alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Donnerstag, November 30, 2006

Um Mitternacht erreichte uns ein Anruf von JPh: er ist frischgebackener Doctor in computer science und hat soeben seine These erfolgreich verteidigt. Freude herrscht! Bald werden wir ihn in die Arme schliessen können bevor er nach good old England zieht.

Nach etwas Ausschlafen gehts ans Frühstück mit Zeitungen, JP hat bereits das Auto neu mit Winterreifen bereift von der Autogarage zurück in den heimischen Stall gebracht.

Das Wetter wird nachmittags sonnig und mild und ich mache radelnd einige Aufnahmen von meinem Weg ins Büro. Leider habe ich die Kühe verpasst, die in Sichtweite Gras fressen und wiederkäuen.


Heute ist der Patron in Paris und es herrscht eine aufgeräumte Stimmung. Abends nehme ich noch an einem Abschiedsapero teil, notiere Telefonnummern für die Verteilung der Rückenummern und animiere die Leute dazu, samstags unser Rennteam anzufeuern.

JP hat mein Lieblingsfischgericht zubereitet und wir schlemmen zusammen, begleitet von einem guten Tropfen.



Mittwoch, November 29, 2006

Gelegentlicher Regen und grauer Himmel bestimmten das heutige Wetterbild, gerade das Richtige, um den ganzen Tag im Büro zu verbringen. Meine Kollegin genoss einen freien Tag und so war ich alleine für die Sekretariatsdienste der Gruppe verantwortlich. Etwas Sorge bereitet mir die Logistik der Firmenrenngruppe, die zum ersten Mal an der "Course de l'Escalade" nächsten Samstag teilnehmen wird, und dies unter der Führung meines Patrons, der sich aber um seine ebenfalls am Rennen teilnehmende Kinder kümmern muss und dessen Frau ganz nahe am Gebärtermin sein wird. Zwischen Freitagabend und Samstag müssen nämlich noch die 14 Rückennummern für das Team abgeholt und verteilt werden - und etwas Traubenzucker in der Tasche kann wohl nicht schaden...Die Gelegenheit, zum 1. Mal dieses beliebte Rennen live mitzuerleben und das Firmenteam anzufeuern. Radio und Fernsehen sind auch dabei!

JP führte das Auto in die Garage und machte Besorgungen im In- und nahen Ausland und war auch Abends im Ausgang.

Morgen früh reist der Patron nach Paris an eine Sitzung, dann werde ich hoffentlich einige der vielen noch hängigen Dinge zu Ende führen können.

Suppenznacht und unter die Bettdecke!

Dienstag, November 28, 2006



Ein nebliger Tag, das Frühstück wird etwas später angesetzt, dann überfliege ich noch 6 Zeitungen, bezahle online einen Stoss Rechnungen und versorge die frisch gebügelte Wäsche (leider nicht online!).

Am frühen Nachmittag geht es ans dienstägliche Treffen mit meinen Freundinnen. Heute sind wir zu acht: vier bummeln lieber zu Fuss, ich begleite die 3 anderen Radlerinnen durch die neblige Herbstlandschaft. In den Weinbergen wird gearbeitet, wir kommen an mehreren Schafherden vorbei. Am gemeinsamen Treffpunkt in der Cafeteria der Tennishalle trinken wir heissen Tee und plaudern von wärmeren Tagen.

Wieder daheim angelangt behändige ich mich des Reisbesens und fülle einen der zwei heute morgen geleerten Container mit Blättern. Der Nebel wird immer dichter und mysteriöser. Gerne gehe ich wieder an die Wärme und bereite am Herd den Rosenkohl zu.

Montag, November 27, 2006

Ein weiterer milder, sonniger Tag. Wir stehen für einmal nicht besonders früh auf, frühstücken zusammen und dann schreibe ich (mit Müh und Ach und JPs Hilfe) eine Kondolenzkarte. Anschliessend ist es höchste Zeit, in die Stadt zu radeln, um das geplante Geburtstagsgeschenk für mein Brüderchen zu kaufen. Ich finde das Gewünschte zum Glück ziemlich rasch, trete in die Pedalen für die Heimfahrt und - oh Wunder - mein Geschenkpaket passt nahtlos in das vorgesehene Postpaket für den Versand! JP wird es für mich heute nachmittag auf die Post bringen.

Auf dem Weg ins Büro sehe ich am Strassenrand einen toten Igel liegen. Offenbar schlafen diese Tiere bei dem milden Wetter noch nicht in ihrem Winterschlafplätzchen.

Im Büro begrüsse ich die Mitarbeiterin unseres Patrons, die als frischgebackene Ehefrau zufrieden und ausgeruht von ihren Flitterwochen zurückgekehrt ist.

Ich kehre rechtzeitig nach Hause zurück, geniesse das Essen mit JP und später einen DVD zum Bügeln (der Fernseher spielt verrückt).

Sonntag, November 26, 2006

Das schöne, milde Wetter hielt an. Ich radelte morgens mit C. zum Abstimmungslokal, wo wir wieder einmal unsere Bürgerpflicht erfüllten und den Stimmzettel in die Urne warfen. Dann genossen wir zu Dritt das Mittagessen, bei dem C. tüchtig zugriff. Im Backofen buk eine Mirabellenwähe - die wir nach unserem Spaziergang vertilgten.

Während C. an seiner in weniger als 3 Wochen abzuliefernden Diplomarbeit arbeitete, spazierten wir durch die nähere Umgebung. JP guckte durch einen Spalt im Fenster des grossen Treibhauses:



und entdeckte ein Meer von Weihnachtssternen (Poinsettia):



Dann ging es weiter, ein Stück weit mit Bekannten, die wir antrafen, dann trennten sich unsere Wege und wir bewunderten kuschelige Schafe mit gedrehten Hörnern:



Zuletzt bewunderten wir noch die Schweinchen am Weihnachtsmarkt beim Bauern, die gierig nach dem frischen Wasser schnappten und fröhlich grunzten.



Zurück zu Hause fuhr ich mit C. an den Bahnhof - er wird nun in Lausanne und Yverdon-les-Bains seine Diplomarbeit fertigstellen.

Bei der Heimfahrt füllte ich noch den Benzintank und dann genoss ich mit JP das Zvieri. Nach dem Abendessen übte er sich noch am Computer - er wird immer besser!

Samstag, November 25, 2006

Ein Blick auf den Aussenthermometer heute morgen zeigte bereits 12° - ich konnte also ohne Mantel an den Weihnachtsmarkt im Hangar des hiesigen Gemüsebauerns fahren, wo ich mich mit meinen Freundinnen verabredet hatte und mein Gemüse einkaufte. Es war sehr nett, die angebotene Ware hübsch, aber ich kaufte nur Gemüse und Früchte ein und trank Tee mit meinen Bekannten. Eine kam gestern aus Teneriffa zurück - braungebrannt und begeistert von den schönen Ferien. Sie hatte statt zu wandern ausgiebig das Schwimmbad benutzt und 3 x täglich bei den Gymnastikübungen mitgemacht, da es bei 30° einfach zu heiss war fürs Marschieren. Ich musste leider die fröhliche Bande vorzeitig verlassen um an einen Coiffeurtermin zu radeln.

Nachmittags füllte ich mit Hilfe von JP zwei Container mit Blättern. Einige Bäume strecken schon ihre kahlen Aeste in den Himmel. Unterdessen stieg die Temperatur auf 18° und ein Kurzarm-Tshirt genügte für die Arbeit draussen bis zum Einnachten. Nachbars Sohn, der uns diesen Frühling ein Nistkästchen installiert hatte, kletterte auf unsere Tanne, um nachzusehen und es wieder gerade zu rücken. Er zog ein Nest aus Moos und Hundehaaren mit zwei vertrockneten ganz jungen Vögelchen aus dem Vogelhäuschen... Wir mutmassten über den Grund des Dramas: wahrscheinlich wurde die Mutter von Elstern vertrieben, gab die Brut auf und die armen Kleinen verhungerten...

Ich geniesse immer noch Trauben, die wir vor bald zwei Wochen geerntet haben. Auch Nüsse finden wir hie und da am Boden und ich kochte wieder Quittenkompott. Im Garten blühen noch verschiedene Blumen, z.B.Chrysanthemen, Erika, usw.

Der Föhn sollte noch ein paar Tage halten - so lassen wir uns den Monat November schon gefallen!

Freitag, November 24, 2006

Heute schien die Sonne mit Unterbrüchen und es war bis 14° warm. Leider lässt unser Hausberg die Sonne immer später am Morgen erscheinen, aber ich konnte mich trotzdem mühelos aus dem Bett hieven und schaffte es, die grosse Matratze zu bürsten und umzukehren, zu Waschen, Putzen und Kochen und dabei noch dafür zu sorgen, dass JP ein Paket mit Konfitüre versandbereit verpackte.

Im Büro war es sehr ruhig, da der Patron nach einem Blitzbesuch nach einem Geschäftslunch einmal mehr zu Hause weilte, wo er die Geburtstagsparty für seine älteste Tochter (8) managen musste, da seine Frau hochschwanger ist und mit 14 Kindern sicher zu müde wird. Das Büchergestell für sein Büro wurde heute morgen wie geplant geliefert, jetzt haben wir mehr Platz für neue Bundesordner oder Bücher. Der Patron überraschte uns noch mit zwei Blumenbouquets: ein Strauss rosa Rosen für meine Kollegin, die gestern ihre Grossmutter verlor und ein Herbstarrangement für das Sekretariat, das unsere Kolleginnen zum Staunen brachte.

Ich konnte wieder einmal nicht allzu spät das Wochenende beginnen und genoss ein einfaches, von JP vorbereitetes Mahl. Danke, mein GG! Er war den ganzen Nachmittag mit Sitzungen und einem Besuch bei der Witwe seines Freundes beschäftigt.

Heute schien die Sonne mit Unterbrüchen und es war bis 14° warm. Leider lässt unser Hausberg die Sonne immer später am Morgen erscheinen, aber ich konnte mich trotzdem mühelos aus dem Bett hieven und schaffte es, die grosse Matratze zu bürsten und umzukehren, zu Waschen, Putzen und Kochen und dabei noch dafür zu sorgen, dass JP ein Paket mit Konfitüre versandbereit verpackte.

Im Büro war es sehr ruhig, da der Patron nach einem Blitzbesuch nach einem Geschäftslunch einmal mehr zu Hause weilte, wo er die Geburtstagsparty für seine älteste Tochter (8) managen musste, da seine Frau hochschwanger ist und mit 14 Kindern sicher zu müde wird. Das Büchergestell für sein Büro wurde heute morgen wie geplant geliefert, jetzt haben wir mehr Platz für neue Bundesordner oder Bücher. Der Patron überraschte uns noch mit zwei Blumenbouquets: ein Strauss rosa Rosen für meine Kollegin, die gestern ihre Grossmutter verlor und ein Herbstarrangement für das Sekretariat, das unsere Kolleginnen zum Staunen brachte.

Ich konnte wieder einmal nicht allzu spät das Wochenende beginnen und genoss ein einfaches, von JP vorbereitetes Mahl. Danke, mein GG! Er war den ganzen Nachmittag mit Sitzungen und einem Besuch bei der Witwe seines Freundes beschäftigt.

Donnerstag, November 23, 2006

Heute morgen liess ich den Wecker wiederum um 6 Uhr schrillen - ich habe soviel Arbeit im Rückstand... Nach dem Frühstück erledigte ich viel Administratives, das sich seit 3 Monaten angehäuft hat. Die Wäsche, die gebügelt werden sollte, beibt liegen, aber ich bin dennoch erleichtert, die Papierstösse etwas ab- und umgebaut zu haben.

Nachmittags geht es bei bedecktem Himmel per Velo ins Geschäft, wo eine ungewohnte Ruhe herrscht. Da die Ehefrau des Patrons kurz vor dem Geburtstermin steht, arbeitet er von zu Hause aus und wir kommunizieren per Mehl. Man spürt, dass in den USA ein Feiertag ist, die Truthähne müssen dran glauben, es ist Thanksgiving! So kann ich wieder einmal zu einer normalen Zeit weg und noch ein paar Einkäufe tätigen, da ja heute noch Abendverkauf ist und die Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet sind.

JP hat heute nachmittag die Blätter der Allee gewischt und erwartet mich ungeduldig zum Abendessen.

Mittwoch, November 22, 2006

Wunderschönes Wetter an diesem Mittwoch und ich kann es nur auf der Hinfahrt ins Büro geniessen :-(

Der Patron hat gestern die ganze Nacht gearbeitet und versucht, heute morgen bei sich zu Hause etwas auszuruhen. Da die Kunden aber ungeduldig nach ihm fragen, muss meine Kollegin ihn trotzdem anrufen - was ihn etwas ungehalten macht.

In der Mittagspause findet die Yogastunde statt, heute bei einer Rekordbeteiligung von 8 Personen! Die Lehrerin zeigt uns die Kobra-Position - eindrücklich! Leider fühle ich mich noch ausserstande in dieser Position die Beine vom Boden abzuheben, aber ich werde üben!

Nachmittags schleppt sich unser Patron in die Kanzlei und beschäftigt sein Team. Bei Sonnenuntergang können wir vom Büro aus den Mt. Blanc in der Ferne in seiner ganzen Pracht bewundern. Der Patron verlässt das Haus um 18 Uhr und arbeitet auf dem Heimweg und von zu Hause aus weiter. Es ist gerade eine Transaktion im Gange und unsere Kunden schicken ihre Fragen und andere Mails meist abends. Ich erhalte in Windeseile Instruktionen, denen ich zu folgen suche. Als ich meinen Arbeitsort verlasse, strahlt dieser in allen Farben der Farbskala.

JP hat Münsterkäse gekauft und Kartoffeln in der Schale gekocht - wir geniessen das einfache Mahl von Herzen.

Dienstag, November 21, 2006


Regnerisches Wetter an meinem freien Tag: das kommt selten vor, aber heute war es so.

Am Morgen nahm JP an der Trauerfeier in der Dorfkirche einer Freundin seiner Mutter teil, während ich die Zimmer staubsaugte und das Essen zubereitete. Für die Jahreszeit mit den kurzen Tageszeiten haben meine Velofreundinnen die geplante Abfahrt/-marschzeit schon für halb zwei Uhr vereinbart, so eilte ich zu Fuss an den Treffpunkt, von dem wir zu viert unseren Marsch durch die Gemüse- und Reblandschaft in unserer Nähe begannen. Den Regenschirm brauchten wir beim Rückweg, nach dem gemütlichen Tee in einem grenznahen Café.

JP's erstes Paket mit Konfitüre ist rechtzeitig für Thanksgiving in den Vereinigten Staaten angekommen. Den Beweis sandte sein Freund in seinem heutigen Mehl:


Wir haben immer noch Trauben von unserer Ernte von vorletztem Montag, welche ich heute immer wieder zwischendurch mit grossem Vergnügen verzehrt habe!

Montag, November 20, 2006

Heute scheint wieder die Sonne auf den nassen Boden und die vielen, neu heruntergefallenen Blätter. Wir frühstücken gemütlich und ich entdecke in der Lokalzeitung den Bericht über die "Gratis Umarmungen"-Aktion letzten Samstag:

http://www.tdg.ch/tghome/toute_l_info_test/geneve_et_region/calins__20_11_.html

Dann mache ich Administratives, dabei vergeht die Zeit im Nu.

Bei der Fahrt ins Büro freue ich mich über den frischen Schnee auf den Jurahöhen.

Im Büro ist es ziemlich ruhig und ich komme mit den Rechnungen wieder etwas vorwärts.

Ich verliess das Bürogebäude zu einer einigermassen vernünftigen Zeit. JP hatte die Suppe gewärmt und zusätzlichen Reis gekocht, da der Rest nicht genügt hätte.

Sonntag, November 19, 2006

Nicht mehr soo schön wie gestern, aber trocken bis abends, ideal für den Besuch einer Ausstellung über den bedeutenden Genfer Kunstmaler Edouard Vallet. Seinen Namen kennen wir erst seit wir sein Haus im Walliser Bergdorf entdeckten, wo auch wir seit 25 Jahren manche unserer Ferien verbringen.

So pilgern wir nach dem Frühstück mit Bus und Zug nach Martigny und bewundern begeistert die Werke dieses fleissigen Künstlers, der seine Famiie mit seiner Kunst ernähren konnte, was bekanntlich nicht selbstverständlich ist. Der Genuss wird noch erhöht durch Livemusik (Mozart) eines Orchesters, das im Ausstellungssaal für ein Jubiläumskonzert heute Abend übt.

Auf dem Weg zum und vom Museum werfen wir einen Blick auf die römischen Fundamente, die freigelegt wurden und vom 5. JH vor J.C. stammen.

Der Zug bringt uns durch die regnerische Nacht nach Genf, wo wir 2 Minuten später unseren Bus nach Hause besteigen können. Daheim angelangt treffen wir Misty Eintritt heischend vor der Garagetüre. Sie miault vorwurfsvoll und stürzt sich auf ihren Fressnapf!

Nun gilt es, auch für GG und mich etwas zusammen zu brauen und bald sind auch wir zufrieden und gesättigt.


Samstag, November 18, 2006

e
Ein wunderbarer Tag! Sonnig und mild, ideal zum Blätterwischen, Velofahren, am Markt einkaufen gehen, die letzten Rosen bewundern, englischen Tee trinken.

Ich besorgte ein wenig die Buchhaltung, die Wäsche und das Blätterwischen, telefonierte mit meinem Bruder und las mich durch die Zeitungen usw.

JP fuhr mit dem Rad in die Stadt und besorgte JPhs Bestellung von Schweizer Produkten. Heute erhielt er Post, die ihn ärgerte; schnell eine Praline, um den Aerger hinunter zu schlucken!

Letzten Sonntag habe ich das "Hug Video" erwähnt - heute nachmittag fand in unserer Stadt auch so ein Event statt. Ich bin ja gespannt, wie das Echo darauf war!

Freitag, November 17, 2006

Regen, Regen, Regen - den ganzen Tag! Ich verbrachte den Morgen hauptsächlich mit Lektüre, braute dann ein Essen zusammen, schwang mich im Regenoutfit aufs Rad und verbrachte den Nachmittag im Trockenen im Büro. Der Patron war auswärts bis gegen halb sechs, dann aber überhäufte er mich mit zu erledigendem Krimskrams - das auch anderntags in Angriff genommen werden konnte. Trotzdem arbeitete ich noch eine Weile, verliess das Gebäude, als es blau und weiss strahlte und strampelte dann bei leichtem Regen nach Hause. Dort überraschte mich mein Göttergatte (GG) mit einem tollen Fischgericht und Salat. Es war ein richtiger Schmaus und JP erhielt einen dankbaren Kuss.

Donnerstag, November 16, 2006


Ausschlafen bei schönem Wetter, aber es ist morgens ziemlich feucht im Garten. Ich fülle die Waschmaschine und koche Gemüse.

Im Büro ist es ruhig und wir versuchen, mit der Arbeit vorwärts zu kommen. Der Patron war an einem Treffen ausserhalb des Büros und kam erst gegen halb sechs zurück, nicht ohne mir im Stau telefonisch ein paar Emails zu diktieren.

JP bereitet das Abendessen vor und begutachtet die Arbeit des Gärtners, der unser Torfbeet mit einer Azalee und unserer Skimmia ergänzt.

Wir essen gemütlich zusammen und beenden den Tag mit Lektüre.

Mittwoch, November 15, 2006

Ein schöner, sonniger Tag, den ich leider im Büroglashaus verbringen muss. Aber die Hin- und Zurückfahrten auf dem Rad sind ein Vergnügen, besonders heute Morgen, da leichter Morgennebel in der Gegend des Flusses die Landschaft in einem geheimnisvollen Schleier verschwinden lässt.

Wir arbeiten angestrengt, meine mitgebrachten Trauben werden allseits geschätzt. Abends ist das Gebäude noch nicht erleuchtet, als ich relativ früh nach Hause radle. JP hat das Essen vorbereitet, die Trauben sortiert, usw. Nun lese ich noch die Zeitungen und beende den Tag mit einem Besuch beim Computer.

Dienstag, November 14, 2006

Wir erheben uns nicht ganz so früh wie geplant, sind aber gegen 14 Uhr trotzdem fertig mit unserer "To do Liste". JP muss in der Stadt noch einen Schlüssel holen und geht dabei nochmals bei der Tante vorbei, die eben etwas von seiner Konfitüre in ein Yoghurt löffelt - er ist stolz auf die gute Kritik über sein Können auch in diesem Bereich.

Inzwischen säge ich herabhängende Aeste ab, fege Küche und Badezimmer, führe den Staubsauger spazieren und bereite das mitzunehmende Gepäck vor.


Die Fahrt verläuft problemlos, trotz der unzähligen Lastwagen. Wir geniessen um 15 Uhr einen Snack in Pratteln und fahren dann non-stop an unseren Bestimmungsort, wo wir nach einem wunderschönen Sonnenuntergang bei Dunkelheit ankommen und uns eine Suppe zubereiten.

Montag, November 13, 2006

Der Wecker meines Mobiltelefons schreckt uns um 6 Uhr früh aus unseren Träumen, JP heizt die Küche und wir frühstücken nach einer rasch erledigten Morgentoilette (das Wasser ist warm, aber die Badezimmertemperatur liegt bei ungewohnten 16°). Beim Aufräumen werfe ich einen Blick auf meine Armbanduhr: das ist doch nicht möglich, erst 6 Uhr 15? Plötzlich fällt mir ein, dass ich mein wenig benutztes Mobiltelefon noch nicht auf Winterzeit umgestellt habe - uiuiui, da sind wir aber früh aufgestanden! Gleichzeitig hat auch JP den Irrtum bemerkt, er ist über die geschenkte Stunde nicht sehr glücklich, hat er doch wegen Lärm im unteren Stockwerk schlecht und wenig geschlafen...

Bügeln, Flicken, Trauben ernten - dann marschieren wir zu Fuss durch die vom Kalten Nordwind durchfegten Strassen an unser erstes Treffen um 10 Uhr mit der zukünftigen Ex-Mieterin von JP's Wohnung im Hochhaus. Zurück nach Hause zu einem Mittagessen aus der Büchse.

Nachmittags reinige ich zunächst das Dach über der Garage von den herabgefallenen Trauben. Dann haben wir drei Treffen: Tante, Göttikind und Häusermakler. Bei Tante und Göttikind trinken wir Kaffee oder Tee und bringen selbstgemachte Konfitüre. Es ist schon Dunkel beim Heimfahren, nach Essen und mit Bekannten telefonieren geht es früh ins Bett!

Sonntag, November 12, 2006

http://www.youtube.com/watch?v=vr3x_RRJdd4&eurl=


Tolles Video!

Am Morgen fuhren wir an den im Rahmen der Fête de paroisse abgehaltenen Gottesdienst, an dem auch der Chor einer Kongregation aus Kamerun sang. Ein Teil der Feier bestand aus Gruppenarbeit rund um einen Bibeltext und wir hatten eine angeregte Diskussion mit unseren zufälligen Tischnachbarn und damit Gelegenheit, neue Leute aus der Gegend kennenzulernen. Nach der Feier grüssten wir noch ein paar Bekannte und fuhren dann rasch für ein einfaches Mittagessen nach Hause, denn wir wollten noch bei Tageslicht im Elsass ankommen. Da ich morgen einen freien Tag habe, begleite ich JP in seine alte Heimat, wo er einiges zu erledigen hat.


Vorher pflückte ich, bei sonnigen 15°, die letzten Idaredäpfel. Leider muss ich feststellen, dass meine Ernte etwas verspätet ist, denn von einigen Prachtsäpfeln bleibt bei näherem Hinsehen nur noch das Kerngehäuse und die rote Haut!

Nachdem Aepfel, Pijama und ein paar Kleider eingepackt waren, fuhren wir nachmittags problemlos nach R. Unterwegs fielen ein paar Tropfen im Juragebiet, die uns einen wunderbaren Regenbogen bescherten.

Bei unserer Ankunft im Domaine entdeckte ich freudig, dass noch Trauben am Rebstock hingen und pflückte gleich einige für unser Dessert. Wir bereiteten uns eine Suppe zu und assen Käse und Brot dazu. Wir heizten nur die Küche und da weder Internet noch TV vorhanden sind gingen wir früh ins Bett. JP las in einem aus dem Jahr 1914 stammenden Band einer schweiz. Familienzeitschrift - das waren noch etwas andere Zeiten!

Samstag, November 11, 2006

Nach dem Frühstück machte ich mich daran, meinen traditionellen Schokoladekuchen zu backen, diesmal nicht, um einen Geburtstag zu feiern, sondern um ihn an die Fête de paroisse zu bringen, wo er am Patisseriestand verkauft werden sollte. Unterdessen strampelte JP zur Migros und zurück, um zwei Pakete Kuchenglasur zu holen. Später ging er, ebenfalls per Rad, an die Gedenkfeier der Kriegsopfer des 1. Weltkrieges vor dem französischen Konsulat. Beeindruckt hat mich, dass einer der letzten 4 französischen Ueberlebenden, 107-jährig, heute in Paris neben Präsident Chirac an der Armistice-Feier teilnahm.

Ich war inzwischen am Teekränzchen mit meinen Velofreundinnen. Leider begann es am frühen Nachmittag zu regnen, so konnte ich heute keine Blätter zusammenrechen, obwohl viele auf der Wiese liegen. Tant pis, ich wechselte die Bettwäsche von JPh, der nach einer langen Reise zurück in Texas ist und auch seine verlorengegangenen Koffer wiedergefunden hat. JP machte seine ersten Weihnachtspakete für die Freunde in Uebersee und sagte, dies sei ebenso zeitintensiv wie das Herstellen der Konfitüre!

Dann rief ich noch meine Eltern an, um ihnen zu 56. Hochzeitstag zu gratulieren. Schön zu wissen, dass sie zufrieden und dankbar sind, obwohl sie eben ihr Auto verkauft und mein Papi seinen Führerschein abgegeben hat.

Freitag, November 10, 2006

Herbstlich neblig ist die Strasse, auf der ich heute morgen ins Büro fahre, nachdem ich noch rasch eine Gratulationskarte zur Hochzeit der italophonen Mitarbeiterin meines Patrons verfasst und beim Vorbeiweg in den Postbriefkasten geworfen habe.

Um 9 Uhr erscheine ich heute ausnahmsweise am Morgen schon an meinem Arbeitsort, da meine Kollegin ihren freien Tag hat, und unser Patron ohne Sekretärin etwas verloren ist. Gegen zehn Uhr erscheint unser Boss und diktiert gleich ein paar Emails. Dann geht es weiter mit einem über 30seitigen Rechtsguthaben, das fehlerlos und mit einheitlicher Mise en page heute an den Kunden geschickt werden soll. Dieses Dokument beschäftigt mich den Rest des Morgens. Dazwischen ruft noch mein Gatte in voller Aufregung an: er sucht zu Hause ein wichtiges Dokument und glaubt, ich habe es "versorgt". 10 Minuten später ruft er wieder an: er hat das Papier inzwischen gefunden!

Nach einem Birchermüesli in der Caféteria geht es weiter, mit diversen Arbeiten, die erledigt sein sollten, bis ich am Abend das Büro hinter mir lasse. Es ist heute noch nicht erleuchtet, ein gutes Zeichen!

Phil, der gestern wegen eines abgelaufenen Visums eine Flugverbindung verpasste, hat inzwischen sein Gepäck wiedergefunden und arbeitet erneut an seiner wissenschaftlichen Arbeit.

JP hat begonnen, das Gemüse für die Ratatouille zuzubereiten, wie nett! Nach dem gemeinsamen Abwasch ist das Bett heute wieder einmal gut verdient!

J

Donnerstag, November 09, 2006

Beim Blick aus dem Fenster entdecke ich, dass es diese Nacht geregnet hat. Es ist grau draussen, aber zum Glück ist das Haus warm und gemütlich. Viel Lektüre und ein wenig Haushalt, Wäsche, Aufräumen - das Mittagessen vertilgen und ins Büro fahren.

Dort wähle ich mit meiner Kollegin die besten Porträtphotos aus von einer CD, die unser Patron von seiner letzten Sitzung beim Photographen erhalten hat. Es fällt uns leicht, die vorteilhafteste Pose auszuwählen. Vergleicht man diese Photo mit der vor 6 Jahren gemachten, ist der Reifungsprozess augenscheinlich - kein Wunder, unterdessen ist unser Chef zum Partner gewählt worden.

Heute hat unseren Patron die Müdigkeit von seiner langen Reise Brasilien - Schweiz eingeholt. Meine Kollegin muss während einem Konferenzgespräch die Notizen festhalten und dann erklärt sie mir die Art, wie die Aenderungen noch heute Abend gemacht werden müssen, bevor sie für ein langes Wochenende verschwindet. Sie hat immer noch einen Tag frei zu nehmen, auf den sie vorletzten Montag auf Wunsch unseres Patrons verzichtete. Ich vergesse bei der Arbeit die Uhrzeit, so ist das Gebäude rot beleuchtet, als ich endlich nach Hause radle. Sobald ich mich dem Fluss nähere, herrscht Nebel, eine richtige Herbststimmung. Auch die vielen Spielwarenkataloge, die im Briefkasten landen weisen unübersehbar auf die kommenden Festtage hin und heute erhielten wir auch schon der erste Brief mit guten Wünschen zum Jahreswechsel.

Nach dem Essen bleibt nicht viel Zeit, bis wir beide in Morphees Arme fallen.

Mittwoch, November 08, 2006


Gut gelaunt aufgestanden, schönes Wetter den ganzen Tag. Zum Frühstück einen äusserst schlecht gelaunten JPh als Gegenüber, offenbar wegen einem Email seines meist gehassten Komiteemitglieds, das über Gedeih oder Verderb seiner Doktorarbeit entscheiden kann.

JP führt den Sohn und sein umfangreiches Gepäck an den Flughafen, ich sattle das Velo und fahre unter rosa Wolken, dem bleichen Fast-Vollmond und bei herbstlich gedämpften Farben ins Büro. Es herrscht gute Laune, die Mitarbeiterin des Patrons hat Heiratsurlaub, unser neuer Stagiaire wird mit Arbeit eingedeckt und eine letzte grössere überfällige Rechnung wurde gestern bezahlt!

Ueber Mittag gehe ich an die Yoga Lektion: wie schön, seinen Körper und ungeahnte Muskeln zu entdecken! Nach einem Picknick in der Küche geht es wieder ans Arbeiten. Das Gebäude ist grün und weiss, als ich nach Hause radle.

Fast zu Hause angelangt sehe ich auf einem Trottoir einen Igel spazieren! Und JP hat heute nachmittag am Fusse unserer Platane einen Igelüberwinterungsplatz eingerichtet.

Mit dem Abflug von Sohn # 1 kann ich den PC wieder ohne Einschränkung benützen und surfen!

Montag, November 06, 2006

Statt der angesagten Morgennebel strahlte die Sonne schon am Morgen vom Himmel und sorgte für gute Laune am Frühstückstisch.

Nach zwei Ladungen Wäsche und dem Vorbereiten und Verzehren des Mittagessens hiess es von den Ferien Abschied zu nehmen und Richtung Büro zu strampeln. Ich fühlte mich fit und stürzte mich in die Arbeit. Der Patron war gestern gut und pünktlich aus Brasilien zurückgekehrt und mit dem Kopf noch etwas in diesem faszinierenden Land. Zwischen zwei Telefonaten und Konferenzen konnte er trotzdem ein halbes Dutzend Rechnungsentwürfe signieren, bzw. korrigieren. Als ich das Gebäude verliess, erstrahlte es patriotisch in Rot und Weiss. Ich war froh um den warmen Mantel und die Handschuhe für die nächtliche Heimfahrt.

JP fuhr am Nachmittag für Besorgungen per Rad in die Stadt und besorgte Kleider und Schokolade für JPh und Esswaren für alle.

Er hatte das Menü mit Salzkartoffeln ergänzt und wir konnten uns gleich an den Tisch setzen, als ich zu Hause eintraf. JPh half beim Abwasch und ich nähte Knöpfe an meine Bluse bei einem eindrücklichen Film: Un long dimanche de fiançailles.


Sonntag, November 05, 2006

Wieder sonnig, wenn auch der Himmel nachmittags etwas weisslich wird. JP und JPh besuchen die Kirche, während ich die unbezahlten Rechnungen am PC bezahle. Dann geht es ans Kochen, Essen, kleines Mittagsschläfchen machen, chinesischen Tee trinken, Lesen, Flicken, Telefonieren und TV gucken. Ich fühle mich trotz dem langen Schlaf etwas müde und gehe relatif frühzeitig ins Bett. Dies war mein letzter Ferientag - morgen solls voller Energie wieder im Büro losgehen!

Samstag, November 04, 2006

Nach einem ausgiebigen Schlaf und Frühstück fuhr ich (mit etwas Verspätung, da ich noch rasch vom freien Platz am PC Gebrauch machte) an den wöchentlichen Stammtisch mit meiner schwedischen Freundin, die mir von ihrem Besuch des Alimentariums in Vevey erzählte. Dank der Spezialausstellung dort weiss sie jetzt viel mehr über die Bananen (400 Sorten).

Nachdem ich eine Weile am Marktstand angestanden hatte, konnte ich meinen Korb mit einer grossen Auswahl Gemüse füllen und nach Hause radeln. Die Sonne schien und die Temperaturen stiegen über 10°, es war sehr angenehm um draussen zu werkeln, d.h. die Blätter zusammenzurechen. Abends waren beide Container zum Bersten voll. Ich liess einen Haufen Blätter am Fusse eines Baumes für die Igel und hoffe, sie schlafen nicht schon irgendwo, was bei der plötzlich eingetroffenen Kälte ja nicht verwunderlich wäre.

Abends bügelte ich vor einem lustigen Fernsehprogramm, dann begann ich auch Löcher zu stopfen und Knöpfe anzunähen. JPh arbeitete unterdessen an seiner thesis, die ihm langsam zu den Ohren hinaushängt!

Freitag, November 03, 2006

Auch heute schien wieder die Sonne, wenn es auch das Thermometer nicht über +9° brachte. Der Morgen war ausgefüllt mit Haushalt und Kochen, nachmittags machte ich eine Siesta und bereiteteich mich dann auf den von der Kanzlei organisierten Abend "Rot und Schwarz" vor. Ich fand sogar die Zeit, meine Nägel zu lackieren!

Ich fuhr mit dem Auto in die Stadt und parkte es ganz in der Nähe des Bürohauses (Abends ist das zum Glück kein Problem). Dann gesellte ich mich zu meiner ehemaligen Kollegin und gemeinsam fuhren wir im Car in die Weingemeinde Satigny, wo wir im "Château des Bois" erwartet wurden. Der Chauffeur hatte auf dem letzten Kilometer Mühe, den Bestimmungsort zu finden, da dieser nicht auf seinem GPS war. Ich gab ihm meinen Plan, den er dankbar annahm. Nachdem er zweimal ausgestiegen war, um die kleinen Wegweiser zu entziffern, kamen wir auf einem ungeteerten, schmalen Weg unter grossen Bäumen schliesslich an. Tatsächlich hatten alle gehorcht, und sich in Rot oder Schwarz oder beides gekleidet. Furore machte ein Partner, der in knallroten Hosen erschienen war. Ein Kaminfeuer brannte im romantisch dekorierten Saal, der früher wohl eine Scheune war. Rosenblätter und rote Kerzen mit Rosen zierten die vielen runden Tische, wo fast 100 Leute platziert waren. Ich wurde dem Tisch "Romantisme" zugeteilt. Die Stimmung war nett, wenn auch nicht ausgelassen und ich konnte mich mit unserem Informatikspezialisten über den Hausberg Salève austauschen, an dessen Flanke er wohnt. Das Essen war fein (Wild) und wurde von allen hungrig vertilgt. Zum Dessertbuffet konnten wir die Plätze verlassen und anderswo mit den Leuten plaudern, dann drehte der DJ die Musik auf und die Tanzpiste war bald voll. Kurz vor dem Wegfahren des 1. Cars um halb eins verrenkte auch ich etwas die Glieder auf dem Parkett. Der Abend verging im Nu und nachdem ich noch meine Kollegin von vorhin im Auto 500 Meter nach Hause fuhr, fand ich auch den Heimweg per Auto, der nicht ganz der Gleiche ist wie mit dem Velo. Ich hatte keine Mühe, sofort einzuschlafen!

Donnerstag, November 02, 2006


Schönes Wetter den ganzen Tag, aber kühl (max. 9°) und mit einer kräftigen Bise, die die Blätter herumwirbelt. Nach der Zeitungslektüre Kochen und Essen, nachmittags Cotoneasterstauden und den teilweise bereits blühenden Winterjasmin zurückschneiden.

JP fährt mit dem Rad 2 mal auf die Post und einmal in die Stadt Orangen kaufen. Schon vor dem Frühstück hat er unser Auto zum Service in die Garage gebracht und abends dann wieder geholt. Beim Einnachten kommt auch noch unser Gärtner vorbei, er will wissen, welche Sorte und Farbe von Azaleen wir für das Moorbeet noch pflanzen wollen.

JPhil hat wiederum eine Videokonferenz mit seinem Professor. Der Abfalleimer ist gefüllt mit Papiertaschentüchern - nicht vom Weinen, nur vom Nasen putzen! Doch unser Doktorand hat wieder einen klaren Kopf und guten Appetit.

Ich beende den Tag beim Bügeln vor einer interessanten TV-Sendung.

Mittwoch, November 01, 2006


Weisse Chrysanthemen hinter unserem Haus:

Heute ist Allerseelen und die Sonne schien nur sporadisch. Nachmittags blies ein kühler Wind, als ich wiederum Blätter zusammen wischte, verblühte Blumen abschnitt und die Beerenstauden und das Gemüse hackte. Ich sah noch einen Schmetterling und sogar eine Libelle um den Quittenbaum fliegen.

Waschen, Kochen und Bügeln gehörten zu meinen weiteren "Ferienaktivitäten". JP fuhr mit dem Rad in die Stadt Besorgungen machen. Wir erhielten eine personalisierte Postkarte mit einem Bomber B-17 von einer virtuellen Chatterfreundin - ein Aufsteller!

Abends hatte JPh wieder eine Videokonferenz mit seinem Professor. Es geht ihm wieder besser und die Arbeit schreitet langsam voran. Wir leerten anschliessend zu Dritt die Champagnerflasche und knabberten Salznüssli.