alltaeglich

Ein Blog, in dem ich (meist) täglich über meinen ganz alltäglichen Alltag berichte...
"Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (Pearl S. Buck)

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Standort: Geneva, GE, Switzerland

Meist gut gelaunt, naturliebend, Storchennestgucker

Donnerstag, Mai 03, 2007

Fortsetzung hier Version beta: http://zubrav.blogspot.com/

Donnerstag, April 12, 2007

Beim Aufstehen konnte ich die Morgenröte bewundern, der Tag begann vielversprechend, warm und sonnig. Nachmittags gab es dann ein paar Schleierwolken, aber nichts Schlimmes.

Wir mussten weiter administrative Sachen erledigen - der Garten musste warten! Wir genossen allerdings unser Mittagessen auf der Terrasse. Es fiel mir etwas schwer, mich davon weg zu reissen, um zum Glaspalast zu radeln. Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich nur meine Sonnenbrille mit den Korrekturgläsern hatte, und die normale Brille Zuhause vergessen hatte! Meine Kolleginnen fragten belustigt, ob ich mich am Strand wähne! Ich telefonierte JP und er brachte mir noch vor 15 Uhr die vergessene Brille. Trotzdem arbeitete ich fleissig und Abends erhielt ich eine Beige von Entwürfen, aus denen ich in den nächsten Wochen glaubwürdige Honorarrechnungen erstellen sollte.

Der Patron war wieder ständig mit Sitzungen und Konferenzgesprächen beschäftigt und hatte nur wenig Zeit, um einige Anweisungen zu geben.

Ich fuhr rechtzeitig nach Hause, wo mich aber nur Misty erwartete - JP besuchte eine Generalversammlung.


Mittwoch, April 11, 2007

Heute war ein wunderbar sonniger Tag. Noch vor der Wegfahrt zum Glaspalast, zum ersten Mal dieses Jahr mit einer Wolljacke statt dem Mantel, schrieb ich zu Hause einen administrativen Brief auf dem Compi.

Wie herrlich, auf der Fahrt ins Büro den zwitschernden Vögeln zuzuhören und die blühenden Pflanzen und Bäume überall bewundern zu können!

Alle Kolleginnen waren zufrieden über die selten sonnigen Osterfeiertage und hatten sich gut erholt.

Die Mittagspause verbrachte ich picknickend im Parc Bertrand, einer Art Hyde Park, mit einem Bächlein und Teich auf einer grossen Wiese, mit vielen alten, mächtigen Bäumen am Rande des Parkes. Ich beobachtete spielende Kinder am sprudelnden Bächlein und sogar schon eine Sonnenanbeterin im Bikini! Die flanierenden Parkbesucher waren teils leicht bekleidet, teils noch in winterliche Jacken oder Mäntel gehüllt.

Eigentlich hatte ich JP gebeten, unser Gras zu mähen, aber er hatte wieder viel Administratives erledigt, eingekauft und abends ein leckeres Fischmahl zubereitet.

Nach dem Essen war es gerade noch knapp hell genug, die Blumen im Garten mit dem Wasser aus der Regentonne zu begiessen.

Dienstag, April 10, 2007


Wunderbares Frühlingswetter! Leichtfüssig aufgestanden, Misty's Kistchen geputzt, Familenstammbaum für JP auf ein Spreadsheet kopiert (und die Geburtsorte seiner Ahnen gegoogelt und dabei Lust auf eine Entdeckungsreise nach Süddeutschland gekriegt), Velotour mit einem halben Dutzend gutgelaunter Damen, Mechanikerdienst beim Loslösen einer eingeklemmten Velokette, Blätter gewischt, Auto und Velos ein bisschen geputzt, usw. - schon ist es Zeit, sich zur Ruhe zu begeben. Ein rundum schöner Tag!

Montag, April 09, 2007


Als erste von drei Nachbarn öffneten wir die Rollläden, zudem gibt es am Ostermontag keine Zeitungen: Zeit genug um mit unseren dringendsten Arbeiten vorwärts zu kommen! Tatsächlich schreibe ich zwei Geschäftsbriefe, wechsle das Bettzeug im Gästezimmer, fülle zwei Waschtrommeln und werfe daneben etwa einen Blick in die Storchennester: alles OK heute, die kranke Störchin hat sich weiter erholt.

Ich lese die gestern vom Gärtner abgeschnittenen Aeste auf und werfe sie zunächst in den Grüncontainer. Doch dann ändere ich meine Meinung - vielleicht inspiriert vom Beobachten der Nestbauer, flechte ich die Aeste zu einer Wand, die einen Teil der hässlichen und nicht mehr benützten Rutschbahn im Garten bedeckt. Ich habe meinen Spass an dieser Arbeit und auch JP lacht, als er meine Tätigkeit entdeckt. Sie erinnert ihn an das Militär - und mich an die geflochtenen Weidenkratten im Garten meiner Eltern.

JP ist mit Suchaufgaben beschäftigt und findet dabei andere, zum Teil verschollene Dinge.

Sonntag, April 08, 2007


Ostern! Gipfelifrühstück, Kirchenbesuch mit JPh, der trotz der kurzen Schlafzeit wegen des gestrigen Kinoausgangs heute morgen mit uns zur Kirche radelte. Der Gärtner erschien schon um halb neun, turnte akrobatisch an unserer Platane herum und hatte bis Mittag seine Arbeit beendet.

Nach der Messe plauderten wir noch mit Bekannten und spurten dann nach Hause, wo ich mich in der Küche mit dem Aufdentischbringen eines guten Mittagsmahles beschäftigte. Es war schön, wieder einmal die ganze Familie um den Tisch zu haben.

Nachmittags kam endlich die Sonne und die Jungs kreierten ein neues Spiel auf der Terrasse mit Würfeln, Bierdeckeln und Steinen. Wir wanderten eine halbe Stunde in der Umgebung, um uns etwas Luft zu holen. Dann tranken wir Tee zu den "Grittihasen " auf der Terrasse, schauten uns auf JPhs Laptop die Photos von Lissabon an, Ziel seiner letzten beruflichen Reise.

Mit einem gemeinsamen Racletteessen nahm JPhs Aufenthalt bei uns ein Ende, und wir fuhren ihn zum Flughafen. Glücklich nehmen wir Abschied - Ostern 2007 war eine schöne Zeit für alle!

Wir waren schon fast eine Stunde wieder zurück zu Hause, als das Flugzeug mit unserem Sohn von der Piste abhob.

Samstag, April 07, 2007


Karsamstag - sonniges Wetter schon am Morgen! Nach dem Frühstück zu zweit (JPh steht etwas später auf) gucke ich in die Storchennester - alles OK - während ich einige Charts vervollständige.

Dann ist es bereits Zeit, zum Stammtisch, Metzger und Markt zu gehen. Wir sind ein halbes Dutzend fröhlicher Frauen beim Kaffeetrinken auf der sonnigen Bistroterrasse mitten im Dorf + ein ausgewachsener Berner Sennenhund. Letzterer lässt den Tischnachbar, der gerade einen Pâté vertilgt, nicht aus den Augen und lässt zuletzt die Krümel zwischen den Beinen des Mannes in seinem grossen Maul verschwinden !

Auf dem Markt herrscht ausnahmsweise wenig Betrieb und bald radle ich beladen mit feinen Sachen nach Hause. Dann bereite ich das Mittagsmahl für 4 zu. JPh holte seinen Bruder am Bahnhof ab und bald beugen sich alle über die Teller - zum ersten Mal diese Saison auf der Terrasse! Ich habe JPs Pappkarton-Hasen hervorgeholt und lasse ihn die erste gelbe Tulpe am Terrassenrand bewundern (Photo).

Nachmittags erscheint noch der Gärtner mit seiner Tochter, um unserer Platane weitere Aeste wegzuschneiden. Die Sache gestaltet sich als schwieriger als er sich das vorgestellt hat und da ihn sein Bein schmerzt will er morgen weiterfahren. Er hat im Moment etwas viele Aufträge und weiss nicht mehr, wie er alle Kunden zufrieden stellen soll...

Während sich die beiden Brüder bei Computerspielen und einem Magic Kartenspiel auf der Terrasse vergnügen, beschäftige ich mich mit der häuslichen Intendenz und JP fährt mit dem Auto auf Einkaufstour.

Abends essen wir dann wieder zu Zweit, während JPh mit C. und dessen Freundin in die Stadt in den Ausgang geht.