alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

Name:
Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Samstag, März 31, 2007


Früh aus den Federn und zum Compi, um nach den Störchen zu schauen und Administratives zu erledigen. Nach dem Frühstück, Zeitungslektüre und etwas Haushalt radle ich an den Markt, treffe Bekannte und gehe anschliessend an den Stamm. Das Wetter wird sonnig; nachmittags wische ich den Eingang, entferne die keimenden Kirschensteine und anderes Unerwünschtes aus dem Steingärtchen und gebe den Erikapflanzen etwas Torferde.

Nach Raclette mit Weisswein beginne ich zu gähnen und verziehe mich Richtung Schlafzimmer...

Freitag, März 30, 2007

Regen, Sonnenschein, Donner, Hagel, Schneegestöber: all dies gabs heute!

Ich bereitete eine Rüebliwähe vor, die dann JP fertig erstellt während ich zum Frisör radle und meine Frisur verkürzen lasse.

Bei schönem Wetter radelte ich, vorbei an trillernden Vogeln, zum Glaspalast. Meine Kollegin war trotz schmerzlicher Pharyngitis und drohender Angina im Büro und arbeitete tapfer. Dann mussten wir heute definitiv von einem Mitarbeiter Abschied nehmen, der nach 6 Monaten in Genf wieder in die Zürcher Kanzlei zurück kehrt. Abends wartete ich, bis das Schneegestöber zu Ende war und fuhr dann, wieder mit Handschuhen und Schal bewaffnet, nach Hause.

Dort öffnete JP eine gute, 16 jährige Flasche Rotwein zum Testen. Ehrfürchtig denke ich an diese Jahre in zwei Jahrhunderten zurück, während derer der Wein gereift war.

Ein zunächst etwas grauer, dann sonniger Tag. Am Morgen schlief ich aus und nach dem Frühstück holte ich zunächst meinen Rückstand beim Zeitungslesen auf.

Nachmittags radelte ich zum Glaspalast und arbeitete konzentriert. Meine Kollegin fröstelte und fühlte sich gar nicht wohl. Sie durfte das Büro früher verlassen, um zum Arzt zu gehen. Ich beendete ihre Arbeit und tippte für den Mitarbeiter einen Brief auf deutsch.

Als ich abends zu Hause ankam, durfte ich eine freudige Ueberraschung erleben: JP hatte die von mir letzten Dienstag gekauften Stiefmütterchen am Eingang gepflanzt, war beim Figaro gewesen und bereitete auch noch ein schmackhaftes Abendessen mit Fisch auf. Dazu geht es Misty wieder sichtlich besser und sie macht wieder ihre Spaziergänge im Freien.

Cool:
http://www.dailymotion.com/video/xp7vr_verdi-traviata-choeur-bohemiens

Donnerstag, März 29, 2007

Mittwoch - ziemlich schönes Wetter, wenn auch frostig am Morgen, als ich zum Büro strample.

Die Mittagspause kann ich in einem nahen Park geniessen. Abends kreuze ich mehrere Papas, die mit ihren Sprösslingen per Velo unterwegs sind. Auch Jogger flitzen viele vorbei, einer sogar in kurzen Hosen!

Ziemlich müde beende ich das Abendessen. Misty läuft wieder gerade aus und frisst gierig den frischen Fisch.



Dienstag, März 27, 2007

Heute morgen heisst es, Misty zur Tierarztpraxis zu bringen, damit sie unter Narkose von ihrem Zahnstein befreit werden kann. Natürlich miaut sie erst im Auto, wie üblich, doch mit der Zeit verstimmt das Klagen. Im stockenden Verkehr brauche ich für die relativ kurze Strecke eine gute halbe Stunde.

Anschliessend mache ich noch Besorgungen und da ich ausnahmsweise mit dem Auto unterwegs bin, lade ich nach den Lebensmitteln gleich noch ein grosses Paket Torferde und Stiefmütterchen ins Auto.

Nachmittags findet der erste "Nur"-Radausflug statt. Ich leihe einer Bekannten, der unterwegs zum Treffpunkt die Radkette geplatzt ist, mein Velo und hole rasch mein altes aus der Garage. Dann trete ich in die Pedalen und versuche, die Freundinnen aufzuholen. Nach einer Weile strampeln gelingt es und so fahren wir zu sechst weiter. Unterdessen hat eine von uns Pech gehabt: Reifen platt - zu Fuss nach Hause zurück! Wir treffen sie wieder am Versammlungsort in einem Bistro. Wir schwatzen viel, trinken Tee und machen uns dann wieder auf die Socken. In der Nähe einer Pfütze manövriere ich ungeschickt mit dem Velo und stürze - mitten in das bräunliche Nass! Zum Glück habe ich mir nicht weh getan und wir sind schon fast zu Hause angelangt!

Nach einer Säuberungsaktion fahre ich zur Tierpraxis und hole Misty wieder ab. Sie ist noch etwas groggy und schafft die Treppe noch nicht! Auch hungrig ist sie nicht sehr, wir werden morgen sehen!

Montag - heute freue ich mich auf ein gemeinsames Essen zu elft mit unserer Arbeitsgruppe. Der Anlass ist das Ende des 6monatigen Aufenthaltes in der Kanzlei eines sehr geschätzten jungen Mitarbeiters des Zürcher Büros. Nach dem Aufstehen hole ich Brot und entsorge Altpapier.

Gegen Mittag fahre ich mit dem Rad ins Büro und bummle mit den Arbeitskolleginnen zu
http://www.laser-game.com/index_in.php?Lang=DE
wo wir im La belle vie Café einen Tisch reserviert haben. Zwar ist der Service etwas überfordert, das Essen und die Ambiance sind aber sehr angenehm. Wir plaudern über alles mögliche und sind etwas traurig, dass unser Zürcher Boy uns jetzt verlassen muss, wo doch die angenehme Jahreszeit gerade beginnt!

Nachmittags arbeiten wir wie üblich und abends schliesse ich den Tag mit Bügelarbeiten ab. Ich freue mich bereits auf den morgigen, freien Tag.

Sonntag, März 25, 2007


Der Wecker schrillt um 6 Uhr, es ist ziemlich hart, nach einer kurzen Nachtruhe unter die Dusche zu gehen. Nach dem Frühstück wird die Corsa bepackt und los geht die Fahrt mit Frau am Steuer! Nach einem Kaffee/Tee-Halt kommen wir im Heim der Familie an und werden freudig begrüsst. Das Mittagessen ist praktisch schon bereit, es bleibt noch, die mitgebrachte Lasagne in den vorgeheizten Backofen zu schieben und zu warten.

Leider ist das Wetter stets bedeckt und eher kühl. Mami begleitet uns auf einem Spaziergang ihrer Wahl in der Umgebung. Wir bewundern das trotz der tiefen Temperatur frühlingshafte Geturtel der exotischen Vögel in der Volière des Blindenheims.

Nach einer guten Stunde kehren wir in die warme Stube zurück und geniessen meinen Cake zu Tee, bzw. Kaffee. Dann zeigen wir Photos, erzählen, was in den letzten 3 Monaten so gelaufen ist.

Der Himmel ist rosa, als wir uns wieder verabschieden und uns die Fahrt teilen: zuerst fahre ich, dann, für das letzte Stück bei Nacht übernimmt JP wieder das Steuer.

Zuhause erwartet uns Misty. Sie ist nicht sehr hungrig. Wie wir anderntags erfahren, ist sie zu einer gütigen Nachbarin gepilgert und hat dort Pouletfleisch erhalten!

Samstag, März 24, 2007

Das Wetter ist beim Erwachen ziemlich schön, aber kühl und unbeständig. Ich fahre an den Stamm und da eine Bekannte etwas spät erscheint, dauert unsere Sitzung etwas länger als üblich... Trotzdem mache ich noch Einkäufe auf dem Markt, bevor ich zu Hause an den Kochherd stehe.

Nachmittags mache ich zuerst per Velo einige Besorgungen, backe dann einen Cake für meine Eltern, bereite das Abendessen vor und schaue immer mal wieder in den Himmel, denn dieses Wochenende ist hier ein Heissluftballon-Festival. Das Besondere daran ist, dass die Ballone in Parks mitten in der Stadt starten dürfen.

C. macht einen unerwarteten Blitzbesuch und spielt auf seiner Playstation. Er erzählt, dass er im Zug auf dem Weg zur Arbeit jeweils in seinem Buch lese, zur Zeit ein SF-Roman. Ansonsten sei nichts besonderes zu vermelden, es geht ihm gut.

Wir gehen früh in die Klappe, denn diese Nacht wird kurz und morgen heisst es in den Aargau reisen!

Freitag, März 23, 2007

Bei garstig kaltem Wetter (nur 3°) und grauem Himmel fuhren wir um 8 Uhr im dichten Verkehr mit M. zum Veterinär, um ihm ihre Probleme zu schildern, welche offenbar altersbedingt sind. Es gelang mir, sie festzuhalten, sodass der Doktor einen kurzen Blick in ihren Rachen werfen konnte. Nächsten Dienstag ist eine Sitzung détartrage angesagt, selbstverständlich unter Narkose.

Nach einer Tasse Tee und der Zeitungslektüre stürzte ich mich wieder in die Haushaltsarbeiten.

Nachmittags fahre ich wie gewohnt zum Glaspalast. Es ist ziemlich ruhig im Büro, der Patron fährt heute nachmittag allein mit drei seiner Kinder in die Berge.

Der Abend verläuft friedlich und ich freue mich, dass in den von mir via Internet beobachteten Storchennestern alles i.O. ist.

Donnerstag, März 22, 2007

Heute morgen ist es grau und wieder fallen ein paar leichte Schneeschauer.

Wir machen Platz im Gartenhäuschen für C.s 20jähriges Motorrad, dessen Kontrollschilder wir bei der Kontrollstelle hinterlegen werden bis das Rad repariert werden kann, d.h. C. vintage Ersatzteile finden wird!

Den Nachmittag verbringe ich im Glaspalast und werfe ab und zu einen Blick auf die Schneeschauer und die verschneiten Berggipfel. Der Patron war zunächst an einem Treffen mit einem neuen Kunden und dann an der Uni für seine Vorlesung. Ich besorgte nötige Informationen via Emails und erhielt (fast) alle Antworten auf meine Fragen.

Abends ging ich noch für einen Sprung bei meiner Bekannten im Spital vorbei. Sie hatte allerdings bereits Besuch, so verliess ich sie bald, zufrieden zu sehen, dass sie wieder hübsche rote Wangen hatte.

Dann suchte ich noch erfolglos in mehreren Geschäften nach gefütterten Briefkuverts und war froh, zu Hause mit JP eine warme Suppe löffeln zu können.

Mittwoch, März 21, 2007

Frühlingsbeginn mit Schneeschauern und sonnigen Aufhellungen dazwischen, aber mit Temperaturen von höchstens 5°!

Ich verbringe den Tag im Glaspalast, während JP mit diversen Besorgungen, Terminen und Telephonaten beschäftigt ist. In der Mittagspause mache ich einen Besuch bei einem bekannten Chocolatier, um ein Geburtstagsgeschenk für meinen Papa zu kaufen. Für nächsten Sonntag ist eine Reise zu ihm geplant. Es geht ihm soweit gut und ich freue mich zu hören, dass alle Verwandten und viele Bekannte an ihn gedacht haben.

Nach einem normalen Arbeitsschluss bin ich abends noch mit Bügeln beschäftigt.

Dienstag, März 20, 2007

Heute war wieder ein richtiger Wintertag, mit Schneeschauern, kurzen Aufhellungen und kalten Temperaturen.

Nachdem JP am Morgen noch vor dem Frühstück und dem Brot holen die Grüncontainer und "Holzbürdeli" mühsam auf die Strasse gestellt hatte, machte er Besorgungen für J. und uns.

Ich fuchtelte mit dem Besen herum und kochte ein gutes Mittagessen. Zuvor fuhr ich mit einer Geburtstagskarte auf die Post und entsorgte auch noch zwei Bündel Papier, das alles auf dem Velo. Zwei Nachbarinnen sahen mich im Schneegestöber vorbeifahren und meinten, ich sei mutig... M., unsere alte Katze, vergass sich auf einem schönen Teppich und ich versuchte, das Malör so gut wie möglich wegzuputzen. Den Teppich legte ich dann draussen auf zwei "Böckchen".
Hier ist der Plüschelephant, der als Maskotte für den Transport des Containers nach Madagaskar dient. Ich fuhr am Nachmittag mit meinen Velofreundinnen mit dem Auto ins Depot, wo wir für die Schützlinge unserer Bekannten in Madagaskar jetzt schon zum dritten Mal Kleider, Medikamente und Bücher in Schachteln packten und dabei auch oft herzhaft lachten.

Montag, März 19, 2007


Wie schon seit mehreren Tagen von den Meteorologen vorausgesagt, konnten wir heute Kälte und Schneeschauer geniessen. Aber am Morgen hatte ich trotzdem noch Zeit die Corsa zu reinigen bevor sie von einer kleinen Schneeschicht bedeckt wurde.

http://tinyurl.com/2rmbfn
zeigt, wie es geschneit hat.

Natürlich liessen sich heute auch die Eidechsen nicht blicken als ich mit orangefarbigem Regenschutz bewaffnet zum Glaspalast radelte.

Misty hat eine neue Gewohnheit: sie verzieht sich in die (leere) Badewanne! Momentan frisst sie nur frische Pouletfilets und auch die mit aufwändigen TV Spots angepriesene Feinschmeckervollnahrung für anspruchsvolle Katzen lässt sie links liegen...

JP vertrat mich heute Nachmittag an der Bestattungsfeier für eine in meinem Bekanntenkreis und von mir sehr geschätzte Frau in den Sechzigern, die einem Krebsleiden erlag. Die Trauergemeinde war sehr zahlreich.


Sonntag, März 18, 2007


Am Morgen noch sonnig und schön, begann es bei unserem Sonntagsspaziergang am späteren Nachmittag zu regnen. Trotzdem spazierten wir einem kleinen Kanal entlang bis zur Versoix, ein für seine Biber berühmtes Flüsschen.

Am Morgen waren wir zur Kirche geradelt und hatten nach dem Gottesdienst noch eine Weile draussen an der Sonne mit Bekannten geplaudert. Dann fuhren wir nach Hause und ich beeilte mich, etwas Essbares auf den Tisch zu bringen. Anschliessend fuhren wir zu J. und brachten ihr deutschsprachige Rätselzeitschriften. Nach einem kurzen Besuch, bei dem wir den guten Erinnerungen unserer Bekannten zuhörten, fuhren wir mit dem Auto zum Ausgangspunkt unseres heutigen Bummels. In einem Teich sahen wir Taucherli und im kleinen Kanal entdeckten wir ein Entenpaar. Wir spazierten unter einem Regenschirm und störten uns nicht am Wind und den Regentropfen.

Samstag, März 17, 2007


Ein herrlich sonniger und warmer Samstag! Ein wahres Vergnügen, am Stammtisch auf der Bistro-Terrasse zu Viert zusammen zu sitzen und zu plaudern. Auch das Einkaufen am Markt ist der Plausch.

C. teilte unser Mittagsmahl. Als er mich von hinten sah mit meinen braunen Cordhosen und der rot-weiss gepünktelten Schürze fand er Aehnlichkeiten mit Petzi, seiner Lieblingslektüre als kleiner Bube!

Draussen auf der Terrasse flatterte lange Zeit ein schöner, oranger Schmetterling hin und her. Ich wischte die Einfahrt und buk eine Apfelwähe. JP sortierte die aus der Garage seines verstorbenen Freundes stammenden Dinge, die ihn die Witwe gebeten hatte wegzuschaffen.

Dank Skype erfuhr ich, dass es auch meinen Eltern, dem Bruder und den Neffen gut geht. Nun trinke ich noch einen Brust- und Hustentee und lege mich dann in die Kissen! Mein Schnupfen ist am Verschwinden, youpi!

Freitag, März 16, 2007


Wiederum schönes Wetter. Am Morgen etwas Haushalt und Administration, nachmittags ins Büro geradelt. Ich konnte beim Vorbeifahren wieder eine Eidechse beobachten, immer eine besondere Freude.

Im Büro war wieder einmal zu viel los doch Abends konnte ich noch Einkäufe tätigen. JP holte C. am Bahnhof ab. Er war zufrieden - ein möglicher Kunde aus Deutschland stattete der Firma einen Besuch ab und war mit der vorläufigen Arbeit, an der auch C. mitarbeitet, zufrieden.

Ich bügelte und flickte und trank einen Grog zum Abschluss des Tages. Obwohl ich noch eine etwas verschnupfte Sprache spreche, geht es mir schon eindeutig besser!

Donnerstag, März 15, 2007

Wiederum schönes und mildes Wetter. Der Gärtner arbeitet nachmittags in unserem Garten. Die Platane ist schon etwas gestutzt, aber die Bäumeschneiderei ist noch nicht zu Ende.

Auf der Fahrt zum Glaspalast sehe ich eine Eidechse und eine Kohlmeise, sowie viele frisch erblühte Frühlingsblumen in den bewaldeten Bordüren am Rande der Strasse.

Der Patron ist heute nachmittag an der Uni und hält Vorlesungen. Er telefoniert einmal und diktiert ein Email, sonst habe ich einmal Zeit, alte Dokumente am richtigen Ort abzulegen und rechtzeitig das Büro zu verlassen. Noch ein paar Besorgungen und dann nach Hause strampeln.

JP hatte den Nachmittag beim Ausräumen der Garage seines verstorbenen Freundes verbracht.

Brusttee, Lektüre und viel Ruhe - mein Schnupfen ist noch nicht vorüber!

Mittwoch, März 14, 2007

Bei morgendlich frischen Temperaturen trat ich in die Pedalen, um ins Büro zu fahren. Zwar verbrauchte ich eine gute Menge Papiertaschentücher, um meine tropfende Nase zu trocknen, aber trotzdem hielt ich durch und arbeitete den ganzen Tag fleissig. Der Patron hatte viele Termine und ging früh nach Hause. Für die Kunden war er "ausser Haus".

In der Mittagspause ging ich mit meinen Schuhen mit abgetretenen Absätzen zur Absatz-Bar, um sie wieder aufmöbeln zu lassen.

Abends war ich doch etwas müde und froh, dass JP sich um die Hälfte der Kocherei kümmerte. Mir blieb der Salat zum Rüsten und Anrichten. Das Endgericht befriedigte beide Gaumen.

Etwas später folgte noch ein Anruf aus dem Königreich von JPh: er ist gut wieder aus den States zurückgekehrt. Auch er hat einen Schnupfen aufgelesen.

Dienstag, März 13, 2007

Toll, mein freier Tag und weiterhin schönstes Wetter! Leichtfüssig erhebe ich mich heute und bereite das Frühstück vor. JP liest die abgeschnittenen Aeste zusammen und wirft sie in den Grüncontainer, der bald darauf geleert wird. Dann erledige ich Administratives und freue mich auf den heutigen Ausflug mit meinen Clubmitgliedern: 6 mit dem Rad und 3 zu Fuss treffen wir uns auf einer sonnigen Terrasse vor einem blühenden Forsythienstrauch. Dort schreiben wir Karten an unsere kranken Freundinnen, trinken Tee und hören uns Reisebeschreibungen der einen und Lieblingsbuchbeschreibungen der anderen an.

Abends pflanze ich noch eine selbst gezüchtete Avocado in die Erde eines Blumentopfs - es tut manchmal gut, sich an dieser symbolträchtigen Pflanze rächen zu können wenn es in der Kanzlei mal wieder zu streng zugeht!

Gestern erhielten wir ein Email von JPh in dem er den Professor zitierte, der ihn zu Beginn seiner Vorlesung in einer westlichen US Universität einführte: "...one of the greatest work on rationality and fault-tolerance in the nation." Wow! Da werden wir traumhaft gut schlafen.

Montag, März 12, 2007

Die Bise hat sich etwas gelegt und die Sonne strahlt wunderbar. Die Forsythien leuchten in ihren goldenen Farben und das Gras wächst und ist schön grün. Der Gärtner kommt mit einem Lehrling und schneidet die Fruchtbäume. Ich wasche die Gartenstühle, die in der Sonne leicht trocknen.

Schade muss ich nachmittags wieder im Glaspalast verschwinden, wo es so viel Arbeit gibt, dass ich erst weggehe als die Fenster schon rot leuchten.

Hie und da muss ich niesen: ein kleiner Schnupfen scheint sich eingestellt zu haben. Und das jetzt, wo der Winter am Verschwinden ist (obwohl es morgens noch ziemlich kühl ist)! Und in einem pfälzischen Internet Storchennest liegt ein Ei - so früh wie noch nie!

JP macht Besorgungen für die Witwe und wärmt die Suppe, als ich ihm mein Heimkommen ansage.

Sonntag, März 11, 2007


Sonntag - obwohl ich relativ früh ins Bett gehüpft war, hatte ich Mühe beim Aufstehen. Irgendwie kämpft mein Körper wohl gegen eine Erkältung, denn hie und da muss ich die Nase putzen.

Trotzdem stand ich stundenlang in der Küche, um eine Rüebliwähe mit Salat auf den Tisch zu bringen, die wir wiederum zu Dritt vertilgten. Kurz vor Mittag unterbrach ich die Arbeit, um mich auf den Sattel zu schwingen und zum Stimmlokal zu düsen: schon wieder eine Abstimmung!

Nach dem Essen fuhren wir alle Drei an den Bahnhof, wo unser Sohn für eine neue Arbeitswoche den Zug nach L. bestieg. Dann zuckelten wir ans andere Seeufer und parkten vor einem kleinen Naturreservat mit Röhricht, wo wir die flirtenden Haubentaucher bewunderten und die ersten Hummeln vorbeifliegen sahen. Auf dem Rückweg sahen wir mehrere Magnolienbäume mit zum Teil bereits geöffneten Blüten.


Ein heisser Tee mit Brownies gehörte zu unserem Sonntagnachmittag, bevor wir diverse Telefonate mit Bekannten und Familie starteten.

Samstag, März 10, 2007

Zwar strahlte ein tiefblauer Himmel über uns, aber die Bise blies unangenehm. Ich fuhr an den Stammtisch und kaufte das Gemüse ein. C. kam heute zum Mittagessen und wir holten beim Metzger ein gebratenes Hühnchen, welches auch von Misty geschätzt wird. Wir genossen das Essen zu Dritt und freuen uns, dass bei C. alles im grünen Bereich ist. Nachmittags hatte er zwar Pech mit seinem Motorrad-Garagisten. Ob er es wohl schafft, das Rad bis nächsten Freitag in korrektem Zustand zur Motorfahrzeugkontrolle zu bringen? Er hat schon mal schüchtern angefragt, ob er es eventuell bei uns in die Garage stellen könnte, falls er die Kontrollschilder für einige Zeit abgeben würde.

Ich buk zwischen den Staubsaugaktionen noch Brownies, das erste Mal in meinem Leben. Die Süssigkeiten wurden geschätzt und ich ass viel zu viele davon beim Zvieri! "Willenlos" sei ich, hatte mein Gatte mir kürzlich erklärt - Recht hat er!

Freitag, März 09, 2007

Am Morgen war JP ausser Haus und ich wollte eigentlich den Staubsauger spazieren führen - verschob diesen Job dann aber auf morgen. Ich las und schrieb und kochte - dann assen wir zusammen das Mittagsmahl und ich nahm den Weg ins Büro unter die Pedalen. Alles war ruhig - die kranke Kollegin zurück am Arbeitsplatz, wenn auch stimmlos - und ich kam mit der gewohnten Arbeit gut voran.

Abends machte ich noch einen Abstecher zur Bekannten im Krankenhaus. Morgen wird sie für zehn Tage in ein Erholungsheim in einer anderen Ecke des Kantons ziehen. Dank Pedicure und Coiffeur fühlte sie sich schon viel besser. Ihre Söhne kamen, und ich zog mich zurück. Nach einer guten Suppe setzte ich mich vor den Fernseher und beendete meine Bügelarbeiten. Die "desperate Housewifes" liessen mich einschlafen... da rappelte ich mich auf und legte mich ins Bett.

Donnerstag, März 08, 2007


Tag der Frauen! Heute, gleich am Eröffnungstag für das Publikum haben wir einen Besuch am Genfer Autosalon geplant. Mit dem Auto ist es zwar etwas aufwändig und zeitraubend, aber dafür kann ich dann gleich zum Büro fahren und JP Besorgungen machen.

Heerscharen von Besuchern strömen in die Ausstellungshallen. Wir besuchen zuerst die Marken, die uns besonders interessieren und versuchen uns eine Meinung über unsere zukünftigen Bedürfnisse an Auto(s) zu bilden. Es ist sehr interessant, mit den Verkäufern zu diskutieren. Zum Spass setze ich mich auch in eine Hummer, die, je nach Modell, zwischen über 10, bzw. 20 Liter Benzin pro 100 km verbraucht! Eine Etikette auf jedem ausgestellten Modell zeigt an, in welchem Bereich (grün oder rot) sich dieser Wagen punkto Oekobilanz befindet. Dies ist sehr aufschlussreich und überhaupt ist der heurige Salon stark auf umweltschonende Autos ausgerichtet. Man spürt, dass ein Wandel im Gange ist. Leider sind gegenwärtig noch zu wenige Tankstellen für Biotreibstoff vorhanden (2 in Genf). Hoffentlich halten unsere alten Göppel noch eine Weile, sodass wir ein (oder zwei?) möglichst "saubere" Autos kaufen können. Wie Frau Bundesrätin Calmy-Rey in ihrer Eröffnungsrede sagte: das Auto der Zukunft soll "grün und sexy" sein!

Nachdem wir unzählige Schritte gemacht hatten, setzten wir uns zu einem kurzen Snack, bevor wir unseren Besuch fortsetzten, Bekannte trafen und einen russischen Luxuswagen und die chinesische Marke Brilliance/Zhonghua (joint venture mit BMW) bewunderten. Dann hiess es wieder mühsam durch das Stadtzentrum zu fahren und gerade noch rechtzeitig auf einen Sprung im Büro vorbeizugehen.

Die Kollegin nebenan ist immer noch krank und wir übernahmen weiterhin Arbeit von der Gruppe "Arbeitsrecht". Dann sah ich, dass mehrere unserer Kunden ihre Rechnung bezahlt hatten und änderte meine entsprechenden Listen. Diese Arbeit freut mich besonders: weniger Aufwand mit Mahnungen usw. und die Gewissheit, dass genügend Mittel vorhanden sind für die gute Weiterentwicklung der Firma.

Mit Bus und zu Fuss kam ich nach Hause zurück und genoss ein perfektes Fischmahl. Dann noch etwas bügeln und müde in die Klappe!

Mittwoch, März 07, 2007

Um meine Ueberzeit von Montag zu kompensieren, fahre ich heute erst auf 9 Uhr ins Büro und mache noch einen kleinen Umweg zur Bank, wo ich unterschriebene Dokumente abliefern muss.

Es ist ziemlich ruhig was unsere Abteilung betrifft, aber da nebenan wegen Ferien- und Krankheitsabsenzen Bedarf nach Hilfe besteht, schreiben meine Kollegin und ich Briefe und Emails im Bereiche der Arbeitsbewilligungen. Auch ruft der Patron an und diktiert mir Post während meine Kollegin seine Emails archiviert.

In der Mittagspause fahre ich zum Spital, finde aber meine Bekannte nicht im Zimmer. Ich suche sie im Restaurant im 10. Stock, geniesse die tolle Aussicht auf die Stadt, ohne jedoch eine Spur von meiner Bekannten zu finden. Tant pis, ich sehe mir eine Diashow über einige Fachgebiete am Spital an und fahre dann wieder zurück zum Büro.

Eigentlich wollte ich es am Abend nochmals mit einem Spitalbesuch versuchen, aber es regnet und so pilgere ich lieber gleich nach Hause.

Das Essen steht bereit. Abends hole ich meine Flickarbeit und höre ich mit viel Vergnügen am Radio einen Querschnitt durch die Basler Fasnacht.

Dienstag, März 06, 2007

Ein ziemlich sonniger Tag, leichtes Aufstehen. Wäsche in die Maschine packen, Grüncontainer füllen mit rasch zusammengerechtem Laub, Nadeln und stachligen Aesten (aua - meine Hände und Arme sind zerkratzt!)- heute beginnt wieder die wöchentliche Grünsammlung. Ein neuer Azaleenstock hat erste, zarte Blüten, ich freue mich darüber.

Dann schwinge ich mich aufs Rad und fahre zur Post, zur Bank und zur Freundin im Spital, der es erfreulicherweise wieder besser geht.

Nach einem kurzen Mittagessen gehts an den Treffpunkt der Velofreunde. Heute fahre ich mit einer Gruppe zum Depot, wo wir unserem tüchtigen Mitglied beim Sortieren der Hilfsgüter für Madagaskar helfen.

Abends köchele ich noch etwas. C. ruft an und fragt nach dem Rezept für Salat mit weissem Rettich! Werde ihn am Sonntag danach fragen, ob er so geschmeckt habe wie der von Mama!

Montag, März 05, 2007


Meist grau und regnerisch präsentierte sich der Montag nach dem sonnigen Sonntag. JP machte Besorgungen und fuhr nachmittags zur Witwe seines Freundes, um seine Kleider der Hilfsaktion für Madagaskar zu bringen, die ganz in der Nähe ihre Lagerräume hat.

Im Büro erhielt die Präsentation des Patrons für den morgigen Vortrag ihren letzten Schliff, ich druckte xig Exemplare aus und packte sie in seine grosse Mappe sowie auf den Memorystick. Daneben diktierte er mir ein Memo, das dreimal korrigiert wurde und gab mir noch diverse andere Aufträge. Als ich schliesslich in die Pedale trat, leuchtete der Glaspalast in schwarz und violett, während der Beinahe-Vollmond zwischen den kahlen Aesten der alten Bäume hervorleuchtete.

JP war zum Glück noch nicht verhungert und zusammen verspeisten wir eine Kürbissuppe.

Sonntag, März 04, 2007


Herrlich blauer Himmel, Sonne - trotzdem erhebe ich mich nur mit Mühe und fühle mich etwas verrostet! Abe ein gutes Zmorge bringt mich wieder auf Touren und wir geniessen den schönen Tag.

Nach einem etwas späten Mittagessen steigen wir ins Auto und fahren zur Witwe von JP's kürzlich verstorbenem Freund. Sie wohnt am anderen Zipfel des Kantons und ich suche in meinen Unterlagen nach einem Wandervorschlag in der Gegend. Tatsächlich werde ich fündig und so spazieren wir nach dem Besuch von Collex nach Bossy und bewundern die Bergkulisse und die weiten Horizonte. Unterwegs werde ich plötzlich von einer Kollegin gegrüsst. Sie wohnt in der Nähe und macht mit ihrer Tochter einen Sonntagsbummel.

Müde aber zufrieden kehren wir nach Hause zurück, wo das Telefon heiss läuft.

Samstag, März 03, 2007

Der Himmel wechselt von schwarz zu blau - die Forsythien des Nachbars erblühen langsam, das Wetter ist mild aber windig. C. ist kurz nach Mitternacht mit seinem lädierten Motorrad angekommen. Das Parken im Freien birgt so seine Gefahren.

JP fegt die Küche, nachdem die Katze mit nassen Pfoten von draussen hereinkam ohne uns eine Chance fürs Abtrocknen zu geben. Den Samstagsstamm halten wir heute im Freien ab und verpflegen uns am Stand der Partei, an dem eine Bekannte mitmacht. Wir tauschen die neuesten Neuigkeiten aus und geniessen die warme Sonne und das frühlingshafte Wetter. Nach dem Einkaufen am Gemüsestand koche ich heute für drei und wir geniessen mit C., dem glücklichen Berufsmann, ein entspanntes Mittagessen.

Nachmittags backe ich eine Apfelwähe, von der C. bei seiner Wegfahrt abends ein paar Stücke in seinen Rucksack packt. Bring mir bitte die Plastikschachtel wieder zurück, mein Sohn! Ich flickte auch ein paar Jeans für die Skaterakrobatien unseres Rollbrettfahrers.

Wir verbringen einen Teil des Abends vor der Flimmerkiste, während ich neue Aufhänger an altbewährte Küchentücher nähe und an der TV von Alain Morisod eingeladene langjährige Künstler und Sänger das Publikum erfreuen.

Freitag, März 02, 2007

Auch heute war das Wetter wechselhaft, aber mild und mit langen, sonnigen Intervallen. Nach dem Augentropfenträufeln fuhr ich ausnahmsweise mit dem Auto in die andere Ecke des Kantons zu einem medizinischen Checkup. Alles OK, ich brauche mir keine Sorgen zu machen - schön! Leider musste ich 1 1/4 Stunde warten, bis ich ins Büro gebeten wurde. 4 Magazine hatte ich von A - Z gelesen, aber das nehme ich gerne in Kauf, um von einem guten Doktor, in den ich Vertrauen habe, empfangen zu werden.

Keine Zeit für Besorgungen - ich fuhr anschliessend geradewegs nach Hause, um das Mittagessen vorzubereiten und dann, diesmal per Velo, ins Geschäft zu düsen. Der Patron kam erschöpft von einem 2 stündigen, schwierigen Konferenzgespräch und wollte zunächst etwas essen gehen. Er war gestresst und ich beschäftigte mich selbständig mit Honorarrechnungsentwürfen. Um halb sechs verschwand er von der Bildfläche und ich konnte einmal mehr zu einer vernünftigen, noch fast hellen Tageszeit das Büro verlassen.

Ich machte einen Abstecher zum Spital und schaute bei meiner Freundin vorbei. Sie beendete gerade ihre Mahlzeit, müde von den vielen Besuchern, die ihr heute ihre Aufwartung gemacht hatten. Na ja, am Sonntag feiern wir in der Schweiz den "Tag der Kranken"...

Ich spielte noch den Briefträger, um eine Mitteilung des Veloclubs den internetlosen Mitgliedern in den Briefkasten zu werfen. Dabei erwischte ich einen kleinen Trottoirrand im falschen Winkel und mein Velo, der Inhalt des Körbchens und ich lagen am Boden. Ein ebenfalls abbiegen wollender Automobilist hielt an und half mir beim Auflesen meiner Siebensachen. Er stellte fest, mein Sturz sei spektakulär gewesen. Zum Glück war aber alles unversehrt.

Abendessen - Lektüre der Zeitungen nachholen - Post durchsehen: schon ist es Zeit, sich zur Ruhe zu begeben!

Donnerstag, März 01, 2007

Hudelwetter war heute, trotzdem war ich ziemlich gut gelaunt. Nach dem Essen konnte ich meine Freundin im Spital sehen und befriedigt feststellen, dass sie ihren Teller fast geleert hatte. Es ging ihr ein klein wenig besser, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sie wieder zu vollen Kräften kommt.

Auf der Fahrt zum Büro kam ich an einer Unfallstelle vorbei, Polizei und Ambulanz waren zugegen und ein jüngerer Mann wurde eben in die Ambulanz geschoben... vorsichtig fuhr ich weiter und wartete an der nächsten Ampel brav auf das Grünlicht...

Im Büro war es ziemlich ruhig. Heute ist es genau 1 Jahr her, seit meine Kollegin zu uns gekommen ist - und alle sind vollauf befriedigt: sie, unser Patron, die Kunden und anderen Mitarbeiter des Hauses und vor allem ich, die ich mich ohne sie fast verloren fühle!

Ich konnte zu einer vernünftigen Zeit nach Hause radeln, trotz dem Regen ohne Klagen, denn daheim erwarteten mich "Gschwellti" und Münsterkäse, die ich mit Genuss verschlang. JP nahm nachmittags an einer Sitzung teil und kaufte frischen Fisch für unsere immer difficiler werdende Katze. Abends ertönte plötzlich ein erbärmliches Fauchen/Schreien: der automatische Rolladen war ganz herunter gefahren und hatte unserer Misty, die vor der Terrassentüre auf Einlass wartete, den Schwanz eingeklemmt! Zum Glück stand JP gleich daneben und konnte mit der Fernbedienung den Rolladen wieder hochfahren. Sogleich beruhigte sich die Katze; ihr Schwanz schien keinen Schaden erlitten zu haben.