alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Freitag, März 31, 2006

Endlich hat es ausgeregnet! Die Sonne scheint aber die Arve und ihr Genfer Nebenflüsschen, die Seymaz, sind prall gefüllt mit braunem Wasser, oft treiben auch grosse Aeste vorbei. Heute hatte ich einen Zahnarzttermin und fuhr deshalb 2 x 10 km Velo.

Im Büro herrschte eine aufgeräumte Stimmung, da der Patron ein neues Mandat erhalten hatte, von dem er schon länger geträumt hatte. Wie schon bemerkt, die Arbeit wird uns nicht ausgehen...

Zum Nachtessen gab es Münsterkäse mit geschwellten Kartoffeln und einem Gläschen Wein.
Zeitungslektüre und Emails schreiben und schon ist es höchste Zeit, ins Bett zu sinken!

Donnerstag, März 30, 2006

Heute regnete es den ganzen Tag in Strömen! Für die Gartenarbeit müssen wir uns gedulden, die Erde ist vom Regen gesättigt.

Nach dem Mittagessen warf ich mich in meine orange Regenschutzmontur und schlüpfte in die Gummistiefel um auf dem Rad dem Regen zu trotzen. Das Smiley beim "Radar" zeigte meine 19 km/h lächelnd als gesetzeskonform an, und die Fahrt verlief problemlos. Mein Patron hatte bereits um 3 Uhr morgens mit der Arbeit begonnen und bat mich um einen Expresso. Wir konnten über einen Emailaustausch lachen und waren betroffen, als auf ein langes Email unsererseits von einem der Empfänger die automatische Antwort seiner Vertreterin erschien, der Betreffende sei vor 2 Wochen verstorben....

Wieder einmal war es spät und das Geschäftshaus in schönstes Violett getüncht, als ich Richtung Heimwärts fuhr.

Mittwoch, März 29, 2006

Grau und regnerisch, mit einer schönen Aufhellung in der Mittagspause, war der heutige Mittwoch, mein langer Arbeitstag. Alles ging flott voran, aber es gibt immer wieder neue Dinge zu erledigen, so dass die Arbeit nie zu versiegen scheint.

JP war auf einen Sprung bei seinen Plastikbauern und wartete dann geduldig auf mich, bis wir zu zweit unsere Suppe auslöffeln konnten!

Dienstag, März 28, 2006

Es goss wie aus Kübeln, als wir heute morgen aufstanden. So beschloss ich, mit dem Auto an meinen Zahnhygieniker-Termin zu fahren. Leider hatte ich nicht mit dem morgendlichen Stossverkehr gerechnet und erreichte die Praxis mit einer Viertelstunde Verspätung...


Nach 2 Stunden waren meine Zähne beträchtlich weisser als vorher. Zurück nach Hause, Essen und die Frage, ob wohl jemand bei diesem Regenwetter spazieren gehen werde?


Tatsächlich machten wir zu Dritt einen kleinen Spaziergang auf geteerten Wegen und fanden uns nach einem Telefonanruf zu viert beim Teetrinken und Plaudern in einer Gaststube.


Lesen, kochen, Photos abspeichern und RundEmail schreiben, ein bisschen TV, chatten und ab ins Bett!

Montag, März 27, 2006

Mildes Wetter, ideal für ein bisschen Garten(aufräum)arbeit. Ich habe auch die sonntags gefundenen Primeln in einen Topf verpflanzt und den Beerensträuchern Dünger beigegeben.

Nachmittags im Büro kam der Patron etwas später, da er seinen Geburtstag mit einem Mittagessen zu Hause bei seinen Kindern gefeiert hatte. Da er Morgen wieder einen Kurs abhalten muss, mussten wir seine Aenderungen an den slides anbringen und die gedruckten hand-outs photokopieren. Zum Glück hat er nur 26 Studenten in seinem Kurs, auch so dauerte es fast 20 Minuten auf 2 Photokopierern, bis die Beige verpackungsfertig auf dem Tisch lag.

Ich hatte Glück: trotz dem angesagten Regen und den 2 mitgebrachten Pelerinen kam ich trocken nach Hause: Essen und Bügeln und Schlafen!

Sonntag, März 26, 2006

Statt der angesagten Regengüsse herrschte heute herrliches, warmes (22°) Frühlingswetter und wir machten nachmittags eine Rad/Wandertour an die Arve, um schöne Steine für die Gartenbeetabgrenzung und sonstige Dekorationen zu suchen. Wir photographierten alle Frühlingsblümchen im Wald und die Enten im Fluss. Anschliessend machten wir zum ersten Mal dieses Jahr Tee- und Lesepause auf unserer Terrasse. Welch herrliches Gefühl, sich wieder einmal in sommerliche Kleidung stürzen zu können!





Samstag, März 25, 2006

Ziemlich ordentliches Wetter gab es heute Samstag zu geniessen und da für Morgen Sonntag starker Regen angesagt worden war, nahmen JP und ich uns nachmittags eine Stunde Zeit und marschierten über Land. Wir freuten uns über die durch die Lüfte flatternden Schmetterlinge und stellten uns an den Rand der Strasse als das Pferdegefährt mit Passagieren unseres Maraîchers vorbeifuhr.

Nach dem Zvieri härkelte ich noch etwas im Garten zwischen den knospenden Beerenstauden herum, begleitet vom Klopfen des Spechtes und dem Zwitschern der verschiedenen Vogelarten. Kein Zweifel, der Frühling kommt, die Natur erwacht! JP kochte Reis und rief mir, er überlasse mir das Zubereiten der Pilzsauce...

Nostalgieabend: wir besuchten das Jahreskonzert der Jugendmusik, an der unsere Jungs in den 80er Jahren Trommeln und Schlagzeug, resp. Klarinette gelernt hatten: http://www.cadetsge.ch/

Es war nett, mit altbekannten Leuten plaudern und das reichhaltige Abendprogramm geniessen zu können. Nach dem letzten Applaus kehrten wir nach Hause zurück, um kurz vor Mitternacht erschöpft ins Bett zu fallen, das wir zuerst noch frisch beziehen mussten, da dazu die Zeit mit unserem vollgestopften Tagesplan vorher nicht gereicht hatte.

Freitag, März 24, 2006

Ein weiterer Tag der mit Grau begann, über Mittag sonnig war und gegen Abend ausreichend regnerisch. Ich konnte bei schönem Wetter an die Arbeit radeln und kam knapp zwischen den Tropfen wieder (etwas spät) nach Hause. Der Chef hatte mir viel diktiert und ich wollte meine Stenonotizen lieber gleich entziffern, als erst nach dem Wochenende!

Hoffentlich bringe ich es nächste Woche fertig, jeweils etwas früher nach Hause zu kommen!

Donnerstag, März 23, 2006

Grau war es heute morgen, man hörte den Specht klopfen und den Fasan krächzen. Nachmittags dann erschien die Sonne. Ich habe kürzlich das erste Bienchen um unsere Bruyère summen sehen.

Im Büro hatte ich abwechslungsreiche Arbeit und verliess es, als es blau und violett war. Als ich JP anrufen wollte, machte er offenbar das selbe. So benachrichtigte ich ihn per Mobiltelefon, dass ich in 10 Minuten zu Hause sei. Der Salat und die Sauce waren bereit und JP sehr hungrig!

Heute habe ich zum ersten Mal elektronisch Rechnungen bezahlt (und storniert) - mal sehen, ob alles wunschgemäss erfolgt ist (ein bisschen stolz bin:-) )

Mittwoch, März 22, 2006


Heute war komisches Wetter: grau morgens, angenehm sonnig und warm über Mittag zum Picknick auf der Parkbank, nachmittags strömender Regen!

Mein Patron konnte letzte Nacht nicht schlafen und erschien etwas später: seine ganze Familie ist krank und die Kinder erbrachen sich während der Nacht abwechslungsweise! Trotzdem wird konzentriert gearbeitet und der Output zufriedenstellend.

JP hört das krächzende Schreien des Fasans, der hinter unserem Haus spaziert und kann ein Bild bei Tageslicht von ihm schiessen. Er macht Besorgungen mit dem Velo und wird vom Regen überrascht: total durchnässt!


Dienstag, März 21, 2006

Dienstag - mein freier Tag und ich habe einen Zahnarztbesuch auf dem Programm:-(
Der Ersatz eines Amalgams erfolgt zum Glück schmerzfrei und ohne Spritze.

Leider regnet es zum Zeitpunkt des Treffens mit meinen Bekannten. Trotzdem sind wir ein Trio, das durch die Landschaft wandert und nach dem traditionnellen Teehalt die Regenschirme schliessen und den Sonnenschein geniessen darf!

Zu Hause habe ich die letzten Herbst neu gepflanzten Tulpen unter dem welken Laub gesucht (und gefunden) und die Krokuse unter den Aestehaufen freigemacht. Die Vögel zwitschern und trillern dass es eine Freude ist!

Montag, März 20, 2006

Am Morgen habe ich, bei bedecktem und leicht regnerischen Himmel die letzten herumliegenden abgeschnittenen Aestchen der Beerenstauden zusammengelesen. Dann bereitete ich das Mittagessen vor und als JP von seinem Termin bei der Augenärztin wieder zurück war, konnten wir uns gerade an den Tisch setzen.

Im Büro ging es relativ ruhig zu, da der arme Patron an einer Gastroenteritis leidet, die seine Kinder nach Hause gebracht hatten und die der ganzen Familie das Wochenende verdarben. So sagte er seine Teilnahme an einer Verwaltungsratssitzung ab und kehrte nach Hause zurück. Ich erledigte noch dies und jenes und beschäftigte mich mit Ablegen, damit die Beige nicht zu hoch wird. Als ich das Gebäude verliess, hatte es noch in manchen Büros Licht...

JP hatte den ganzen Vorrat an Nüsslisalat gewaschen und die Salatsauce vorbereitet und die restlichen Speisen aufgewärmt. Wir liessen es uns schmecken, leider ist der Abend schon ziemlich fortgeschritten.

Sonntag, März 19, 2006

Da mein lieber Papi am 21. März Geburtstag feiern kann, packen wir Geschenke und Esswaren ins frisch gewaschene und aufgetankte Auto und fahren bei immer sonniger werdendem Wetter in den Aargau, um mit meinen Eltern das Mittagessen zu geniessen und mit Mami einen schönen Spaziergang zu machen. An schattigen Plätzen liegt immer noch Schnee, eher aussergewöhnlich, so kurz vor Frühlingsbeginn und am letzten Sonntag vor dem Wechsel zur Sommerzeit!

Die Zeit vergeht im Nu, wir begucken anschliessend unsere Bilder am Fernsehbildschirm und Papi erhält erklärende Kommentare.

Nach dem Abendessen geht es bei flüssiger Fahrt in 2h20 zurück ins traute Heim, wo uns Misty mit jämmerlichem Miauen empfängt: sie fühlte sich wohl etwas verlassen, denn Hunger hat sie eigentlich nicht!

Nach einem Glas Bier werden wir prima schlafen!

Samstag, März 18, 2006

Samstag: jede Menge Arbeiten auf der To do Liste, aber nach ein paar Füllungen der Waschmaschine geht es an den Stamm, wo A. von den interessanten Ferien in Aegypten erzählt.

JP kommt vorbei und sagt, unser Jüngster komme zum Mittagessen: also einkaufen und kochen.

JP bittet mich um Hilfe: sein Auto hat eine leere Batterie und er möchte es aus der Garage schieben, um es zu waschen. Auch zu dritt kriegen wir die Vorderräder nicht über die Schwelle. Da schlage ich vor, den Karren mit der Corsa « abzuschleppen ». Zunächst muss allerdings der Wagen in eine diagonale Lage gebracht werden, aber es klappt: er steht draussen und C. fährt mit der Corsa gleich weiter zum Skatepark, um seinem Hobby zu frönen.


Nachmittags gehe ich per Rad in die Stadt und kaufe ein paar Geschenke und einen neuen Besen ein. Nach dem Abendessen bügle ich vor dem Fernseher. Die Sonne zeigte sich heute nur in der Deutschschweiz.

Freitag, März 17, 2006

Die Tage werden merklich länger und leicht wärmer, aber erst, als heute gegen 13 Uhr die Sonne zum Vorschein kam. Der Morgen war kalt unter dem Hochnebel, trotzdem kam unser Gärtner und schnitt die Beerenstauden und den Zwetschgenbaum zurecht. Da JP in der Stadt eine administrative Besorgung für JPhs machte assistierte ich an seiner Stelle beim Zurückschneiden der Cassis- und Johannisbeerstauden und versuchte mir zu merken, wie es gemacht wird.


Der Nachmittag war randvoll gefüllt mit zu erledigender Arbeit, da mein Patron heute früher wegfahren wollte, um das Wochenende in seinem Chalet zu verbringen. Meine Kollegin hatte schon ein volles Pensum geleistet und knapp eine halbe Stunde für die Mittagspause gefunden. Sie findet die Arbeit interessant und abwechslungsreich, stellt sich aber die Frage, ob es je etwas ruhiger werden wird in dieser Gruppe, die voll auf Expansionskurs steht. Morgen früh, noch bevor sie ihren Mantel ausgezogen hat, bestürmt sie der Patron bereits mit Aufträgen! Beide fragen wir uns, wie er das auf die Dauer aushalten wird und ob er noch ein Familienleben hat.


Zum Glück arbeite ich halbtags, sons wäre mein Familienleben wohl auch gefährdet, verliess ich das Büro einmal mehr, als es in Grün und Blau leuchtete, d.h. nach 20 Uhr...


JP hatte zu den Resten zwei prima Salat- und Zwiebelsaucen hergestellt, und wir liessen es uns schmecken! Nach etwas Zeitungslektüre war bereits Bettzeit!

Donnerstag, März 16, 2006

Ein Zahnarzttermin zur Kontrolle meiner Beisser, wieder einmal mit Panoramaröntgen! Leider entdeckte meine Zahnärztin eine Karie in einem Eckzahn, den sie sogleich behandelte. Trotz einem schiefen Lächeln machte ich noch einen Abstecher in einen Laden, wo ich nach mehreren Versuchen eine halbwegs passende Hose und eine hübsche Bluse fand. Dann radelte ich nach Hause und konnte mich dank JP's Kochkünsten gleich an den Tisch setzen.

Im Büro war es ziemlich ruhig, weil der Patron zwischen einer Telefonkonferenz und einem Treffen mit einem Kunden jonglierte und nicht viel Zeit hatte, uns mit Arbeit zu versorgen. Natürlich kommen immer wieder neue Emails herein, die ausgewertet und ausgedruckt werden müssen. Wir halfen unserer Tessinerin beim Redigieren von Dokumenten auf französisch.

Das Geschäftsgebäude strahlte in blau und violett, als ich mich auf den Heimweg begab, und wegen dem relativ kühlen Wetter möglichst rasch in die Pedale trat.

Ein Zahnarzttermin zur Kontrolle meiner Beisser, wieder einmal mit Panoramaröntgen! Leider entdeckte meine Zahnärztin eine Karie in einem Eckzahn, den sie sogleich behandelte. Trotz einem schiefen Lächeln machte ich noch einen Abstecher in einen Laden, wo ich nach mehreren Versuchen eine halbwegs passende Hose und eine hübsche Bluse fand. Dann radelte ich nach Hause und konnte mich dank JP's Kochkünsten gleich an den Tisch setzen.

Im Büro war es ziemlich ruhig, weil der Patron zwischen einer Telefonkonferenz und einem Treffen mit einem Kunden jonglierte und nicht viel Zeit hatte, uns mit Arbeit zu versorgen. Natürlich kommen immer wieder neue Emails herein, die ausgewertet und ausgedruckt werden müssen. Wir halfen unserer Tessinerin beim Redigieren von Dokumenten auf französisch.

Das Geschäftsgebäude strahlte in blau und violett, als ich mich auf den Heimweg begab, und wegen dem relativ kühlen Wetter möglichst rasch in die Pedale trat.

Mittwoch, März 15, 2006

Rasch ein paar Zeilen um diesen schönen, aber langen Arbeitstag zu beschreiben:

Heute war Sekretärinnenfrühstück, und wir hatten einen interessanten Austausch mit fast allen Beteiligten (eine Kollegin konnte aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen).

In der Mittagspause holte ich Kleingeld, machte ein paar Einkäufe, picknickte und las auf einer sonnigen und windgeschützten Parkbank die NZZ.

Abends fuhr ich bei schönstem beinahe-Vollmond nach Hause, wo ich mich sogleich zu JP an den Tisch setzen konnte und anschliessend die Zeitungen durchblätterte.

Als ich mich an den PC setzte, wartete da eine weitere administrative Frage von JPhil auf mich, die ich zum Glück beantworten konnte. Das elterliche Archiv wird derzeit rege benützt!

Dienstag, März 14, 2006


Dienstag - Tag des nachmittäglichen Bummels mit meinen Freundinnen. Heute am Ufer der Arve, wo viele Entenpaare herumschwammen. Die Sonne schien, aber die Temperatur stieg nicht über 5°. An den windgeschützten Stellen war es jedoch sehr angenehm und wie immer hatten wir uns viel zu erzählen.

Am Morgen fütterte ich unsere Waschmaschine. Abends wischte ich noch Blätter draussen vor der Tür und las herumliegende Aeste zusammen.

Nach dem Abendessen schaltete ich mich in den "Dienstagschat" und konnte wieder einmal mit "Erbschen" plaudern.

Montag, März 13, 2006

Gla, gla: ein kalter Märztag, auch nachmittags nur knapp um die Nullgradgrenze! Es braucht schon ziemlich Willenskraft, um am Morgen aus dem warmen Bett zu hüpfen... Ich helfe JP ein kleines Bisschen beim Erstellen seiner Hausordnung, an der er jetzt schon 14 Tage bastelt. Nachmittags macht er Einkäufe und bringt Orangen nach Hause.

Warm eingemummt fahre ich trotzdem mit dem Rad zur Arbeit. Entlang der sonnigen Mauer, wo jetzt eigentlich schon bald die Eidechsen dösen sollten, komme ich sogar fast ins Schwitzen. Es ist ziemlich ruhig im Büro und der Patron gut gelaunt. Die Beige der abzulegenden Schriftstücke ist schon merklich dünner geworden. Ich komme auch etwas früher nach Hause als letzten Freitag, aber immer noch viiiel zu spät!

Essen, bügeln, schlafen!


Sonntag, März 12, 2006


Sehr windig und kalt war es heute, aber meist sonnig. Deshalb wagten wir uns auf einen kurzen Sonntagnachmittagsbummel in der näheren Umgebung und bewunderten den hübschen Drachen, der wie wild zappelte! Daneben suchten wir auch nach Frühlingsblumen, und fanden Zyklamen, Krokusse, Schneeglöckchen, Niveoles, Winterjasmin, und einen bunten Strauch unbekannten Namens.

JP vergass den Kirchenbesuch nicht, der zwar wegen einer Heizungspanne im Gemeinschaftsraum der Kirchgemeinde stattfand, mit schöner Aussicht auf die wechselnden Naturelemente.

Abends kehrte C. müde aber sehr zufrieden von einem trotz der Kälte genossenen Snöbertag in Vercorin zurück und freute sich über eine kräftige Gemüsesuppe. Mike fliegt morgen wieder nach New York zurück.

Ich huldigte dem derzeitigen Schweizer Nationalsport: Steuerformulare ausfüllen. Dank Computer und CD geht das um einiges leichter, als noch vor ein paar Jahren. Zum ersten mal konnte ich auch die Angaben der letztjährigen Steuererklärung übernehmen. Yupi, das ausgefüllte und unterzeichnete Formular von C. ist zum Versand bereit!

Samstag, März 11, 2006

Heute Morgen war wieder alles weiss - für ein paar Stunden! Ein Samstag, an dem die Gartenarbeit auf später verschoben werden musste. Dafür gab es genug andere Hausarbeiten, die Fahrt auf den Markt mit dem traditionnellen Stamm und das Mit-Vorbereiten des Mittagessens, für welches JP den grössten Teil übernahm. Als Gast hatten wir C., der begeistert über einen Wettbewerb mit programmierten Robotern berichtete, an dem er dank einem Freund teilnehmen konnte und wofür er auch seinen Bruder zum Mitmachen animieren konnte. Nachmittags fuhr er dann mit Mike ins Wallis zum sonntäglichen Snöbern.

Etwas später kam dann noch der Gärtner eine Weile und kratzte den Rost von den Metallstäben unserers Geländers vor der Eingangstüre. Die Holzbalken sind in seiner Werkstatt und müssen neu angestrichen werden.

Auf dem Web erfuhr ich vom unerwarteten Tod Milosovic's - trotzdem genossen wir unsere Crêpes au fromage zum Abschluss des Tages.

Freitag, März 10, 2006

Regenschauer und sonnige Momente wechselten heute ständig. Der Morgen war gefüllt mit Haushalt und Administrativem. Dann erschien unser Gärtner und demonstrierte, wie wir die Beerensträucher schneiden sollten. Ich habe es versucht, es ist gar nicht so einfach!

Nachmittags pedalte ich ins Büro - meine Kollegin hatte den Stress am Morgen gehabt: Last Minute Vorbereitungen für ein Geschäftstreffen um 15 Uhr. Ich hatte den Stress bei Büroschluss: von der Rückfahrt im Zug aus telephonierte mir mein lieber Patron das vorzubereitende Email und die Beilagen, die ein ergebener Kollege rasch auf Englisch übersetzen sollte. Der Gute liess sich überreden, auch am Freitagabend nach Büroschluss diese Aufgabe zu übernehmen. Dann kam auch noch eine Bitte um einen Telefonanruf aus den Staaten, was zu einem zweiten Kostenvoranschlag führte...

Ich erreichte einen neuen Rekord beim späten Verlassen meiner Arbeitsstätte, obwohl ich nicht die Letzte war... trotzdem empfing mich JP gut gelaunt mit Münsterkäse und geschwellten Kartoffeln und wir stiessen mit Weisswein auf das Wochenende an. Prosit!

Donnerstag, März 09, 2006

Ein milder, wechselhafter Tag. Der Morgen verging im Fluge mit Administrativem und Kochen. Im Büro konnten wir etwas atmen, da der patron lange an Sitzungen weilte. Er brachte mir sogar ein Dessert von einem Kunden, dass dieser explizit für die "arme" Sekretärin bestimmte!

Heute konnte ich wieder einmal etwas früher nach Hause, doch JP ist an einer Generalversammlung und so warte ich mit knurrendem Magen auf ihn...

Mittwoch, März 08, 2006

Wieder war die Natur weiss, doch der Regen liess die weisse Pracht rasch zerfliessen.

Ich frühstückte früh mit JP und fuhr zum Büro für einen langen Arbeitstag. Ueber Mittag holte ich bei meinem Syndikat "Rekachecks" mit 10% Rabatt für viele Freizeitaktivitäten.

JP fand endlich ein paar Momente um sich die Haare schneiden zu lassen. Er freute sich über einen Telefonanruf aus Texas von JPhil.

Mir fallen die Augen zu....

Dienstag, März 07, 2006

Ein schöner Tag, zum Teil sonnig und morgens mit einem neuen Schneeschleier über den Gärten und Dächern. Per Velo zum Coiffeur und ein paar Einkäufe, während JP Spaghetti kochte.

Nachmittags waren wir ein halbes Dutzend fröhliche Damen, die durch die Landschaft wanderten und sich im Kaffehaus bei Tee und interessanten Schilderungen der letzten Erlebnisse der Freundinnen entspannten.

Bis zum Einnachten habe ich dann noch die Zufahrt geputzt und die kreuz und quer auf der Wiese liegenden Aeste auf einen Haufen geschichtet.

Bereits ist es höchste Zeit ins Bett zu schlüpfen!

Montag, März 06, 2006

Der schöne Schnee ist zum grössten Teil geschmolzen! Toll, heute hatte ich überall sofort grünes Licht an den beiden Verkehrsampeln, wo ich manchmal warten muss.

Der Nachmittag verging im Fluge, ohne Probleme. Meine neue Kollegin brachte mir einen selbstgebackenen Flan - eine reizende Ueberraschung, die ich mit JP teilte.

Abends bestaunte ich dermassen das farbig gestreifte Bürogebäude, dass ich bei der Garageausfahrt nebenaus und mit dem Vorderrad in eine Vertiefung fuhr - zum Glück ohne Sturz und Schaden! JP hatte heute nachmittag per Velo eine Einkaufstour gemacht und war voll bepackt mit Lebensmitteln nach Hause gefahren. Nun kann es wieder schneien - wir haben Apfelsinen und Kartoffeln!

Sonntag, März 05, 2006

Der wilde Schrei "unseres" Fasans weckt uns heute morgen. Erstaunt entdecken wir beim Oeffnen der Fensterläden, dass es während der Nacht geschneit hat! Die weisse Pracht wird bis Mittag weiter vom Himmel rieseln und unseren Garten verzaubern.

Nachmittags machen wir einen Spaziergang in der näheren Umgebung, bewundern den Salève und all die schneebedeckten Pflanzen.

C. bringt unser Auto heil vom Wallis zurück. Er hat heute mit Mike viele tolle Abfahrten in 25 cm neuem Pulverschnee gemacht, während die Freundinnen es etwas gemütlicher nahmen. Die Webcam zeigte den Gipfel in den Wolken (oder war es Nebel?), ein Grund mehr, wieso es so wenige Leute auf den Pisten hatte.

Mike und Katja bleiben noch ein paar Tage in Vercorin. C. ist so begeistert über dieses schöne Boarderweekend, dass er es nächstes Wochenende wiederholen möchte...

Samstag, März 04, 2006

Wochenende! Nach einer erholsamen Nacht genoss ich das mir lieb gewordene Samstagmorgen Programm. Nach JP's Bericht hatte ich das frühmorgendliche Schreien des Fasans (der wahrscheinlich unserem Garten einen kurzen Besuch abgestattet hatte) verschlafen - schade!

Bevor ich bei stürmischem Wind und Regen ins Dorf pedalte und mir die neuesten Nachrichten, Gemüse und etwas Fleisch holte, musste ich JP helfen, ein Missgeschick Mistys vom Wohnzimmerteppich zu entfernen. Offenbar hatte unser Stubentiger Durchfall und schaffte es nicht mehr rechtzeitig zum Katzenkistchen...

Ob wohl C. & Co. trotz dem schlechten Wetter Boarden gingen? Es war vorgesehen, dass sie zu viert über das Wochenende nach Vercorin fahren. Rasch ein Blick auf die Webcam auf dem Crêt du Midi, dem Ankunftsort der Gondelbahn im Skigebiet:

http://www.vercorin.ch/index.cfm?Page=BuildPageIntermed&MainMenuId=8&SousMenuId=66

Dichter Nebel, hie und da ein paar schemenhafte Gestalten - offenbar funktioniert die Gondelbahn und Neuschnee hat es auch.

Hier hat der Wind die Blätter in die Blumenrabatte gefegt und der Regen die Regentonnen gefüllt. Ob es wohl bei meinen Eltern geschneit hat? Wieder kann mir eine Webcam in der Nähe ihres Wohnortes diese Frage beantworten:

http://www.wiggertal.ch/index.cfm?srv=cam&dom=1&prub=1085&rub=1118

Ja, es liegt etwas Schnee auf Dächern und Plätzen.

Nun aber zurück zu den Haushaltarbeiten....

Freitag, März 03, 2006

Heute bestellte ich Farbbänder für eine antike Hermes Schreibmaschine, die noch bei uns herumsteht und für die mein Vater Interesse bekundet hat. Ich war beeindruckt, dass diese überhaupt noch erhältlich sind, nachdem die Firma Hermes seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr existiert!

Bei schönem, zwar etwas windigem aber + 10° C warmen Wetter, radelte ich zum Büro, wo mich die Arbeit sofort in ihren Sog zog. Meine Kollegin war daran, eine Uebersetzung zu schreiben und hatte auch sonst schon vielerlei erledigen müssen. Abends fragte sie mich, ob es immer so zugehe bei uns? Auch sie findet es ermüdend, immer wieder bei der Arbeit unterbrochen zu werden um etwas noch Dringenderes erledigen zu müssen. Spürbar im ganzen Haus war die Erleichterung und Vorfreude auf das Wochenende!

Inzwischen hatte es zu regnen begonnen. Dank der Reservepelerine im Schreibtisch kehrte ich nicht völlig durchnässt nach Hause zurück, wo JP mir und C. ein prima Essen auf den Teller lud. C. hatte das Auto vollgepackt mit Snowboard und Zubehör, mit dem er Morgen ab Lausanne ins Wallis fahren wird. Schade dass die Wettervorhersage sehr pessimistisch ist, aber C. freut sich auf den Neuschnee und auf wegen dem garstigen Wetter wenig bevölkerte Pisten.

Donnerstag, März 02, 2006

Wieder einmal etwas länger geschlafen und die Zeitungen gelesen! Heute arbeitete ich wieder einmal nur nachmittags, aber ziemlich intensiv. Wir mussten eine Menge Originaldokumente photokopieren, die wir wegen der Siegel und Schnüren nicht auseinander nehmen konnten, und die Seite um Seite kopiert werden mussten. Dank Teamwork schafften wir es trotzdem, bis 18 Uhr, wenn DHL bei uns die Post holt, die Dokumente bereit zu stellen.

Heute entdeckte ich am Wegrand die ersten blühenden (gelben) Krokusse. Trotz gelegentlichen Schneeschauern - der Frühling kommt!

Mittwoch, März 01, 2006

Beim Wegfahren von zu Hause begann es leicht zu schneien, trotzdem kam ich ohne Probleme gut im Büro an. Allerdings verdichtete sich das Schneetreiben bald und einige motorisierte Kolleginnen brauchten mehr als 2 Stunden für ihren Hinweg!

Heute ist ein wichtiger Tag: die sehnsüchtig erwartete Ankunft in unserer Gruppe "Oeffentliches Recht und Wettbewerbsrecht" einer Advokatin und einer Vollzeitsekretärin! Gespannt erwarte ich die Neuankömmlinge und begrüsse sie herzlich. Inzwischen scheint wieder die Sonne und das Büro ist lichtüberflutet. Der Kontakt ist gut und ich glaube, dass unser Team gute Arbeit leisten wird. Leider erhielt heute mein Patron eine Absage, wegen eines Interessenkonflikts mit der Kanzlei in Zürich musste er auf einen prestigeträchtigen Auftrag verzichten. Doch das Leben geht weiter, und Arbeit gibt es in Hülle und Fülle. Ich erkläre meiner neuen Kollegin das Wichtigste in Kürze und beantworte ihre Fragen. Sie wird durch einen Superuser in die Geheimnisse des internen Informatiknetzes eingeführt. Auf dem Weg zur Cafeteria zeige ich ihr die verschieden, mit zeitgenössischer Kunst dekorierten Stockwerke, die ihr gut gefallen.

Ich arbeite abends bis ich mit dem Erstellen einer 10-seitigen Honorarrechnung fertig bin und radle dann glücklich und zufrieden nach Hause. Morgen werde ich wieder einmal ausschlafen dürfen - ich kann zu meinem 50% Pensum zurückkehren!