Die Tage werden merklich länger und leicht wärmer, aber erst, als heute gegen 13 Uhr die Sonne zum Vorschein kam. Der Morgen war kalt unter dem Hochnebel, trotzdem kam unser Gärtner und schnitt die Beerenstauden und den Zwetschgenbaum zurecht. Da JP in der Stadt eine administrative Besorgung für JPhs machte assistierte ich an seiner Stelle beim Zurückschneiden der Cassis- und Johannisbeerstauden und versuchte mir zu merken, wie es gemacht wird.
Der Nachmittag war randvoll gefüllt mit zu erledigender Arbeit, da mein Patron heute früher wegfahren wollte, um das Wochenende in seinem Chalet zu verbringen. Meine Kollegin hatte schon ein volles Pensum geleistet und knapp eine halbe Stunde für die Mittagspause gefunden. Sie findet die Arbeit interessant und abwechslungsreich, stellt sich aber die Frage, ob es je etwas ruhiger werden wird in dieser Gruppe, die voll auf Expansionskurs steht. Morgen früh, noch bevor sie ihren Mantel ausgezogen hat, bestürmt sie der Patron bereits mit Aufträgen! Beide fragen wir uns, wie er das auf die Dauer aushalten wird und ob er noch ein Familienleben hat.
Zum Glück arbeite ich halbtags, sons wäre mein Familienleben wohl auch gefährdet, verliess ich das Büro einmal mehr, als es in Grün und Blau leuchtete, d.h. nach 20 Uhr...
JP hatte zu den Resten zwei prima Salat- und Zwiebelsaucen hergestellt, und wir liessen es uns schmecken! Nach etwas Zeitungslektüre war bereits Bettzeit!