, wo wir beim Rest. Weyersbad auf die Festgemeinde trafen: meine Patin feierte ihren 80. Geburtstag und das Fest in grossem Rahmen war auch für meinen Paten, der sein 80. Lebensjahr bereits letzten November erreicht hatte.


Der Anlass war perfekt organisiert, voller Ueberraschungen, das Wetter, Restaurant, Essen und die Umgebung perfekt für einen unvergesslichen Tag.


Am späteren Nachmittag verabschiedeten wir uns und fuhren mit Mami zurück in den Aargau, wo der Papi sich einen ruhigen Nachmittag gestaltet hatte. Nicht dass er nicht eingeladen gewesen wäre, aber er verzichtet seiner Gesundheit wegen auf längere Aufenthalte fern von zu Hause.


Wir zeigten ihm die geschossenen Schnappschüsse auf dem Bildschim des Fernsehers, so konnte er sich doch etwas vorstellen, wie und was gelaufen war.


Nach einem kleinen Imbiss und Kaffee fuhren wir wieder heimwärts, nicht ohne Stau und Gewitterregen. Trotzdem kamen wir noch vor Mitternacht zu Hause an, laut begrüsst von Misty.

Nach einem Bier in der Küche fanden wir rasch den Schlaf.


Samstag, Juni 24, 2006



Ein herrlich warmer und sonniger Samstag, wenn auch nachmittags etwas bedeckt. Nach Haushaltsarbeiten (u.A. obige Coreopsys begiessen) ging ich zum Kaffekränzchen auf die Dorfbistroterrasse: wir trafen uns zu viert und kommentierten die gestrige nächtliche Huperei aus Freude über das gute Resultat der Schweizer Nati. Wir bewundern sie auch, unsere Fussballer, obwohl wir sonst nicht gerade Fussballfans sind.

Im Garten konnte ich Monatserdbeeren, Cassis, Johannisbeeren und Kirschen für das abendliche Birchermüesli ernten. Dann bügelte ich noch Wäsche und stopfte schmutzige in die Waschmaschine. Heute gehen wir früh in die Federn denn morgen steht eine Reise ins Emmental auf dem Programm.

Freitag, Juni 23, 2006


Die Sonne schien den ganzen langen Tag, den ich mit einem kurzen Frühstück begann um dann gleich zur Coiffeuse zu radeln, die meine Haare wieder ein Stück verkürzte. Anschliessend noch ein paar wenige Einkäufe und zurück nach Hause, um das Mittagessen auf der Terrasse vorzubereiten und das Giessen der Pflanzen nachzuholen.

Auf der Fahrt ins Büro kreuzte ich ein Taxi und einen Lastwagen, die mit Schweizer Fahne und Wimpeln verziert waren - ach ja, da ist ja diese Fussballweltmeisterschaft und heute Abend spielt die Schweiz gegen Korea. Eben ist der Match zu Ende gegangen und die Schweiz gewinnt 2:0!!!

Vor der Glasscheibe im Büro turnten die schwindelfreien Gebäudereiniger auf ihren Seilen um die Fenster zu putzen - da kriegen wir Gänsehaut! Der patron hatte heute ein ganztägiges Seminar mit seinen Studenten und eine wichtige Transaktion wurde auf Montag vertagt. Zudem befanden sich die meisten Partner der Firma an einer Zusammenkunft in der Zentralschweiz. So war es ausnahmsweise etwas ruhig in der Boutique und ich konnte bei vollem Tageslicht nach Hause strampeln. Doch welch ein Verkehr!

Donnerstag, Juni 22, 2006

Ein etwas bedeckter, aber warmer Sommertag war das heute, an dem ich leider nicht viel im Garten werkeln konnte: am Morgen war Zahnarzt Termin und nachmittags arbeitete ich ein Vollzeitpensum! Als ich das Büro verliess, strahlte es in schönen Gelbtönen.

JP hatte den Tag mit Besorgungen, Kirschen pflücken und entsteinen verbracht. Trotz der späten Stunde assen wir noch etwas Gemüse und Kartoffeln und sanken dann todmüde in die Kissen.

Mittwoch, Juni 21, 2006


Sonnenwende und schönes Wetter! Leider ist heute Mittwoch, mein voller Arbeitstag: fleissiges Arbeiten ist angesagt. In der längeren Mittagspause machte ich Besorgungen und ass in der Cafeteria des nahen Einkaufszentrums.

Ich verliess das Büro zwar spät, aber es war noch hell genug, dass ich meine Sonnenbrille aufsetzen konnte. Die moderne Gartenanlage vor dem Bürogebäude ist im Moment sehr schön: lange Gräser, Sonnen- und andere Blumen, Farnkräuter bilden eine wilde Kulisse. Im Erdgeschoss können die Angestellten die Bienen bei der Arbeit bewundern.

Unterdessen malte und besserte JP die Dachlatte aus, hoch oben auf mehreren Leitern. Von seinen Turnübungen hatte er heute ein wenig Muskelkater!

Auf der Heimfahrt ärgerte ich mich über den Unrat, den die Schüler hinter ihrem Schulgebäude hinterliessen. Ich fahre dort täglich vorbei und schäme mich oft für den Zustand dieses Gehweges.

Abends genoss ich das Abendessen auf der Terrasse und begoss meine Blumen. Die Vögel haben uns noch einige Kirschen gelassen, aber viele liegen am Boden.




Dienstag, Juni 20, 2006


Heute war wieder ein schwüler, heisser Tag. Um 9 Uhr trafen wir uns zur dienstäglichen Velotour und freuten uns über die Gaben der Natur: goldige Kornähren, Rosen, Lavendel, Petunien und andere Blumen, quakende Frösche, Jungvögel und Raubvögel, hübsche Pferde, die Liste könnte noch lange weiter geführt werden. Kurz, wir schwitzten zwar und machten zwei längere Pausen, doch nach einem Stück ungeteerten Weg kamen wir bei den "drôle de Dames" an, wo ein gedeckter Tisch auf uns wartete und wir den Tagesteller bestellten. Es war lecker, die Laune gut und wir genehmigten uns ein Gläschen Rosé Wein. Wir waren dann allerdings doch froh, dass wir nicht mehr lange zu strampeln hatten bis nach Hause!

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich zwischen PC, Garten und Küche. Ein kühlendes Bier zum Kartoffelsalat mit Frankfurter Würstchen waren gerade das Richtige um den Sieg der "Mannschaft" am Mondial zu feiern!

Montag, Juni 19, 2006


Nach einem nächtlichen Gewitterregen präsentierte sich dieser Montag heiss und schön. JP turnte auf seiner Leiter herum und ich sicherte sie auf Wunsch mit meinem Gewicht.


Daneben wischte ich die vielen heruntergefallenen Kirschen und Blätter weg, bis es höchste Zeit war, das Mittagessen vorzubereiten.

Anschliessend düste ich auf meinem Rad ins Büro, wo der Nachmittag recht angenehm verlief.
Ich fuhr noch bei Tageslicht nach Hause; die Strassen waren ziemlich leer, der Mundial.....

Dem Hugo im Storchennest scheint es etwas besser zu gehen - die ganze Storchengemeinde ist zufrieden!

Sonntag, Juni 18, 2006

Ein schöner Sonntag war das heute, sonnig, nicht zu heiss, drei Mahlzeiten auf der Terrasse. Nachmittags radelten wir in die Stadt, wo dieses Wochenende zum 15. Mal die « Fête de la Musique » stattfand. Wir hörten uns ein paar Kostproben Gospel an, dann kam ein Wolkenbruch und da wir zum nächsten Konzert das Velo benutzen mussten und nicht regensicher ausgerüstet waren, kamen wir ziemlich nass beim « Hôpital de Beau séjour » an, wo traditioneller Jazz angesagt war. Die Musiker hatten gerade ihre Installation vom Park ins Innere gezügelt und bald fing das Konzert an und die Zuhörer/innen wippten mit Fuss und/oder Hand im Takt mit. Als wir zum Zvieri Kuchen und Kaffee kaufen wollten, stellte ich fest, dass ich das Portemonaie zu Hause vergessen hatte... so mussten wir uns mit den Bonbons in meiner Handtasche begnügen :-(

Anschliessend fanden wir noch ein Plätzchen in einer Arena voller Zuschauer, um junge Frauen in Choregraphien moderner Tänze zu bewundern und auf dem Weg zurück zu unseren Rädern blieben wir noch bei einer Gruppe Sängerinnen hängen und bewunderten « en passant » die musizierenden Indianer in voller Montur. Dann aber radelten wir schnurstracks nach Hause. Hier mussten ein paar Windböen gewütet haben, denn viele Kirschen, Blätter der Platane und sogar eine Leiter lagen am Boden!

Wir genossen das späte Abendessen auf der Terrasse, feuchteten unsere Beete und ich band die Tomaten an die Stäbe.

Samstag, Juni 17, 2006

Heute war ein schwüler Tag, nachmittags meist mit bedecktem Himmel und hie und da ein paar Tropfen. Aber am Morgen war ich mit meiner schwedischen Bekannten am Stammtisch auf der Terrasse des Bistros und wir tauschten die neuesten Geschehnisse aus. Dann Einkäufe auf dem Gemüsemarkt, Heimweg mit dreimaligem Kette-wieder-auf-die-Rädchen-legen und schwarzen Mechanikerhänden. Inzwischen hatte mein Gatte Fisch und Fleisch in der nahen Stadt eingekauft und bevor er nach Hause radeln konnte, eine Weile überall den Schlüssel zum Veloschloss gesucht - und schliesslich in einem Plastiksack in seiner Velotasche gefunden!

Essen auf der Terrasse und dann Haus- und Gartenarbeit.

Beim Zvieritee entdeckten wir unter den Bäumen eine wild gewachsene Orchis pyramidale, siehe Bild. Wir sind schon etwas stolz darauf. Trotz Suchen, fand ich kein weiteres Exemplar.

Ich freue mich auch über die erste Blüte der Lilien, Coreopsis, Lavendel und Tomaten. Auch ein erstes Radieschen ist schon beinahe essbereit, und Kirschen, Monatserdbeeren und Johannisbeeren bereichern den Speiseplan. Auch die Stachelbeeren, Cassis und Himbeeren sollten noch eine mehr oder weniger grosse Ernte abgeben.

Nach dem Abendessen auf der Terrasse liessen wir uns genüsslich in das frisch bezogene Bett gleiten.

Freitag, Juni 16, 2006

Bei warmem, aber drückenden Wetter bei der Zahnärztin, die in Etappen an einem Zahn arbeitet, dessen Amalgam nicht mehr ok ist. Unterdessen fährt JP mein Rad zum Service und bringt es auch gleich wieder zurück, strahlend sauber und mit einer Glocke versehen.

Kurz Zeit für das Mittagessen, schon heisst es wieder ins Büro radeln. Weiterfahren mit der angefangenen Arbeit; toll, der patron hat seine Beigen mächtig abgebaut. Ich darf mithören beim Versuch, bei einer Firma mit schlechter Zahlungsmoral Auskunft darüber zu erhalten, wer für den Verzug verantwortlich ist und einen Rückruf des Verantwortlichen zu erlangen. Ich kann auch einige Dankesbriefe für erfolgte pünktliche Zahlungen der Honorare schreiben, dies tue ich immer besonders gern.

Unterdessen ist JP auf seinen drei Leitern mit dem Ausbessern der Dachlatte beschäftigt, während nebenan die Vögel sich trotz abschreckender, am Baum baumelnder Gegenstände, an den reifenden Kirschen laben...

Nach dem Abendessen gibt es draussen noch eine Aufräum- und Spritztour und spät Abends noch ein gemütliches Sitzen auf der Terrasse bei einem Bier, z.B. http://www.calvinus.ch/

Donnerstag, Juni 15, 2006


Wieder so ein herrlich sonniger und heisser Sommertag! JP lehnte seine und Nachbars Leitern an die Hauswand, damit er die Holzleiste putzen und zum neu Bestreichen vorbereiten kann. Und ich wischte etwas das Wohnzimmer und die Terrasse, goss die Blumen und härkelte die Erde um das Gemüse (der Schnittsalat wächst, sowie die Radieschen und die Tomaten). Auch die Kirschen (bzw. was von ihnen übrig bleibt) werden jeden Tag röter. Und unser Apfelbaum ist mit Gravensteiner Aepfeln voll beladen - schön, sie so wachsen zu sehen.

Nachdem ich den Kühlschrank mit Essbarem gefüllt hatte, verliess ich meinen Gatten, um an einem Mittagessen unter Kolleginnen des gleichen Stockwerks teilzunehmen. Die Unterhaltung war sehr anregend, der Service rasch und das Essen gut und reichlich. Dann kehrten wir alle an die Arbeit zurück und der Nachmittag verlief im Nu. Der patron bereitet sich langsam auf seine Ferien vor und leert sein Pult, die Papiere landen deshalb im Sekretariat, wo sie verarbeitet werden müssen...

Ich verliess das Büro bei Tageslicht und konnte noch auf unserer Terrasse soupieren; JP servierte das Dessert bei Kerzenlicht ! Wie romantisch!

Mittwoch, Juni 14, 2006

Unsere Heidelbeeren wachsen tüchtig - ich freu mich schon darauf!

Da ich am Montag Ueberstunden gearbeitet hatte, ging ich heute, einem weiteren heissen Sommertag, erst auf 10 Uhr ins Büro - eine echt englische Morgenstunde! Es war ziemlich ruhig und meine Kollegin kreierte einen Chart, der die Ferien, Freitage und Absenzen aller für die nächsten 3 Monate zeigt - super!

Die Mittagspause verbrachte ich mit Besorgungen und Picknick auf einer schattigen Parkbank. Als er mein Rad sah, hielt ein vorbeispazierendes Velofahrerunikum an und begann nach meiner Meinung über einen Artikel von Dr. Doom in "Newsweek" über die Erwärmung des Planeten wegen fehlender Reflektion der Sonnenstrahlen in der Antarktis zu fragen....

Der Tag war rasch zu Ende und ich radelte bei angenehmer Temperatur nach Hause. In einem Park sah ich zum wiederholten Mal eine Gruppe konzentriert beim chinesisch Turnen. Was mich einfach stört sind die vielen weggeschmissenen Verpackungen und Plastikflaschen auf dem kleinen Strässchen und den Wiesenborden zwischen zwei Schulhäusern, wo ich täglich durchfahre.

Schön konnten wir heute Abend gemeinsam auf der Terrasse futtern! Und dann wieder giessen! Ich fand schon eine schöne Anzahl Walderdbeeren und die ersten Cassis für mein Dessert:-)

Dienstag, Juni 13, 2006


Noch so ein hochsommerlicher Tag, und dazu Dienstag, also voll geniessen! Leider zuerst mit Zahnarztbesuch, aber nichts schlimmes, dann Einkäufe und Essen.

Nachmittags sind wir eine Gruppe von 9 Velobegeisterten, die eine kleine Tour mit mehreren Trinkpausen unternehmen. Ich spiele wieder einmal Mechanikerin und bringe das blockierte Rad einer Kameradin wieder zum Rollen. Zum Abschluss sind wir in den Garten einer Bekannten geladen, in deren Wiese wilde Orchideen wachsen (und dank Slalomrasenmähen mit den Jahren immer zahlreicher werden), ein Augenschmaus!

JP ist sehr aktiv gewesen heute: Auto poliert, die Vögel von den Kirschen abgewehrt, die Leiter für Arbeiten unter dem Dach unseres Heims installiert, wo er die Holzlatte, an der die Farbe abblättert, behandeln wird, usw.

Abends geniessen wir bei Kerzenlicht ein Bier auf der Terrasse - es ist immer noch sommerlich warm - herrlich!

Montag, Juni 12, 2006


Der Sommer ist da! Fast 30° heute nachmittag, da bin ich froh, wenn unsere Johannisbeeren bald reif sind. Ich esse sie gerne zu einem Joghurt nature.

Am Morgen beschäftigte ich mich mit Haus- und Gartenarbeit, sah, dass das Gras doch langsam spriesst, freute mich über das Essen auf der Terrasse.

Nachmittags war es ruhig im Büro, erst abends hatte der patron einige Minuten Zeit, mir aus verschiedenen Präsentationen diejenigen anzuzeigen, die ich in eine neue verarbeiten sollte, die er dienstags für seine Studenten braucht. Hoffentlich muss er morgen in der Frühe nicht zu viele Aenderungen machen!
Als ich das Büro verliess war das Gebäude ganz in rotes Licht getaucht. Es war so warm, dass ich ohne Jacke heimfahren konnte. Mein geduldiger Gatte hatte Spaghettis gekocht und ich konnte mich gleich an den Tisch setzen!

Sonntag, Juni 11, 2006

Heute war KKK angesagt: Kirche, Küche, (Storchen-)Kinder! Hugo quakt (lahnt) so lustig, scheinbar sogar beim Fressen!

Beim Kirchgang wollten wir eigentlich den neu renovierten Kirchturm bewundern. Da aber so viele Leute davor standen, wurden wir abgelenkt und vergassen völlig, in die Höhe zu gucken. Die Gemeinde musste das erste Lied a capella singen, da der Organist nicht erschienen war. Er glaubte vielleicht, heute sei der Kollege dran! Wie ein Wunder erklang dann beim zweiten Lied Orgelbegleitung: die ehemalige Organistin war anwesend und ganz unbemerkt zur Orgel hinaufgestiegen, wo sie die Arbeit übernahm!

Der "Mundial" ist allgegenwärtig, sogar in der Predigt wurde darauf Bezug genommen. Aber wenigstens hängt nicht ein Fussball im Gewölbe, wie in einer katholischen Kirche mit fussballbegeistertem Priester!

Wir konnten auch heute bei tollem Wetter die Mahlzeiten auf der Terrasse geniessen. Nachmittags musste ich eine Beige Wäsche bügeln, die sich aufgestaut hatte und die ich nun wirklich abtragen musste! Dabei schaute ich mir den Tennismatch Federer - Nadal an, die Armen, bei 31° Hitze diese Bälle herumschlagen!

Nach dem Abendessen und Giessen des Gartens machten JP und ich noch einen 3/4stündigen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Es war sehr entspannend.

Samstag, Juni 10, 2006

Zwar spielte sich im Internet Storchennest heute wieder ein Drama ab (das kleine Storchenküken Meto ist tod), aber das Leben geht weiter und so genossen wir einen herrlich sonnigen und schon fast sommerlichen Tag. Ich trank mit zwei Freundinnen Tee auf der Bistro-Terrasse auf dem Dorfplatz zwischen Kirche und Gemeindehaus. Da waren auch viele Gäste zur Trauung des Sohnes einer gemeinsamen Bekannten, inklusive ihrer über 90 jährigen Mutter, die noch letzte Woche einen Hirnschlag erlitten hatte. Diese sass zwar im Rollstuhl, unterhielt sich aber fröhlich und interessiert mit den Gästen.

Als ich später auf dem Markt Gemüse einkaufte spielte und sang ein Paar den Hochzeitsgästen ein Ständchen, von dem auch die Marktkunden profitierten. Von all dem etwas abgelenkt, befestigte ich wohl mein zusammenklappbares Gitter am Rad nicht so richtig, sodass ich wenig später auf der Quartiersstrasse meine diversen Säcke mit Gemüse auf die Strasse streute! Jemand half mir beim Auflesen und ein Auto wartete geduldig, bis die Strasse wieder frei war! So gab es zum Glück kein "Blutbad" mit meinen Tomaten...

Ein paar Meter weiter konnte ich Schwalben bein Ein- und Ausfliegen in ihr kunstvolles Nest beobachteten.

Wir konnten alle Hauptmahlzeiten auf der Terrasse im Grünen essen, was für mich immer eine besondere Freude ist.

JP strich eine weitere Lage Farbe auf seine Schutzplatte, goss das Gemüse und sein frisch gesätes Gras. Ich füllte die Waschmaschine 3 mal und hing die Wäsche an den Stewi in die Sonne. Nun heisst es bügeln :-(

Freitag, Juni 09, 2006

Ein weiterer herrlicher Frühlingstag! Da heute um 10 Uhr eine Adoptionsaktion im Storchennest angesagt war, verbrachte ich wieder einen Teil des Morgens gespannt vor dem PC. Um es vorweg zu nehmen: das Experiment scheint geglückt und der Horst ist jetzt von 2 Küken und 2 Altstörchen bewohnt. Das Waisenstörchlein "Hugo" hat ein neues Zuhause und sorgt für Abwechslung bei den Nestguckern! Zwischendurch hörte ich draussen den Specht klopfen und entdeckte vor der Garage eine junge Amsel, die sich bei meinem Auftauchen unter ein Gebüsch verzog.

Am Nachmittag arbeitete ich fleissig. Um 18 Uhr begann der erste Fussballmatch des "Mundial" und mein patron und seine Kollegen begaben sich in die Cafeteria, wo Speis und Trank und die Direktübertragung auf Grossleinwand offeriert wurde. Ich beendete meine Arbeit und machte mich aus dem Staube, diesmal sogar noch mit Sonnenbrille!

Als erstes drehte ich die Live-video von http://www.storchennest.de
an und konnte dann beruhigt das Abendessen geniessen.

Donnerstag, Juni 08, 2006

Wetter schön - gute Laune! Da um 10 Uhr beim Storchenhorst ein Ständchen der Kindergruppe angesagt war, wollte ich dies natürlich auch mithören: klip klap, klip klap, klip klap! Süss!

Trotzdem musste natürlich Essen auf den Tisch und dann nachmittags ins Büro geradelt werden. JP bestrich eine Holzplatte, die den Holzlatten unter dem gegen Süden gelegenen Küchenfenster Schutz vor der brennenden Sonne bieten soll.

Abendessen war wieder einmal spät aber gut: JP hatte mir ein Fischgericht zubereitet, mmh!

Mittwoch, Juni 07, 2006

Back to work! Etwas hart, nach fast einer Woche Ferien wieder früh aufstehen zu müssen für einen vollen Tag im Büro. Aber die Fahrten hin und zurück bei diesem wunderschönen Frühlingswetter und auch die Erlebnisse im Geschäft, die tolle Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Vorgesetzten entgelten für diese Nachteile.

Heute war der patron fast ständig beschäftigt oder abwesend. Ein wichtiger Kunde aus Amerika ist da, den er heute nachmittag trifft und der heute Abend bei ihm zu Hause geladen ist. Ich musste seine Frau anrufen, als er mit ihm abends das Büro verliess. Dabei antworteten gleichzeitig auch noch die Kinder am Telefon , da herrscht keine Langeweile!

Die Tomaten wachsen und die Kirschen reifen langsam... da müssen wir gut aufpassen, wenn wir auch etwas ernten wollen...

Den Störchen geht es prima - jetzt soll nächsten Freitag noch ein Adoptivküken beigefügt werden..... das wird spannend!

Dienstag, Juni 06, 2006

Ein toller Tag!

Nach dem Frühstück bereite ich mein Rad (mit Digicam, Wasserflasche, Handy, 1. Hilfe Täschchen, usw.) vor und um 9h40 geht die Fahrt in einer Fünfergruppe los, bei strahlendem Sonnenschein und idealer Temperatur. Wir machen einen kurzen Halt auf einer Bank zwischen Feldern und Rebbergen. Dann ging es weiter, hinab und hinauf, durch Dörfer mit herrlich blühenden Rosen in den Gärten und entlang einem Flüsschen, wo wir einen Graureiher auffliegen sahen. Ein Stück der Reise brachte uns sogar ins nahe Ausland (Frankreich). Ein kleiner Zwischenfall ereignete sich bei einer steilen Bergfahrt, als der lange Schnürsenkel einer Fahrerin sich im Pedal verklemmte und sie zum sich-Hinfallen-lassen zwang. Zum Glück hatte sie nicht mal einen Kratzer und verschnürte sich alsdann die Schuhe ganz eng und zog noch die Socken darüber! Pünktlich kamen wir im Bistrot an, wo wir auf einer Terrasse zu neunt ein reichhaltiges Buffet genossen. Wir beendeten den Nachmittag mit der Rückfahrt (zu siebt) an den Anfangspunkt unserer Reise und dann noch im Garten eines Mitglieds.

Anschliessend holte ich Pflanzen bei einer Bekannten (Zucchetti und Tagetes) und setzte das Gemüse sogleich in unser Gartenbeet. Essen, Tomaten begiessen, den Störchen ins Nest gucken: der Abend war rasch vorbei!

Montag, Juni 05, 2006



Pfingstmontag - freier Tag, sonnig. Wir geniessen das Mittagessen auf der Terrasse, die Wäsche trocknet an der Sonne und dazwischen gucke ich immer wieder ins Nest der Internetstörche und auf das Forum der Nestbeobachter auf www.storchennest.de
Alles OK, ich kann ruhig ins Bett schlüpfen!

Sonntag, Juni 04, 2006


Pfingsten - ein meist sonniger und milder Sonntag den wir zu Zweit verbrachten: Kirchenbesuch am Morgen, Mittagessen und Radtour am Nachmittag (42 km!).


Samstag, Juni 03, 2006

Tagwache vor 5 Uhr - die ganze Familie fährt an den Flugplatz. Um die frühe Morgenstunde am Wochenende hält sich der Verkehr in Schranken und wir sind in 20 Minuten angekommen. JPh self-checkt ein und wir haben noch Zeit, zusammen einen Kaffee zu trinken. Dann eine letzte Umarmung und JPh passiert die Zollkontrolle und verschwindet im Terminal. C. nimmt den nächsten Zug nach L. und wir Eltern kehren zu einem gemütlichen Frühstück nach Hause zurück, während wir auf dem Teletext die Abflugzeit des Flugzeuges verfolgen, das unser Söhnchen zunächst mal nach London bringt. Es fliegt 3 Minuten vor der geplanten Uhrzeit - da wird es wohl kaum Probleme mit dem Anschlussflug geben.

Dann hat uns der Alltag wieder! Ich gehe auf den Mark Gemüse einkaufen und treffe auf der Bistroterrasse eine Freundin, die eben 2 Wochen in Schweden verbrachte. Wir tauschen Neuigkeiten aus und freuen uns trotz dem kühlen Wetter an der Sonne. Nach dem Mittagessen staubsauge ich und wechsle das Bettleinen, rein in die Waschmaschine und raus an den Stewi, wo die Wäsche bei Wind und Sonne rasch trocknet. Daneben werfe ich immer wieder einen Blick auf www.storchennest.de



wo heute ein Drama passiert: ein Küken stirbt und das zweite wird in extremis von der Feuerwehr vom Nestrand wieder in die Nestmitte platziert (offenbar kümmern sich die Storcheneltern nur um Eier und Küken, die sich in der Nestmitte befinden). Anteilnahme aus der ganzen Welt! Frohe Pfingsten!

Freitag, Juni 02, 2006

Heute war es hier kühl, sonnig und windig. Ich genoss meinen freien Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen mit meinen 2 Männern.

JP erwarb sein eigenes Handy - toll, nun können wir uns SMS schreiben! Ich wusch und bügelte JPhs Kleider, die er anschliessend in seinen Koffer packte. Mit einem Korb bewaffnet wollte ich ein paar Kirschen von unserem Baum holen - doch da hatte es nur noch unreife Früchte und sogar die pfeifenden Spatzen waren verschwunden - sie hatten sämtliche roten Kirschen unseres Baumes in zwei Tagen zum Verschwinden gebracht!

Abends holte JPh seinen Bruder am Bahnhof ab und nach einem Magic Spiel fuhren sie auf unseren Rädern ins Nachbardorf, wo ein Freund JPhs vor zwei Tagen mit seiner Freundin in eine neue Wohnung gezogen war und beide zum Déjeuner geladen hatte.

Da JPhs Flugzeug morgen früh abhebt, gehen wir Eltern früh ins Bett, um rechtzeitig aus den Federn zu kommen. A propos Federn: auf
http://www.storchennest.de
sind zwei Küken geschlüpft und die Störche sitzen zurzeit gleichzeitig auf den Küken und den Eiern. Da wartet nun viel Arbeit auf das Storchenpaar!

Donnerstag, Juni 01, 2006

Heute morgen buk ich eine Früchtewähe mit tiefgekühlten Zwetschgen und Mirabellen 2005 aus unserem Garten. Auch bereitete ich das Mittagessen vor und füllte noch eine Maschine mit Wäsche.

Dann radelte ich ins Büro und beschäftigte mich mit Rechnungen vorbereiten und dem Erstellen einer Liste von weltweiten Korrespondenten. Da mein Patron morgen abwesend ist, konnte auch ich einen Tag kompensieren und so beginne ich heute abend ein Pfingstwochenende bis nächsten Mittwoch :-) Besonders schätze ich, dass ich morgen länger mit Sohn #1 zusammen sein kann! Heute Abend ist er an eine teilweise Klassenzusammenkunft gereist - interessant zu sehen, wie sich die diversen Lebensläufe entwickeln!

Ich verliess das Büro froh gelaunt und fuhr in die Stadt, um mich in einem Sportkleidergeschäft umzusehen, für welches ich seit Weihnachten einen Warengutschein in der Handtasche herumführte. Ich fand eine Wander- und Velo-Jacke und ein paar Hosen. Wenige 100 Meter weiter sah ich eine Ambulanz und ein Polizeiauto - sowie ein auf dem Fahrradstreifen liegendes Velo.... Rasch setzte ich den Velohelm auf, der noch in meiner Tasche lag und überquerte vorsichtig die Strasse. Etwas später begann es zu regnen und es war auch ziemlich kühl. Deshalb weihte ich meine neue Jacke gleich ein und sie bewährte sich sogleich: ich fror nicht mehr und die Regentropfen drangen nicht durch das Gewebe.

JP hatte den Tisch gedeckt und wärmte Leftovers. Der Abend war rasch vorüber !