Auch heute war das Wetter wechselhaft, aber mild und mit langen, sonnigen Intervallen. Nach dem Augentropfenträufeln fuhr ich ausnahmsweise mit dem Auto in die andere Ecke des Kantons zu einem medizinischen Checkup. Alles OK, ich brauche mir keine Sorgen zu machen - schön! Leider musste ich 1 1/4 Stunde warten, bis ich ins Büro gebeten wurde. 4 Magazine hatte ich von A - Z gelesen, aber das nehme ich gerne in Kauf, um von einem guten Doktor, in den ich Vertrauen habe, empfangen zu werden.
Keine Zeit für Besorgungen - ich fuhr anschliessend geradewegs nach Hause, um das Mittagessen vorzubereiten und dann, diesmal per Velo, ins Geschäft zu düsen. Der Patron kam erschöpft von einem 2 stündigen, schwierigen Konferenzgespräch und wollte zunächst etwas essen gehen. Er war gestresst und ich beschäftigte mich selbständig mit Honorarrechnungsentwürfen. Um halb sechs verschwand er von der Bildfläche und ich konnte einmal mehr zu einer vernünftigen, noch fast hellen Tageszeit das Büro verlassen.
Ich machte einen Abstecher zum Spital und schaute bei meiner Freundin vorbei. Sie beendete gerade ihre Mahlzeit, müde von den vielen Besuchern, die ihr heute ihre Aufwartung gemacht hatten. Na ja, am Sonntag feiern wir in der Schweiz den "Tag der Kranken"...
Ich spielte noch den Briefträger, um eine Mitteilung des Veloclubs den internetlosen Mitgliedern in den Briefkasten zu werfen. Dabei erwischte ich einen kleinen Trottoirrand im falschen Winkel und mein Velo, der Inhalt des Körbchens und ich lagen am Boden. Ein ebenfalls abbiegen wollender Automobilist hielt an und half mir beim Auflesen meiner Siebensachen. Er stellte fest, mein Sturz sei spektakulär gewesen. Zum Glück war aber alles unversehrt.
Abendessen - Lektüre der Zeitungen nachholen - Post durchsehen: schon ist es Zeit, sich zur Ruhe zu begeben!